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Kirche in der Welt
Zum 60. Jahrestag des Abschlusses des Konzils

Das Zweite Vatikanische Konzil: Geschichte und Zukunft

Das Zweite Vatikanische Konzil: Geschichte und Zukunft
Die Konzilsaula: Von 1962 bis 1965 tagten hier insgesamt 2.540 Konzilsväter, Beobachter anderer Kirchen, theologische Experten und Gäste.
Von Walter Kardinal Kasper

Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965), dessen 60. Jahrestag des Abschlusses wir am 8. Dezember 2025 begangen haben, war ein Weltereignis und das wichtigste kirchliche Ereignis in dem wahrlich nicht ereignislosen 20. Jahrhundert. Insgesamt nahmen 2.540 Konzilsväter daran teil, dazu kamen erstmals zahlreiche Beobachter der anderen Kirchen, viele teilweise hochkarätige theologische Fachleute und geladene Gäste. Ein solches Großereignis ist in der modernen Welt immer auch ein Medienereignis, bei dem die Medien durch ihre Berichte, Kommentare und Schwerpunktsetzung wesentlichen Anteil hatten und noch immer haben, nämlich an der Rezeption des Konzils innerhalb und außerhalb der katholischen Kirche. Papst Benedikt XVI. hat immer wieder gesagt, es habe zwei Konzile gegeben: das eine, das innerhalb der Basilika St. Peter, und das andere, das in den Medien stattgefunden hat. Wenn man die vielen wissenschaftlichen historischen Darstellungen anschaut, dann hat es wohl noch wesentlich mehr Konzile gegeben.

Anfang eines Anfangs

Ich persönlich gehörte nicht zu den Teilnehmern. Als Papst Johannes XXIII. das Konzil am 25. Januar 1959 in der Basilika San Paolo fuori le mura ankündigte, war ich ein junger Doktorand in Tübingen, bei der feierlichen Schlusssitzung 1965 ein neugebackener junger Professor in Münster/Westfalen. Außer den Medien standen mir in Tübingen die Berichte von Professor Hans Küng, in Münster die Berichte von Professor Joseph Ratzinger zur Verfügung. Zwischen beiden Berichten gab es – gelinde gesagt – unterschiedliche Nuancen, die zeigten, dass es auf dem Konzil nicht immer nur lammfromm zuging; es wurden theologische Kontroversen ausgetragen, die bis heute nachwirken. Karl Rahner, einer der bekanntesten Theologen beim Konzil, sagte bei seiner Rückkehr aus Rom nach München, das Konzil war erst der Anfang eines Anfangs. Damit hat er Recht bekommen. Denn die Diskussion ist in der Zwischenzeit lebendig und teilweise auch kontrovers weitergegangen.

Fragt man nach dem Grundanliegen des Zweiten Vatikanischen Konzils, dann hat sich vor allem das Wort aggiornamento, d.h. Heutig-werden der Kirche im Bewusstsein festgesetzt. Es wird jedoch niemand annehmen, dass der tief konservativ geprägte heilige Papst Johannes XXIII. damit gemeint hat, es gehe um die Anpassung an den Trend und an die Moden der neuen Zeit. Ganz im Gegenteil, in der offiziellen Einberufung des Konzils in der Konstitution Humanae salutis vom 25. Dezember 1961 sah er die Krise der Kirche voraus und sagte es gelte die ewige, lebensspendende, göttliche Energie des Evangeliums in die Adern der heutigen menschlichen Gesellschaft einzubringen. Also nicht Anpassung an die Welt, vielmehr Anpassung an das Evangelium. Ihm ging es um eine Erneuerung (rinnovamento) der Kirche aus dem Geist des Evangeliums. Schon ihm ging es in besonderer Weise um eine Kirche der Armen (chiesa dei poveri) (Rundfunkansprache 11. September 1962). [...]
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