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Die Themen
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Aus dem Vatikan
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Kirche in der Welt
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Dokumentation
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| Aus dem Vatikan |
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| Generalaudienz auf dem Petersplatz am 6. Mai |
In Wort und Tat das Heil verkünden |
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| Bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz setzte Leo XIV. vor rund 30.000 Pilgern und Besuchern seine Katechesereihe zu »Lumen gentium« fort, einer dogmatischen Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965), die sich mit der Kirche, ihrem Wesen und ihrer Sendung befasst. |
Brüder und Schwestern, guten Tag und herzlich willkommen!
Wenn wir uns heute mit einem Abschnitt aus Kapitel VII der Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils über die Kirche befassen, wollen wir über eines ihrer wesentlichen Merkmale nachdenken: die eschatologische Dimension. Die Kirche geht nämlich in dieser irdischen Geschichte stets auf ihr endgültiges Ziel zu: die himmlische Heimat. Es handelt sich um eine wesentliche Dimension, die wir jedoch oft vernachlässigen oder herunterspielen, weil wir uns zu sehr auf das unmittelbar Sichtbare und auf die konkreteren Dynamiken des Lebens der christlichen Gemeinschaft konzentrieren.
Die Kirche ist das Volk Gottes auf seinem Weg durch die Geschichte, das das Reich Gottes zum Ziel all seines Handelns hat (vgl. LG 9). Jesus hat die Kirche gerade dadurch ins Leben gerufen, dass er dieses Reich der Liebe, der Gerechtigkeit und des Friedens verkündet hat (vgl. LG 5). Wir sind daher aufgerufen, die gemeinschaftliche und kosmische Dimension des Heils in Christus zu betrachten und unseren Blick auf diesen endgültigen Horizont zu richten, um alles in dieser Perspektive zu betrachten und zu beurteilen.
Die Kirche lebt in der Geschichte im Dienst am Kommen des Reiches Gottes in der Welt. Sie verkündet allen und zu allen Zeiten die Worte dieser Verheißung; sie empfängt ein Unterpfand davon in der Feier der Sakramente, insbesondere der Eucharistie, und verwirklicht und erfährt deren innere Logik in Beziehungen der Liebe und des Dienstes. Darüber hinaus weiß sie sich als Ort und Werkzeug, an dem die Vereinigung mit Christus »inniger« verwirklicht wird (LG 48), erkennt jedoch zugleich an, dass das Heil durch Gott im Heiligen Geist auch außerhalb ihrer sichtbaren Grenzen geschenkt werden kann.
In diesem Zusammenhang trifft die Konstitution Lumen gentium eine wichtige Aussage: Die Kirche ist »universales Heilssakrament« (LG 48), das heißt Zeichen und Werkzeug jener Fülle des Lebens und des Friedens, die Gott verheißen hat. Das bedeutet, dass sie sich nicht vollkommen mit dem Reich Gottes identifiziert, sondern dessen Keim und Anfang ist, denn die Vollendung wird der Menschheit und dem Kosmos erst am Ende geschenkt werden. Die Gläubigen in Christus wandeln daher in dieser irdischen Geschichte, die von der Reifung des Guten, aber auch von Ungerechtigkeiten und Leiden geprägt ist, ohne sich Illusionen zu machen oder zu verzweifeln; sie leben ausgerichtet auf die Verheißung, die sie von »dem, der alles neu macht« (Offb 21,5) empfangen haben. [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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