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Apostolische Reise
nach Frankreich 2026

Apostolische Reise nach Frankreich
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Schätze in der
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Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

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Die erste Übersetzung der
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(Stamp.Cappon.II.102)



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Aus dem Vatikan
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Aus dem Vatikan
Generalaudienz auf dem Petersplatz am 7. Oktober

Die Kirche und ihre Verantwortung für die Welt

Die Kirche und ihre Verantwortung für die Welt
Bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz hat Leo XIV. über das Thema »Der Auftrag der Kirche in der Welt von heute« nachgedacht. In der heutigen Zeit müsse die Kirche der Welt, deren Freuden und Sorgen sie teile, die Hoffnung des Evangeliums bringen. Doch gerade in unserer schnelllebigen Zeit bekäme dieser Auftrag eine neue Bedeutung, stellte der Papst fest.
Brüder und Schwestern,
guten Tag und herzlich willkommen!

Wir greifen die Reflexion über die Konzilskonstitution Gaudium et spes (GS) wieder auf und betrachten heute das vierte Kapitel des ersten Hauptteils, das der Aufgabe der Kirche in der Welt von heute gewidmet ist. Zunächst ruft das Konzil in Erinnerung, dass die Kirche nicht »über« oder »neben« der Welt steht, sondern in dieser Welt besteht. »Mundus reconciliatus Ecclesia«, schrieb der heilige Augustinus (Sermo 96): Die Kirche ist bereits mit Gott versöhnte Welt; wir sind Pilger auf der Erde, und mit dieser Welt teilen wir die Schwäche und die Schönheit (vgl. GS, 41).

Zeichen der Menschwerdung Gottes


Wie der Sohn Gottes Mensch geworden ist, um der Welt das Leben zu schenken und sie mit dem Vater zu versöhnen, so wohnt die Kirche in der Welt als Zeichen der Menschwerdung Gottes, um seinen Plan zu offenbaren und uns alle zu seinen Kindern zu machen in einer einzigen großen Menschheitsfamilie. Daher ist die Kirche in der Geschichte unterwegs inmitten der Völker und Kulturen, und »diese lebendige Verbindung mit den Völkern lässt sie immer mehr erkennen, dass ihre Mission historische Tragweite hat und eine Verantwortung dafür beinhaltet, wie soziale Beziehungen gestaltet werden« (Enzyklika Magnifica humanitas, 19).

Die erste Aufgabe der Kirche besteht darin, den Menschen zu helfen, auf die tiefen Fragen des Lebens zu achten: die Fragen über unseren Ursprung und unsere Bestimmung, ebenso wie jene über den Sinn von Liebe von Schmerz (vgl. GS, 41). Die Logik des Profits um jeden Preis und die Manipulation der Information drohen einen ungebührlichen Druck auszuüben, damit die Menschen sich einem Lebensstil anpassen, der auf den Konsum materieller Güter ausgerichtet ist, aber unser Herz ist dafür gemacht, nach oben zu blicken.

Die Konzilsväter rufen in Erinnerung, dass die Sendung der Kirche auch dadurch verwirklicht wird, dass sie zum Aufbau der irdischen Stadt beiträgt. Dennoch sind ihre Methoden und Ziele nicht in erster Linie politischer Natur, sondern bestehen im Zeugnis des Glaubens und der Liebe, zusammen mit dem Bemühen um Gerechtigkeit, Frieden, Geschwisterlichkeit. Wenn der Gläubige Christus anbetet – den Gerechten, der für die Ungerechten gestorben ist –, darf er die Unterdrückung der Geringen und der Armen nicht hinnehmen, ebenso wenig wie jene ungerechten Strukturen, die Situationen der Abhängigkeit und des Unrechts fortführen. Die Soziallehre der Kirche richtet das Handeln der Christen aus, die mit allen Menschen guten Willens zusammenarbeiten, um das Gemeinwohl zu fördern. Die Kirche hat also »keinen dringlicheren Wunsch, als sich selbst im Dienst des Wohles aller frei entfalten zu können unter jeglicher Regierungsform, die die Grundrechte der Person und der Familie und die Erfordernisse des Gemeinwohls anerkennt« (GS, 42). [...]
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