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aktuelle Doppelausgabe 10-11/2026
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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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| Aus dem Vatikan |
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| Pastoralbesuch in der Pfarrei »Ascensione di Nostro Signore Gesù Cristo« im Stadtteil Quarticciolo in Rom |
Jesus durchbricht unsere innere Dunkelheit |
| Predigt von Papst Leo XIV. am 1. März |
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| Papst Leo XIV. bei der Feier der heiligen Messe. |
Liebe Brüder und Schwestern,
ich freue mich, hier bei euch zu sein und gemeinsam mit euch und eurer gesamten Pfarrgemeinde das Wort Gottes zu hören. An diesem Sonntag stellt es uns den Weg Abrahams (vgl. Gen 12,1-4) und die Verklärung Jesu (vgl. Mt 17,1-9) vor Augen.
Wie Abraham kann sich jeder von uns auf einem Weg wiedererkennen. Das Leben ist ein Weg, der Vertrauen erfordert, Vertrauen in das Wort Gottes, das uns ruft und uns manchmal auffordert, alles hinter uns zu lassen. Dann kann man versucht sein, vor der Unsicherheit wie vor einem schwindelerregenden Abgrund weglaufen zu wollen, während man doch gerade in ihr eine Verheißung unerwarteter Größe erkennen kann. Genauso wie die Welt es tut, wägen wir jeden Tag alles ab, bemühen wir uns, alles unter Kontrolle zu haben. Aber auf diese Weise verpassen wir die Gelegenheit, den wahren Schatz, die kostbare Perle, von der uns das Evangelium berichtet, zu entdecken, die Gott überraschenderweise in unserem Feld versteckt hat (vgl. Mt 13,44).
Abrahams Weg beginnt mit einem Verlust: Verlust des Landes und des Hauses, welche die Erinnerungen an seine Vergangenheit beinhalten. Dieser Weg kommt jedoch an einem neuen Land und in einer unzählbaren Nachkommenschaft zur Vollendung, in der alles zum Segen wird. Wenn wir uns vom Glauben auf den Weg rufen lassen, dazu, neue Entscheidungen im Leben und in der Liebe zu wagen, dann werden auch wir aufhören, Angst zu haben, etwas zu verlieren, weil wir spüren werden, dass wir in einem Reichtum wachsen, den uns niemand rauben kann.
Auch die Jünger Jesu mussten sich auf einen Weg begeben, der sie nach Jerusalem führen würde (vgl. Lk 9,51). Dort, in der Heiligen Stadt, sollte der Meister seine Sendung erfüllen, indem er sein Leben am Kreuz hingab und für alle und für immer zum Segen wurde. Wir wissen, wie sehr Petrus und alle anderen sich sträubten, ihm zu folgen. Aber sie mussten verstehen, dass man nur dann ein Segen sein kann, wenn man den instinktiven Drang, sich selbst zu verteidigen, überwindet und das annimmt, was Jesus in der Eucharistie zum Ausdruck bringt: den Willen, den eigenen Leib als Brot zum Verzehr anzubieten, zu leben und zu sterben, um Leben zu schenken. Das ist der Sonntag, liebe Brüder und Schwestern: Er ist die Rast auf dem Weg, der uns um Jesus versammelt. Er, Jesus, ermutigt uns, nicht stehen zu bleiben und nicht die Richtung zu ändern. Es gibt kein größeres Versprechen, keinen kostbareren Schatz, als zu leben, um Leben zu schenken! [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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