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aktuelle Doppelausgabe 1-2/2026
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Kirche in der Welt
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| Kirche in der Welt |
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Leo XIV. ruft Priester zu menschlicher Reife und einem soliden geistlichen Leben auf |
Vatikanstadt. Leo XIV. hat sich in dem am Montag, 22. Dezember, veröffentlichten Apostolischen Schreiben »Eine Treue, die Zukunft schafft« besorgt wegen des Priestermangels in einigen Ländern gezeigt. Anlass des Schreibens ist der 60. Jahrestag der beiden Dekrete Optatam totius und Presbyterorum ordinis des Zweiten Vatikanischen Konzils, die sich vom Bild und der Ausbildung der Priester handeln. Leo XIV. lädt dazu ein, beide Texte neu zu lesen; sie seien von großer Aktualität.
Das Schreiben beginnt mit dem Satz: »Eine Treue, die Zukunft schafft, dazu sind die Priester auch heute berufen«. Zum Mangel an Neupriestern schreibt der Papst: »Alle sind gefordert, die Fruchtbarkeit der Seelsorge der Kirche zu überprüfen.« Zwar hänge die sogenannte Berufungskrise oft mit gesellschaftlichen und kulturellen Trends in einem Land zusammen. Dennoch müsse die Kirche den Mut haben, jungen Männern attraktive Angebote zu machen und ein Umfeld zu schaffen, in dem die Bereitschaft zur Annahme einer Priesterberufung und zu einem Leben in totaler Selbsthingabe wachse. Weiter schreibt der Papst: »Erinnern wir uns daran: Es gibt keine Zukunft ohne die Sorge um alle Formen der Berufung.« Zum Zölibat heißt es in dem Schreiben: »Nur Priester und Ordensleute, die menschlich reif und geistlich gefestigt sind, können die Verpflichtung zum Zölibat auf sich nehmen und das Evangelium des Auferstandenen glaubhaft verkünden.«
Auch das Thema Missbrauch wird angesprochen. Dazu heißt es: »In den letzten Jahrzehnten hat die Krise des Vertrauens in die Kirche, die durch Missbrauchstaten von Geistlichen ausgelöst wurde, welche uns mit Scham erfüllen und uns zur Demut mahnen, uns noch stärker bewusst gemacht, wie dringend notwendig eine ganzheitliche Ausbildung ist, die das menschliche Wachsen und Reifen der Priesteramtskandidaten zusammen mit einem tiefen und soliden geistlichen Leben gewährleistet.«
Ferner enthält das Schreiben diverse Orientierungshilfen für die rund 400.000 katholischen Priester weltweit. Unter anderem schlägt der Papst ihnen vor, gegen die verbreitete Einsamkeit von Geistlichen neue Formen des Zusammenlebens zu suchen. Auch ermahnt er sie, weder im Internet noch anderswo der Versuchung des Hyperaktivismus nachzugeben und sich selbst nicht zu sehr in den Vordergrund zu stellen. [...]
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