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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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| Dokumentation |
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| Pastoralbesuch in der Pfarrei »Sacro Cuore di Gesù« im Stadtteil Ponte Mammolo in Rom |
Das Geschenk des Lichts in der Welt verbreiten |
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| Der letzte von fünf Pastoralbesuchen im Bistum Rom führte Papst Leo XIV. am vierten Fastensonntag in die Pfarrei »Sacro Cuore di Gesù« im Nordosten der Stadt. Auf ihrem Gebiet liegt auch eine der größten Strafvollzuganstalten Italiens. |
Liebe Brüder und Schwestern,
unsere Eucharistiefeier ist heute mehr denn je von Freude geprägt. Die Schönheit unserer Begegnung fügt sich nämlich in den Kontext des Sonntags ein, der den Namen »Laetare« trägt: »Freue dich«, nach den Worten des Propheten Jesaja: »Freue dich, Jerusalem« (Introitus, vgl. Jes 66,10). Das gibt uns zu denken. Weltweit leiden derzeit viele unserer Brüder und Schwestern unter gewaltsamen Konflikten, die durch den absurden Anspruch ausgelöst werden, Probleme und Meinungsverschiedenheiten durch Kriege lösen zu können, statt im Namen des Friedens unermüdlich den Dialog zu suchen. Manche versuchen sogar, den Namen Gottes in diese Entscheidungen, die Tod bringen, hineinzuziehen – doch Gott lässt sich nicht von der Finsternis vereinnahmen. Er kommt vielmehr immer, um der Menschheit Licht, Hoffnung und Frieden zu schenken. Und eben diesen Frieden müssen jene suchen, die ihn anrufen.
Das ist die Botschaft dieses Sonntags: Ganz gleich, in welchen Abgrund der Mensch wegen seiner Sünden auch fallen mag, Christus kommt, um ein helleres Licht zu bringen: Ein Licht, das den Menschen von der Blindheit des Bösen befreit, damit er ein neues Leben beginnen kann. So kann man die Begegnung zwischen Jesus und dem Blindgeborenen (vgl. Joh 9,1-41) auch tatsächlich mit der Szene einer Geburt vergleichen: wie ein Kind, das das Licht der Welt erblickt, entdeckt durch diese Szene der Geheilte eine neue Welt und sieht sich selbst, die anderen und das Leben mit den Augen Gottes (vgl. 1 Sam 16,9).
Fragen wir uns also: Worin besteht dieser Blick? Was offenbart er? Was bedeutet es, »mit den Augen Gottes zu sehen«? Dem Evangelisten Johannes zufolge bedeutet es vor allem, die Vorurteile derer zu überwinden, die in einem leidenden Menschen einen Ausgestoßenen sehen, für den man nur Verachtung übrig hat – oder ein Problem, dem man besser aus dem Weg geht, indem man sich in der Trutzburg eines egoistischen Individualismus verschanzt. Wie oft hört man Sätze wie: »Solange alles gut lief, waren die Freunde zahlreich; in der Stunde der Prüfung aber sind viele gegangen, einfach verschwunden!« Jesus handelt nicht so: Er blickt den Blinden mit Liebe an, sieht in ihm kein minderwertiges Wesen, keine Last, sondern einen geliebten Menschen, der Hilfe braucht. Und so wird ihre Begegnung zu einer Gelegenheit, die in allen das Wirken Gottes offenbart. [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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