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Kirche in der Welt
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| Kirche in der Welt |
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| Seminar der Apostolischen Pönitentiarie über das Sakrament der Versöhnung |
Ort des Festes und der Auferstehung |
Die Apostolische Pönitentiarie hat zum Thema »Contritio cordis: biblische, theologische und geistliche Grundlagen« ein Seminar zur Fortbildung, insbesondere für Laien, veranstaltet. Die Veranstaltung war Teil einer Reihe zum Sakrament der Versöhnung. Am 23. und 24. Oktober gab es die Möglichkeit vor Ort oder über Videoschaltung teilzunehmen. Zum Abschluss fasste der Regent der Apostolischen Pönitentiarie, Bischof Krzysztof Józef Nykiel, einige wichtige Aspekte aus den Vorträgen des Seminars zusammen.
Liebe Freunde!
Zunächst möchte ich den Referenten und Gesprächsmoderatoren, denen, die Zeugnis gegeben haben und allen Teilnehmern aufrichtig danken, sowohl den hier im Saal Anwesenden als auch den Teilnehmern über Streaming aus verschiedenen Ländern der Welt.
Dieses Seminar geht auf den Wunsch zurück, eine echte Gelegenheit zur persönlichen Weiterbildung anzubieten, um noch mehr zu lernen, erleuchtet vom Heiligen Geist die eigene Innerlichkeit im Licht der Wahrheit zu sehen und so den erlösenden Wert des Sakraments der Versöhnung neu zu entdecken.
Nachdem beim Seminar im letzten Jahr die Gewissenserforschung im Mittelpunkt stand, haben die Vorträge in diesen Tagen einen grundlegenden Akt des Pönitenten vertieft: die Reue.
Wenn wir von der »contritio cordis« sprechen, beziehen wir uns weder auf ein lähmendes Schuldgefühl noch auf eine sterile psychologische Selbstanalyse, sondern auf die befreiende Begegnung zwischen der Wahrheit unserer Schwäche und der Überfülle der Barmherzigkeit Gottes. Die einzelnen Beiträge haben unter biblischen, spirituellen, psychologisch-existentiellen und pastoralen Aspekten gleichsam einen Weg der Bekehrung aufgezeigt.
Der Kardinalgroßpönitentiar hat in seiner Meditation über das Miserere hervorgehoben, dass echte Reue (auch Zerknirschung genannt) nicht der Selbstverachtung oder dem Nachdenken über die eigenen bösen Taten, sondern dem Blick auf die göttliche Barmherzigkeit entspringt. Die Anrufung »Miserere mei, Deus« (Gott, sei mir gnädig) geht der Erkenntnis der Sünden voraus: »Ich erkenne meine bösen Taten« (Psalm 51,3.5). Der Mensch wagt es, auf die eigenen Sünden zu blicken, weil er sich zuallererst geliebt und angenommen weiß. So ist die Reue kein zu zahlender Preis, sondern der Beginn der vom Heiligen Geist gewirkten neuen Schöpfung, wie es die Bitte des Psalmisten zum Ausdruck bringt: »Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz« (V. 12). Zudem überwindet der Sünder, dem vergeben wurde, die Isolation und wird zum Zeugen der Barmherzigkeit, wie es das Zeugnis von Massimo und Manuela deutlich gemacht hat. [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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