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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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| Aus dem Vatikan |
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| Generalaudienz auf dem Petersplatz am 11. März |
Prophetie der Einheit und des Friedens |
Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag und herzlich willkommen!
Wir setzen die Reflexion über die Dogmatische Konstitution Lumen gentium (LG) fort und sprechen heute über das zweite Kapitel, das dem Volk Gottes gewidmet ist.
Gott, der die Welt und die Menschheit erschaffen hat und der jeden Menschen retten will, vollbringt sein Heilswerk in der Geschichte, indem er ein konkretes Volk erwählt und in ihm wohnt. Deshalb beruft er Abraham und verheißt ihm eine Nachkommenschaft, die so zahlreich ist wie die Sterne am Himmel und der Sand am Meeresstrand (vgl. Gen 22,17-18). Nachdem Gott die Kinder Abrahams aus der Sklaverei befreit hat, schließt er einen Bund mit ihnen, begleitet sie, sorgt für sie, versammelt sie jedes Mal wieder, wenn sie in die Irre gehen. Daher ist die Identität dieses Volkes vom Wirken Gottes und vom Glauben an ihn bestimmt. Es ist berufen, Licht für die anderen Völker zu werden, wie ein Leuchtfeuer, das alle Völker, die gesamte Menschheit, anzieht (vgl. Jes 2,1-5).
Das Konzil sagt: »Dies alles aber wurde zur Vorbereitung und zum Vorausbild jenes neuen und vollkommenen Bundes, der in Christus geschlossen, und der volleren Offenbarung, die durch das Wort Gottes selbst in seiner Fleischwerdung übermittelt werden sollte« (LG, 9). Denn Christus ist es, der in der Hingabe seines Leibes und seines Blutes dieses Volk endgültig in sich versammelt. Es besteht nunmehr aus Menschen aller Nationen; es ist vereint durch den Glauben an ihn, durch die Treue zu ihm, durch das Leben aus seinem Leben, beseelt vom Geist des Auferstandenen. Das ist die Kirche: das Gottesvolk, das sein eigenes Dasein dem Leib Christi entnimmt1 und das selbst Leib Christi ist2; kein Volk wie jedes andere, sondern das Volk Gottes, von ihm zusammengerufen, das aus Männern und Frauen besteht, die aus allen Völkern der Erde stammen. Sein vereinigendes Prinzip ist weder Sprache noch Kultur, noch Ethnie, sondern der Glaube an Christus. Daher ist die Kirche – wie das Konzil es wunderbar zum Ausdruck bringt – »die Versammlung derer, die zu Christus […] glaubend aufschauen« (LG, 9).
Es handelt sich um ein messianisches Volk, eben weil sein Haupt Christus, der Messias, ist. Jene, die dazugehören, haben weder Verdienste noch Titel vorzuweisen, sondern nur das Geschenk, in Christus und durch ihn Töchter und Söhne Gottes zu sein. Vor jeder Aufgabe oder Funktion ist das, was in der Kirche wirklich zählt, die Tatsache, in Christus eingefügt zu sein, aus Gnade Kinder Gottes zu sein. Das ist auch der einzige Ehrentitel, nach dem wir als Christen streben sollten. Wir sind in der Kirche, um unablässig vom Vater das Leben zu empfangen und als seine Kinder und als Geschwister untereinander zu leben. [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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