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Apostolische Reise
nach Schweden
2016

Apostolische Reise nach Schweden 2016
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge der Apostolischen Reise


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche
Das Buch über die
Seefahrt des Venezianers Giovanni Battista Ramusio
(Stamp. Barb. P. X. 26)


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Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Die Grußworte von

Kardinal Reinhard MarxKardinal Reinhard Marx,
Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
Erzbischof Dr. Robert ZollitschErzbischof em. Dr. Robert Zollitsch
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
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Rainer Maria Kardinal WoelkiRainer Maria Kardinal Woelki
Erzbischof von Köln
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kardinal Lehmann,
Em. Bischof von Mainz
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Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano
Unsere aktuelle Ausgabe 08/2017 mit folgenden Themen:
Aus dem Vatikan
Ansprache von Papst Franziskus beim Angelusgebet am 19. Februar

Klare Unterscheidung zwischen Gerechtigkeit und Rache

Aus dem VatikanLiebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Im Evangelium des heutigen Sonntags (Mt 5,38-48) – eine jener Stellen, die am besten die christliche »Revolution« zum Ausdruck bringen – zeigt Jesus den Weg der wahren Gerechtigkeit durch das Gesetz der Liebe, welches das Gesetz des »Auge für Auge, Zahn für Zahn« überwindet. Diese antike Regel verlangte, den Gesetzesbrechern dem verursachten Schaden entsprechende Strafen aufzuerlegen: den Tod für den, der gemordet hatte, die Amputation für den, der jemanden verletzt hatte, und so weiter. Jesus fordert von seinen Jüngern nicht, das Übel hinzunehmen. Im Gegenteil: Er fordert auf zu reagieren, aber nicht mit einem weiteren Übel, sondern mit dem Guten. Nur auf diese Weise wird die Kette des Übels gebrochen: ein Übel führt zu einem weiteren Übel, ein weiteres führt zu anderen … Es wird diese Kette des Übels durchbrochen, und die Dinge werden wirklich anders. Das Übel nämlich ist eine »Leere«, eine Leere ohne Gutes, und ein Leerraum kann man nicht mit einer weiteren Leere füllen, sondern nur mit einer »Fülle«, das heißt mit dem Guten. Die Vergeltung führt nie zur Lösung der Konflikte. »Du hast mir das angetan, ich tue es dir auch an«: das löst nie einen Konflikt, und es ist auch nicht christlich.

Für Jesus kann die Ablehnung von Gewalt auch einen Verzicht auf ein legitimes Recht mit sich bringen; und er führt einige Beispiele dafür an: die andere Wange hinhalten, seine Kleidung oder sein Geld überlassen, weitere Opfer auf sich nehmen (vgl. V. 39-42).

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Kirche in der Welt
Im Gespräch mit dem koptisch-katholischen Patriarchen von Alexandrien
Brücken des Dialogs in Ägypten
Kirche in der WeltVon Nicola Gori

Eine Brücke des Dialogs, die sich in einem mehrheitlich muslimischen Land mit wachsendem Fanatismus und Fundamentalismus konfrontiert sieht: Das ist die Rolle der koptisch-katholischen Kirche, deren Bischöfe am 6. Februar ihren »Ad-limina«-Besuch absolviert haben. Im Interview mit dem »L’Osservatore Romano« spricht Patriarch Ibrahim Isaac Sedrak von der Notwendigkeit, Zeugnis zu geben von den menschlichen und christlichen Werten, vor allem durch eine starke Präsenz im Bildungsbereich sowie im Gesundheitswesen.

Was sind die größten Herausforderungen, die Sie zu bewältigen haben?

Patriarch: Vor allem ist es der Dialog. Wenn ich von Ägypten spreche, dann spreche ich nicht als Christ, sondern als Ägypter. Die Staatsbürgerschaft ist wichtig für uns und wir versuchen, dies stets zu unterstreichen, gerade in den Beziehungen zu unseren muslimischen Freunden und insbesondere zu jenen, die eine offene Mentalität besitzen und den Dialog voranbringen wollen.

Wie sieht die Beziehung zu ihnen aus?

Patriarch: Heute haben die Dinge sich geändert, es gibt Redefreiheit, auch wenn es leider nicht an Formen der Kontrolle fehlt. Sicher, wenn man von Religion spricht, kann dies die Sensibilität der Menschen reizen und es kann auch zu übertriebenen Reaktionen kommen. Das ägyptische Volk ist sehr sensibel, aber wenn es sieht, dass Menschen sich der Gewalt bedienen, weiß es sehr wohl zu unterscheiden. Die Mehrheit der Bevölkerung ist gegen diese Instrumentalisierung und weiß, dass der Fundamentalismus nicht von Gott kommt, keine Religion ist. Und gerade wegen ihm ist Ägypten dabei, seine Identität, seinen Charakter als Land einer alten Zivilisation zu verlieren. Daher wehrt sich das Volk.

Auf welchem Gebiet ist eine Begegnung möglich?

