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Apostolische Reise
nach Polen 2016

Apostolische Reise nach Polen 2016
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge der Apostolischen Reise


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche
Ars brevis,
eine Kurzfassung
des Hauptwerks von
Raimundus Lullus
(Ross. 644)


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Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Die Grußworte von

Kardinal Reinhard MarxKardinal Reinhard Marx,
Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
Erzbischof Dr. Robert ZollitschErzbischof em. Dr. Robert Zollitsch
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
Bischof von Rottenburg-Stuttgart
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Erzbischof von Köln
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kardinal Lehmann,
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Unsere aktuelle Ausgabe 34/2016 mit folgenden Themen:

Aus dem Vatikan
Generalaudienz in der »Aula Paolo VI« am 17. August

Im Dienst des Lebens und der Gemeinschaft

Aus dem VatikanLiebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Heute wollen wir über das Wunder der Brotvermehrung nachdenken. Zu Beginn des von Matthäus verfassten Berichts (vgl. 14,13-21) hat Jesus gerade die Nachricht vom Tod Johannes des Täufers erhalten. Er fährt mit einem Boot über den See und sucht »eine einsame Gegend, um allein zu sein« (V. 13). Die Leute hören jedoch davon und gehen ihm zu Fuß voraus. »Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken, die bei ihnen waren« (V. 14). So war Jesus: immer voller Mitleid, immer dachte er an die anderen. Beeindruckend ist die Entschlossenheit der Menschen, die fürchten, allein gelassen, gleichsam verlassen zu werden. Nach dem Tod Johannes des Täufers, eines charismatischen Propheten, vertrauen sie sich Jesus an, über den Johannes selbst gesagt hatte: »Der nach mir kommt, ist stärker als ich« (Mt 3,11). So folgt die Menge ihm überall hin, um ihn zu hören und um die Kranken zu ihm zu bringen. Und als Jesus das sieht, hat er Mitleid. Jesus ist nicht kalt, er hat kein kaltes Herz. Jesus ist in der Lage, Mitleid zu empfinden. Einer- seits fühlt er sich mit diesen Leuten verbunden und will nicht, dass sie weggehen; andererseits braucht er Augenblicke der Einsamkeit, des Gebets, mit dem Vater. Oft verbringt er die Nacht im Gebet mit seinem Vater.

Auch an jenem Tag widmete der Meister sich also den Menschen. Sein Mitleid ist kein vages Gefühl, sondern es zeigt die ganze Stärke seines Willens, uns nahe zu sein und uns zu retten. Jesus liebt uns sehr, und er will uns nahe sein.

Als es Abend wird, kümmert Jesus sich darum, all diesen müden und hungrigen Menschen zu essen zu geben, und trägt Sorge für alle, die ihm nachfolgen. Er will seine Jünger einbeziehen, denn er sagt zu ihnen: »Gebt ihr ihnen zu essen!« (V. 16). Und er zeigte ihnen, dass die wenigen Brote und Fische, die sie hatten, mit der Kraft des Glaubens und des Gebets an alle verteilt werden konnten. Jesus wirkt ein Wunder, aber es ist das Wunder des Glaubens, des Gebets, hervorgerufen von Mitleid und Liebe. Und Jesus »brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten« (V. 19). Der Herr kommt den Bedürfnissen der Menschen entgegen, aber er will jeden von uns an seinem Mitleid konkret teilhaben lassen.

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Kirche in der Welt
Das Beispiel des heiligen Benedikt Joseph Labre
Tausende Kilometer Fußmarsch mitten unter den Armen
Kirche in der WeltVon Kardinal Antonio Maria Vegliò,
Präsident des Päpstlichen Rats der Seelsorge für die Migranten und Menschen unterwegs

Der heilige Benedikt Joseph Labre ist auch für uns heutige Menschen ein Vorbild. Dazu möchte ich auf drei bedenkenswerte Aspekte eingehen.

Der erste Aspekt betrifft das Pilgern. Der Heilige starb, nachdem er dreizehn Jahre auf Pilgerfahrt verbracht hatte, wobei er, wie errechnet worden ist, ungefähr 30.000 Straßenkilometer zurücklegte. Aus diesem Grund bezeich- neten ihn die Römer als den »Pilger der Muttergottes«, als den »Armen von der ewigen Anbetung« oder als den »Büßer vom Kolosseum«. Was treibt den Mann bzw. die Frau unserer Tage, auf Pilgerfahrt zu gehen? Was suchen sie? Ich würde sagen, dass sie im Grunde hoffen, das wahre Glück zu finden, nach dem ihr Herz sich sehnt. Insofern ist der äußere Weg nichts weiter als der Wider- schein eines inneren Weges. Der Gläubige ist ein homo viator, ein Mensch auf dem Weg zu Gott. Der heilige Benedikt Joseph Labre pflegte zu sagen, dass »wir alle auf dieser Welt nur Pilger auf dem Weg ins Paradies sind«. Und wie er können auch wir die Antwort, die wir suchen, nur in Gott finden, der Quelle aller echten und tiefen Freude.

