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Chefredakteurin Astrid Haas
gesprochen von Astrid Haas, Chefredaktion
Die Gebetsanliegen
Gebetsanliegen von Papst Benedikt XVI.
von
Papst Benedikt XVI.
für das Jahr 2012
Die Themen
des Osservatore Romano

Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.

Die Grußworte von
Erzbischof Dr. Robert ZollitschDr. Robert Zollitsch, Erzbischof der Diözese Freiburg, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
Bischof von Rottenburg-Stuttgart
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kardinal Lehmann,
Bischof von Mainz
Erzbischof Alois KothgasserAlois Kothgasser,
Erzbischof von Salzburg
finden Sie hier.
Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano
Unsere aktuelle Ausgabe 5/2012 mit folgenden Themen:
Aus dem Vatikan
Generalaudienz in der »Aula Paolo VI« am 25. Januar

Jesus betet für die Kirche aller Zeiten

Aus dem VatikanLiebe Brüder und Schwestern!

In der heutigen Katechese richten wir unsere Aufmerksamkeit auf das Gebet, das Jesus in der »Stunde« seiner Erhöhung und seiner Verherrlichung an den Vater richtet (vgl. Joh 17,1–26). Im Katechismus der Katholischen Kirche heißt es: »Die christliche Überlieferung nennt es mit Recht das ›hohepriesterliche‹ Gebet Jesu. Es ist das Gebet unseres Hohenpriesters; es läßt sich nicht von seinem Opfer trennen, von seinem ›Gehen zum Vater‹ [Pascha], durch das er dem Vater ganz ›geweiht‹ wird« (Nr. 2747). Dieses Gebet Jesu wird in seinem ganzen Reichtum vor allem dann verständlich, wenn wir es vor dem Hintergrund des jüdischen Versöhnungsfestes, des Jom Kippur, betrachten. An diesem Tag bringt der Hohepriester das Sühneopfer dar, erst für sich, dann für den Priesterstand und am Ende für die gesamte Gemeinschaft des Volkes. Das Ziel ist, dem Volk Israel nach den Gesetzesübertretungen eines Jahres das Bewußtsein der Versöhnung mit Gott zurückzugeben, das Bewußtsein, auserwähltes Volk zu sein, »heiliges Volk« inmitten der anderen Völker. Das Gebet Jesu, das im 17. Kapitel des Johannesevangeliums wiedergegeben wird, greift die Struktur dieses Festes auf. In jener Nacht wendet Jesus sich an den Vater in dem Augenblick, in dem er sich selbst hingibt. Er, Priester und Opfer, betet für sich, für die Apostel und für alle, die an ihn glauben werden, für die Kirche aller Zeiten (vgl. Joh 17,20).

Liebe ist göttliche Herrlichkeit

Das Gebet Jesu für sich selbst ist die Bitte um die eigene Verherrlichung, die eigene »Erhöhung « in seiner »Stunde«. In Wirklichkeit ist es mehr als eine Bitte und die Erklärung der vollen Bereitschaft, frei und großherzig in den Plan Gottes, des Vaters, einzutreten, der durch seine Auslieferung, seinen Tod und seine Auferstehung erfüllt wird. Diese »Stunde« hat mit dem Verrat des Judas begonnen (vgl. Joh 13,31) und findet ihren Höhepunkt, als der auferstandene Jesus zum Vater hinaufgeht (vgl. Joh 20,17).
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Kirche in der Welt
Symposion für Otto von Habsburg und Requiem mit Kardinal Schönborn
Ein Christ durch Höhen und Tiefen
Kirche in der WeltRom. Das Päpstliche Institut Santa Maria dell’Anima gedachte am 24. Januar mit einem internationalen Symposion des vor sieben Monaten verstorbenen Nachfahren des einstigen österreichischen Kaiserhauses Otto von Habsburg (1912–2011). Die Veranstaltung wurde vom Rektor des Päpstlichen Instituts, Msgr. Franz Xaver Brandmayr, in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Botschaft beim Hl. Stuhl organisiert und stand unter dem Vorsitz von Erzherzog Karl von Habsburg. Das Thema des Symposions lautete »Zur Persönlichkeit Otto von Habsburgs als christlicher Politiker«. Referenten waren der Vizepräsident der Abgeordnetenkammer der Republik Italien, Prof. Rocco Buttiglione, der EU-Parlamentsabgeordnete Michl Ebner (Südtirol/Italien), der Politologe em. Prof. Norbert Leser von der Universität Wien, Ungarns Außenminister János Martonyi, der Rektor des Päpstlichen Instituts Nepomuceno in Rom, Msgr. Jan Mráz, sowie der Altbundeskanzler der Republik Österreich, Wolfgang Schüssel.

Zu den hohen Gästen zählten u.a. der em. Erzbischof von Luxemburg, Fernand Franck, und der Generalabt der Prämostratenser, P. Thomas Anton Handgrätinger. Nach dem Symposion leitete der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, ein Requiem im Gedenken an Otto von Habsburg und dessen jüngst verstorbenen Bruder Felix von Österreich. In seiner Predigt würdigte Kardinal Schönborn Otto von Habsburg vor mehreren Hundert Gottesdienstbesuchern als »aufmerksamen Diener der Menschen« und demütigen Christen. »Groß« sei er gewesen, weil Gott ihn klein gemacht habe, sagte der Kardinal. Seine Frömmigkeit habe Otto von Habsburg »größer, gefälliger und schöner gemacht«.
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Dokumentation
Ökumenische Vesper in der Päpstlichen Basilika St. Paul vor den Mauern zum Abschluß der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen
Unsere Spaltungen verdunkeln unser Zeugnis für Christus
Predigt von Papst Benedikt XVI. am 25. Januar
DokumentationLiebe Brüder und Schwestern!

