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Startseite » Apostolische Reise nach Chile und Peru 2018 » Bericht 4
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Apostolische Reise
nach Chile und Peru
2018

Apostolische Reise nach Chile und Peru 2018
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Apostolische Reise nach Chile und Peru 2018
Besuch im Frauengefängnis von Santiago
Niemand kann seiner Würde beraubt werden
Ansprache von Papst Franziskus am 16. Januar
 

Einer der bewegendsten Momente des ersten Tages, den Papst Franziskus in Chile verbrachte, war die Begegnung mit rund 500 inhaftierten Frauen. Das Gefängnis »San Joaquin« ist eines der ältesten des Landes und ist wie viele südamerikanische Haftanstalten stark überbelegt. Zu Beginn der 45-minütigen Begegnung war der Papst unter lautem Jubel als »Freund« begrüßt worden. In seiner mehrfach von Applaus unterbrochenen Ansprache sagte der Papst:

Liebe Schwestern und Brüder, danke, danke, danke für das, was ihr getan habt, und danke für die Gelegenheit, die ihr mir gebt, euch zu besuchen, denn für mich ist es wichtig, diese Zeit mit euch zu verbringen und den vielen Geschwistern noch näher zu sein, die zur Zeit unter Freiheitsentzug leben. Ich danke Sr. Nelly für ihre Worte und insbesondere für das Zeugnis, dass das Leben immer über den Tod siegt, immer. Danke, Janeth, dafür, dass du den Mut gefasst hast, mit uns allen deine Schmerzen zu teilen, und für diese tapfere Vergebungsbitte. Wie viel haben wir von dieser deiner Haltung zu lernen, die voll von Mut und Demut ist! Ich zitiere dich: »Wir bitten alle um Vergebung, die wir mit unseren Straftaten geschädigt haben.« Danke, dass du uns diese Haltung in Erinnerung rufst, ohne die wir entmenschlichen, wir alle müssen um Vergebung bitten, ich als Erster, alle. Dies macht uns menschlich. Ohne diese Haltung, um Vergebung zu bitten, verlieren wir das Bewusstsein, dass wir uns verfehlen und dass wir uns verfehlen können und dass wir jeden Tag eingeladen sind, auf die eine oder andere Weise neu zu beginnen.

Nun habe ich den Satz Jesu im Herzen: »Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie« (Joh 8,7). Und wisst ihr, was ich oft in den Predigten sage, wenn ich darüber spreche, dass wir alle etwas in uns tragen, entweder aus Schwäche oder weil wir immer fallen oder weil wir es ganz versteckt halten? Ich sage den Leuten: »Also, wir alle sind Sünder, wir alle haben Sünden. Ich weiß es nicht: Gibt es hier jemanden, der ohne Sünde ist? Er erhebe die Hand.« Keiner hat den Mut, die Hand zu erheben. Er, Jesus, lädt uns dazu ein, von der einseitigen Logik zu der Aufteilung der Wirklichkeit in Gute und Böse zu lassen, um in diese andere Dynamik einzutreten, die die Zerbrechlichkeit, die Grenzen einschließlich der Sünde auf sich nehmen kann, um uns zu helfen und weiterzugehen.

Als ich eintrat, erwarteten mich die Mütter mit ihren Kindern. Sie hießen mich willkommen, und wie gut kann man dies in in zwei Worten ausdrücken: Mutter und Kinder. [...]

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