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| Papst Leo XIV. ruft in seiner Fastenbotschaft zum Verzicht auf Worte auf, die unsere Mitmenschen verletzen und kränken |
Die für die Rose verlorene Zeit macht die Rose wichtig |
Von Paolo Ruffini, Präfekt des Dikasteriums für die Kommunikation
In der Botschaft für die Fastenzeit von Papst Leo XIV. gibt es eine besondere Aufforderung in Bezug auf die Kommunikation. Eine ganz konkrete Empfehlung, die das übliche Thema, um das unsere Gedanken in dieser Zeit aus Erwartung und Umkehr, das heißt konkretem Handeln, kreisen, auf eine andere Ebene verlagert. Eine Ermahnung, die so gestaltet ist, dass sie etwas unterstreicht, und zwar dass niemand sich von diesem Aufruf ausgenommen fühlen darf, als würde ihn dies nichts angehen, als wäre Kommunikation exklusives Vorrecht der anderen, der sogenannten Experten oder vielleicht der Aktionäre der Großunternehmen.
Nachdenken über sich selbst
Im Einklang mit der kürzlich veröffentlichten Botschaft zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel geht Papst Leo XIV. das Thema anders an. Er ruft alle, niemanden ausgeschlossen, dazu auf, über sich selbst nachzudenken, über das eigene Gesicht, die eigene Stimme, den eigenen Blick, die eigenen Worte. Wir sollten seine Worte immer wieder lesen und sie in dieser Fastenzeit in unserem Inneren zum Klingen bringen.
Lesen wir sie also noch einmal: »Ich möchte euch daher zu einer sehr konkreten und oft wenig geschätzten Form des Verzichts einladen, nämlich zum Verzicht auf Worte, die unsere Mitmenschen verletzen und kränken. Beginnen wir damit, unsere Sprache zu entwaffnen, indem wir auf scharfe Worte, voreilige Urteile, schlechtes Reden über Abwesende, die sich nicht verteidigen können, und Verleumdungen verzichten. Bemühen wir uns stattdessen, unsere Worte besser abzuwägen und Freundlichkeit zu pflegen: in der Familie, unter Freunden, am Arbeitsplatz, in den sozialen Medien, in politischen Debatten, in den Medien, in den christlichen Gemeinschaften. Dann werden viele Worte des Hasses Worten der Hoffnung und des Friedens weichen.«
Selten denken wir beim Fasten daran, auf überflüssige Worte, verbale Gewalt und das Durcheinander des Redens ohne Zuhören zu verzichten. So leben wir in einer Welt, die von zu vielen leeren, unnötig scharfen Worten bevölkert ist, denen ihre Heiligkeit genommen wurde, die wie Steine geworfen werden und nicht in der Lage sind, eine Debatte, einen Dialog, eine Erzählung aufzubauen.
Und das Fasten, um das uns der Papst bittet, betrifft genau diese Bulimie der unüberlegten Worte, gesprochen oder geschrieben in einem Rausch, wo die Gefahr besteht, dass Schnelligkeit jeder echten Beziehung tödlich Verletzungen zufügt und jede authentische Kommunikation unmöglich macht.
Die Fastenzeit kann uns also auch dazu bringen, über die Zeit an sich nachzudenken, über ihr Vergehen, über die Geduld der Zeit und über die Zeit, die nötig ist, damit das Wort zuerst gesagt und dann gehört wird. Und es am Ende des Weges wiederzufinden, seinen Wert wiederzuentdecken. [...]
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