Patriarch: Im Bereich der Bildung. Die ägyptische Gesellschaft leidet hier bedauerlicherweise unter einem großen Mangel. Wir haben über 40 Prozent Analphabeten. Das Hauptproblem ist, dass die Eltern wegen fehlender Arbeit die Kinder nicht in die Schule schicken, sondern sie arbeiten lassen. Was können wir tun?

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Dokumentation
Besuch an der römischen Universität »Roma Tre«
Habt niemals Angst vor der Begegnung, vor dem Dialog, vor der Auseinandersetzung!
Vorbereitete Ansprache von Papst Franziskus am 17. Februar
DokumentationHerr Rektor,
verehrte Dozenten,
liebe Stundenten und liebe Mitglieder des Personals!

Ich danke euch, dass ihr mich eingeladen habt, diese Universität, die jüngste Universität Roms, zu besuchen und richte an euch alle meinen herzlichen Gruß. Ich danke dem Rektor, Prof. Mario Panizza, für die Worte, mit denen er mich willkommengeheißen hat, und spreche meine guten Wünsche für die Arbeit und den Auftrag dieser Hochschule aus. Die Ausbildung und akademische Formung der jungen Generationen ist oberstes Gebot für das Leben und den Fortschritt der Gesellschaft. Ich habe eure Fragen angehört, für die ich euch dankbar bin: Ich habe sie im Voraus gelesen und werde versuchen, Antworten zu geben, indem ich auch meine eigene Erfahrung einfließen lasse.

Unsere Gesellschaft ist reich an Gutem, an Taten der Solidarität und der Liebe gegenüber dem Nächsten: viele Menschen und viele junge Leute, sicherlich auch von euch, engagieren sich ehrenamtlich und in Aktivitäten im Dienst der Bedürftigsten. Und das ist einer der größten Werte, für die man dankbar sein darf und auf die man stolz sein kann. Wenn wir uns allerdings umschauen, dann sehen wir, dass es in der Welt sehr viele, zu viele Zeichen der Feindschaft und der Gewalt gibt. Wie Giulia zu Recht bemerkt hat, gibt es viele Signale eines »gewaltsamen Handelns«. Ich danke dir, Giulia, denn die Botschaft zum diesjährigen Weltfriedenstag empfiehlt genau die Gewaltfreiheit als Stil des Lebens und des politischen Handelns.

Bildung der Gewissen

In der Tat erleben wir gerade einen »stückweisen« Weltkrieg: Es gibt in vielen Regionen der Welt gewaltsame Konflikte, die die Zukunft ganzer Generationen bedrohen. Warum gelingt es der internationalen Gemeinschaft mit ihren Organisationen nicht, all das zu verhindern oder zu stoppen? Haben wirtschaftliche und strategische Interessen mehr Gewicht als das allgemeine Interesse am Frieden? Sicherlich sind dies Fragen, die in den Hörsälen der Universitäten ihren Niederschlag finden, und vor allem erklingen sie in unseren Gewissen.

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Kultur
Sehenswerte Mithräen aus der römischen Kaiserzeit
Der Mithraskult – »Konkurrenz« des frühen Christentums
KulturSoldaten des Römischen Kaiserreichs brachten ihn im 1. Jahrhundert aus dem Vorderen Orient in ihre Metropole mit: den geheimnisvollen Mithraskult. Er fand weiteste Verbreitung. Nachfolgend drei sehenswerte Beispiele der vielen Mithras-Heiligtümer in der Ewigen Stadt.

Von Bernhard Hülsebusch

Archäologen und Historiker wissen es längst: Der römische Untergrund ist stets für Überraschungen und Entdeckungen gut. In den letzten Jahrhunderten hat man denn auch in der »Stadt der sieben Hügel« und ihrer engeren Umgebung – oft unter altehrwürdigen Kirchen oder Monumenten – schier unzählige Zeugnisse der Antike ausgegraben. Darunter Kultstätten des frühen Christentums – aber beispielsweise auch Mithräen. Also Heiligtümer des wohl im 1. Jahrhundert aus Persien importierten mysteriösen Kultes um den Lichtgott Mithras, der gut 300 Jahre lang viele Anhänger hatte.

Dieser Kult, so informiert Erwin Gatz in seinem exzellenten Buch »Roma Christiana«, war eine der zahlreichen in der frühen Kaiserzeit verbreiteten Religionen. »Der Kult schloss Frauen aus. Seine Anhänger versammelten sich in Grotten oder unterirdischen Räumen zu besonderen Mählern. Wegen des hohen ethischen Anspruchs an seine Mitglieder bildete der Mithraskult zeitweise eine ernsthafte Konkurrenz für das Christentum.«

Wie viele Mithräen es in Rom gab? Angeblich Hunderte. Aber nur ein rundes Dutzend von ihnen wurde offenbar hinreichend erforscht und (manchmal sehr beschränkt) fürs breite Publikum geöffnet. Zu den nicht zugänglichen Kultstätten gehört zum Beispiel das Mithräum unter der Basilika Santo Stefano Rotondo, die dem »Collegium Germanicum et Hungaricum« gehört. Aber selbst die »geöffneten« Mithräen können wir an dieser Stelle nicht allesamt schildern. Deshalb greifen wir uns drei sehenswerte Exempel heraus…

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