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Die Themen
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
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Kultur
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| Aus dem Vatikan |
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| Generalaudienz auf dem Petersplatz am 28. Oktober |
Glaube und Kultur als gegenseitige Bereicherung |
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| Das Zweite Vatikanische Konzil verstehe Glaube und Kultur nicht als Gegensätze, sondern als Kräfte, die einander bereichern: Im Rahmen seiner Katechesereihe zur Pastoralkonstitution »Gaudium et spes« hat Papst Leo XIV. daran erinnert, dass die Kirche gerufen sei, die Bildung zu fördern, den Dialog mit Wissenschaft und Gesellschaft zu suchen und das Evangelium in den vielfältigen Lebenswelten der Menschen Gestalt annehmen zu lassen. |
Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag und herzlich willkommen!
Das Zweite Vatikanische Konzil wollte es nicht versäumen, über die Kultur und ihre Beziehungen zum christlichen Glauben zu sprechen. Es tut dies im zweiten Kapitel der Konstitution Gaudium et spes (GS).
Die katholische Kirche hat stets Sorge getragen, die Verkündigung des Evangeliums mit der Errichtung von Schulen jeder Art zu begleiten, um die menschliche, kulturelle und geistliche Bildung von Männern und Frauen der fünf Kontinente zu mehren. Die mittelalterlichen Universitäten sind, wie wir wissen, aus dem Herzen der Kirche hervorgegangen und haben entscheidend zur Entwicklung der westlichen Zivilisation beigetragen. Gleichzeitig stellt der Fortschritt der Kultur und des Wissens immer neue und tiefere Fragen und spornt die Gläubigen an, über ihren Glauben Rede und Antwort zu stehen (vgl. 1 Petr 3,15-17). Und schließlich tragen die verschiedenen Erscheinungsformen der Kultur als Ausdrücke der geistlichen Dimension des Menschen dazu bei, den Verstand zu öffnen für die immerwährenden Fragen über den Sinn der Welt und des menschlichen Daseins und bereiten so darauf vor, das Evangelium Jesu Christi anzunehmen.
Grundlage in der Menschwerdung
Die Beziehung zwischen Glaube und Kultur findet ihre wichtigste Grundlage in der Menschwerdung: Wenn das göttliche Wort Fleisch geworden ist und unter uns gewohnt hat (vgl. Joh 1,14), dann ist auch der Glaube eine fleischgewordene Wirklichkeit, verknüpft mit der Kultur, in die er eingebunden ist. Auch er ist aufgerufen, Kultur zu werden, also die Person in ihrem Lebensumfeld zu erreichen, das aus menschlichen Worten, Traditionen, religiösem Gespür, Kunst und Poesie, Denken und Wissenschaft besteht. So pflegte der heilige Johannes Paul II. zu sagen: »Ein Glaube, der nicht Kultur wird, ist kein voll angenommener, kein ganz durchdachter und kein treu gelebter Glaube.«
Der Glaube kann in jeder Kultur Fleisch annehmen, denn er identifiziert sich mit keiner von ihnen auf besondere Weise. Er wohnt in ihnen und formt sie von innen heraus nach der »Gestalt« Jesu Christi, also durch die Liebe, den Dienst, die kindliche Anerkennung der Vaterschaft Gottes. So erfasst die Kirche in den verschiedenen Kulturen das, was es dort an Gutem, Schönem und Wahrem gibt, um die Botschaft des Evangeliums Fleisch werden zu lassen und weiterzugeben. Zugleich »ist die Kirche wohl zu allen Völkern, welcher Zeit und welchen Landes auch immer, gesandt, jedoch an keine Rasse oder Nation, an keine besondere Art der Sitte, an keinen alten oder neuen Brauch ausschließlich und unlösbar gebunden. Sie lässt zwar den Zusammenhang mit ihrer eigenen geschichtlichen Herkunft nicht abreißen, ist sich aber zugleich der Universalität ihrer Sendung bewusst und vermag so mit den verschiedenen Kulturformen eine Einheit einzugehen, zur Bereicherung sowohl der Kirche wie der verschiedenen Kulturen« (GS 58). [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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