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Aus dem Vatikan
Generalaudienz auf dem Petersplatz am 29. April

Unermessliche Bereicherung für mein Herz und meinen Dienst

Unermessliche Bereicherung für mein Herz und meinen Dienst
Bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz hielt Papst Leo XIV. Rückschau auf seine Apostolische Reise nach Afrika, von der er in der Woche zuvor zurückgekehrt war.
Liebe Brüder und Schwestern,

guten Tag und herzlich willkommen!

Heute möchte ich über die Apostolische Reise sprechen, auf der ich vom 13. bis zum 23. April vier afrikanische Länder besucht habe: Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea.

Schon zu Beginn des Pontifikats habe ich an eine Reise nach Afrika gedacht. Ich danke dem Herrn, der sie mich hat durchführen lassen, als Hirte, um dem Gottesvolk zu begegnen und es zu ermutigen; und auch, um sie als Botschaft des Friedens zu leben in einem Augenblick der Geschichte, der von Kriegen sowie von schweren und häufigen Völkerrechtsverletzungen geprägt ist. Und ich bringe den Bischöfen und den zivilen Verantwortungsträgern, die mich aufgenommen haben, sowie allen, die an der Organisation mitgewirkt haben, meinen tiefempfundenen Dank zum Ausdruck.

Herzliche Aufnahme

Die Vorsehung hat es gewollt, dass die erste Etappe das Land war, wo sich die Stätten des heiligen Augustinus befinden, also Algerien. So durfte ich einerseits bei den Wurzeln meiner geistlichen Identität neu beginnen und andererseits Brücken überschreiten und festigen, die für die heutige Welt und Kirche sehr wichtig sind: die Brücke zur äußerst fruchtbaren Zeit der Kirchenväter; die Brücke zur islamischen Welt; die Brücke zum afrikanischen Kontinent.

In Algerien habe ich nicht nur eine respektvolle, sondern herzliche Aufnahme erfahren, und wir konnten erleben und der Welt zeigen, dass es möglich ist, als Brüder und Schwestern zusammenzuleben, auch mit verschiedenen Religionen, wenn man sich als Kinder des einen barmherzigen Vaters erkennt. Außerdem war es eine günstige Gelegenheit, sich in die Schule des heiligen Augustinus zu begeben: Mit seiner Lebenserfahrung, seinen Schriften und seiner Spiritualität ist er Meister der Suche nach Gott und nach der Wahrheit. Ein heute äußerst wichtiges Zeugnis für die Christen und für jeden Menschen.

In den folgenden drei Ländern, die ich besucht habe, ist die Bevölkerung dagegen in der großen Mehrheit christlich, daher bin ich in eine Atmosphäre des Glaubensfestes, der warmherzigen Aufnahme eingetaucht, begünstigt auch durch die typischen Wesenszüge der Afrikaner. Wie meine Vorgänger habe auch ich etwas von dem erfahren, was Jesus mit den Menschenmengen von Galiläa erlebt hat: Er sah, dass sie dürsteten und hungerten nach Gerechtigkeit und verkündigte ihnen: »Selig, die arm sind, selig die Sanftmütigen, selig, die Frieden stiften…« Und indem er ihren Glauben erkannte, sagte er: »Ihr seid das Salz der Erde und das Licht der Welt« (vgl. Mt 5,1-16).

Der Besuch in Kamerun hat mir gestattet, den Aufruf zu stärken, uns gemeinsam für Versöhnung und Frieden einzusetzen, denn auch dieses Land ist leider von Spannungen und Gewalt geprägt. Ich freue mich, dass ich mich nach Bamenda, im englischsprachigen Gebiet, begeben habe, wo ich dazu ermutigt habe, gemeinsam auf den Frieden hinzuwirken. Kamerun wird als »Afrika im Kleinen« bezeichnet, in Bezug auf die Vielfalt und den Reichtum seiner Natur und seiner Ressourcen, aber wir können diesen Ausdruck auch in dem Sinne verstehen, dass wir die großen Bedürfnisse des gesamten Kontinents in Kamerun vorfinden: das Bedürfnis nach einer gerechten Verteilung des Reichtums; nach Raum für die jungen Menschen durch Überwindung der weit verbreiteten Korruption; nach Förderung der ganzheitlichen und nachhaltigen Entwicklung, indem den verschiedenen Formen des Neokolonialismus eine weitsichtige internationale Zusammenarbeit entgegengesetzt wird. [...]
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