Mit großer Freude richte ich meinen herzlichen Gruß an euch alle, die ihr euch am liturgischen Fest der Bekehrung des Apostels Paulus zum Abschluß der Gebetswoche für die Einheit der Christen in dieser Basilika versammelt habt, in diesem Jahr, in dem wir den 50. Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils begehen werden, das der sel. Johannes XXIII. am 25. Januar 1959 in dieser Basilika angekündigt hatte. Das für unsere Meditation in der Gebetswoche, die wir heute abschließen, vorgeschlagene Thema lautet: »Wir werden alle verwandelt werden vom Sieg unseres Herrn Jesus Christus« (vgl. 1 Kor 15,51–58). Die Bedeutung dieser geheimnisvollen Verwandlung, von der die zweite kurze Lesung heute abend spricht, zeigt sich auf wunderbare Weise in der persönlichen Geschichte des hl. Paulus. Infolge des außergewöhnlichen Geschehens, das ihm auf der Straße nach Damaskus widerfahren war, wurde Saulus, der sich durch den Eifer hervortat, mit dem er die im Entstehen begriffene Kirche verfolgte, in einen unermüdlichen Apostel des Evangeliums Jesu Christi verwandelt.
In der Geschichte dieses außergewöhnlichen Glaubensverkündigers wird klar, daß diese Verwandlung nicht das Ergebnis eines langen inneren Nachdenkens und nicht einmal Frucht eines persönlichen Bemühens war. Sie ist vor allem Werk der Gnade Gottes, der gemäß seinen unerforschlichen Wegen gehandelt hat. Deshalb sagt Paulus, als er einige Jahre nach seiner Bekehrung an die Gemeinde in Korinth schreibt, wie wir in der ersten Lesung dieser Vesper gehört haben: »Doch durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und sein gnädiges Handeln an mir ist nicht ohne Wirkung geblieben« (1 Kor 15,10).

Wenn man sich also die Geschichte des hl. Paulus aufmerksam ansieht, begreift man, daß sich die Verwandlung, die er in seinem Dasein erfahren hat, weder auf die sittliche Ebene – wie etwa die von der Unsittlichkeit zur Sittlichkeit – noch auf die verstandesmäßige Ebene – wie etwa die Änderung des eigenen Verständnisses der Wirklichkeit – beschränkt, sondern daß es sich tatsächlich um eine radikale Erneuerung des eigenen Seins handelt, die in vieler Hinsicht einer Neugeburt ähnlich ist.
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Kultur
Ausstellung im römischen Palazzo delle Esposizioni
»Homo sapiens« – die große Geschichte der menschlichen Vielfalt
KulturIn Rom gibt es zur Zeit die erste Ausstellung, die die menschliche Evolution schildert, wie sie aus der Vereinigung von genetischen, anthropologischen und linguistischen Daten jüngerer Zeit hervorgeht. Sie fasziniert so sehr, daß sie bereits in den ersten 60 Tagen 90.000 Besucher verzeichnen konnte. Christa Langen-Peduto gibt im folgenden Artikel einen interessanten und spannenden Einblick in diese einzigartige Veranstaltung.

Große schwarze Schatten schreiten über Sand, durch einsame Steppen, über Hügel und Berge. Sie wandern und wandern, von Sonnenaufgang bis -untergang. Sie haben komische Rucksäcke geschultert, aus denen Stöcke und allerlei merkwürdige Jagdwaffen ragen. Es sind Wesen mit aufrechtem Gang, mit Händen und Füßen, mit Haaren auf dem Kopf und Gesichtern, die erst den Affen ähneln, dann aber mehr und mehr in verfeinerte Züge übergehen. »Homo sapiens « sind es, nämlich unsere Urururur…usw-Ahnen. Sie sind derzeit als Körperfossilien, Skelette, Rekonstruktionen, Modelle und geschickt gemachte Darstellungen in einer wirklich außergewöhnlichen Ausstellung mit Werken aus 56 Museen in aller Welt in Roms Palazzo delle Esposizioni an der Via Nazionale 194 zu sehen. »Homo sapiens – die große Geschichte der menschlichen Vielfalt« wurde von einem internationalen Wissenschaftler-Team zusammengestellt. Sie ist die erste Ausstellung, die die menschliche Evolution schildert, wie sie aus der Vereinigung von genetischen, anthropologischen und linguistischen Daten jüngerer Zeit hervorgeht.

Das fasziniert so sehr, dass die Schau um zwei Monate verlängert wurde. 90.000 Besucher waren es allein in den ersten 60 Tagen. Bis nach Ostern (Ausstellungschluss 9. April), also auch noch während des ersten großen Frühjahrsansturms von Touristen, bleibt sie nun geöffnet. Ganze Familien auf Sonntagsausflug, Schulklassen von i-Männchen bis zu Abiturienten, Studenten und auch Akademiker tauchen Tag für Tag tief beeindruckt ein in diese Welt der Vergangenheit. Sie erscheint uns, die wir heutzutage auf einem hochtechnischen Sieben-Milliarden-Einwohner-Planeten leben, magisch und unwirklich. Doch es hat sie gegeben. Es ist also eine verschwundene Welt. Manche Besucher genießen sie bis zu vier Stunden und durchwandern mehrere Male die dort veranschaulichten Szenen aus Zeiten, die 100.000 Jahre und mehr zurückliegen.

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Leserreise 2012 nach Rom
Informationen zur Leserreise nach Rom an Pfingsten 2012
Der Heilige Vater
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Der Papst in Deutschland

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