Der zweite Aspekt, der angesprochen werden sollte, ist sein Leben der Nächstenliebe. Der heilige Benedikt Joseph war ein obdachloser Heiliger, der sich entschieden hatte, als Armer unter den Armen zu leben und das Almosen, das er empfing, mit ihnen zu teilen. Nachts schlief er zwischen den Ruinen des Kolosseums, unter dem 43. Bogen, dem der fünften Kreuzweg- station – möglicherweise ist es kein Zufall, dass es gerade jene ist, an der Simon von Zyrene Jesus hilft, sein Kreuz zu tragen. Das ist mit einer der Gründe dafür, dass er zum Schutzpatron der Obdachlosen ernannt wurde. Nur Christus ist der wahre Gute Hirte. Wir alle aber sind berufen, wie er gute Hirten unserer Mitmenschen zu sein, vor allem aber der Leidenden: der Kranken, der Schwachen, der Migranten, der Flüchtlinge. Das ist ein Thema, das mir ganz besonders am Herzen liegt, auch deshalb, weil mir der Heilige Vater das Dikasterium anvertraut hat, das sich der Migranten annimmt.

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Dokumentation
Vom Denken Karol Wojtyłas bis zum Apostolischen Schreiben Amoris laetitia
Schöpferische Treue
DokumentationVon Rodrigo Guerra López
Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am »Centro de Investigación Social Avanzada« (Querétaro, Mexiko)

Am 16. und 17. Dezember 1970 fand in Krakau eine wichtige Debatte statt. Erzbischof Karol Wojtyła hatte ein gehaltvolles Buch geschrieben, in dem er unter anderem versuchte, die Anthropologie aufzuzeigen, die Gaudium et spes, der Pastoralkonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils, zugrunde liegt. Das Buch trug den Titel Person und Tat (1969). Zahlreiche Philosophen waren eingeladen, um über diese tiefgehenden spekulativen Bemühungen zu diskutieren.

Es ist sehr interessant, die verschiedenen Beiträge zu dieser Begegnung, die wenig später von Andrzej Szostek veröffentlicht wurden, zu untersuchen. Einerseits fand das Buch viel Zustim- mung. Denn wer sich mit Phänomenologie und Personalismus befasst hatte, sah bei Wojtyła den Beginn eines neuen Weges: Die objektive Anerkennung der Subjektivität ist kein Subjekti- vismus. Im Gegenteil: Die menschliche Tat ist ein bevorzugtes Moment, um die Wahrheit über die Person zu begreifen. Diese Erkenntnis erlaubte es dem polnischen Erzbischof, eine These aufzustellen, wie die Einseitigkeit der marxistischen Theorie über den Primat der revolutionären Praxis durch eine erneuerte Anthropologie der Tat und der Gemeinschaft überwunden werden konnte.

Andere wiederum begegneten Wojtyłas Gedankengängen mit Zurückhaltung und/oder offenem Misstrauen. Einige von ihnen waren renommierte Vertreter der thomistischen Richtung, die es nicht gewohnt waren, zu den Dingen selbst zurückzukehren, sondern vielmehr, einen bestimm- ten Kanon philosophischer Rechtgläubigkeit immer wieder herzusagen. Statt die Wahrheit als Angleichung des Verstandes an die Wirklichkeit zu verstehen, schienen sie implizit die Ansicht zu vertreten, dass die Wahrheit die Anpassung des Verstandes an den heiligen Thomas von Aquin sei. Bei Wojtyła erschien ihnen alles unbefriedigend: die Methode, die Sprache, die These.

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Kultur
Spaziergänge auf unbekannten Plätzen Roms – Die »Mittelalterlichen Häuser des hl. Paulus« und San Paolo alla Regola
Wo kann man die Botschaft des Völkerapostels heute noch spüren?
KulturIn dieser Folge setzen wir die Entdeckungsreise im Viertel Arenula fort. Die sogenannten »Mittelalterlichen Häuser des hl. Paulus«, das Gotteshaus San Paolo alla Regola sowie die »römischen Häuser bei San Paolo alla Regola« erinnern heute noch an das Wirken des Völ- kerapostels. Viele Indizien sprechen dafür, dass er tatsächlich hier gelebt hat.

Von Silvia Montanari

Schräg gegenüber von Santa Maria in Monticelli erheben sich sieben gut restaurierte Häuser aus dem 12. oder 13. Jahrhundert. Sie sind der Rest eines Areals, das vor nun- mehr über einhundert Jahren dem Justizministerium wei- chen musste – und damit auch zahlreiche historische Kirchen und andere Kulturgüter. Zwischen 1913 und 1924 wurde dieses kleine Viertel der Spitzhacke preisgegeben. Dank der beharrlichen Intervention der »Amici dei Monumenti« – einer Vereinigung, die sich schon damals dem Denkmalschutz verschrieben hatte – wurden diese Häuser in das Minis- terium integriert. Leider reichte das nicht, sie vollständig zu erhalten.

Alte Gebäude mit neuem Leben

Im Jahre 1938 wurden sie einer radikalen Renovierung unterzogen, die ihr Aussehen – vor allem innen – vollkommen veränderte. Ihre unverputzten Ziegelfassaden zeugen von einer langen Geschichte.

An die Strukturen des Ministeriums schließt ein Turm an. Der Portikus im Unterteil wurde zuge- mauert; jener in den übrigen Häusern blieb offen, es wurden aber große Fenster eingesetzt. Die Bögen werden durch dicke Granitsäulen mit mittelalterlichen ionischen Kapitellen voneinan- der getrennt. Üblicherweise waren die Erdgeschosse meist Verkaufslokalen, Werkstätten, Ma- gazinen und Kontoren vorbehalten. Die Obergeschosse waren seinerzeit bewohnt. Nun sind dort die Büros des Justizministeriums untergebracht. Der riesige Block geht auf den Architekten Pio Piacentini (1846-1928) zurück, der das Gebäude in einem Neurenaissancestil des endenden 19. Jahrhunderts entwarf. Der vorspringende Haupteingang mit drei großen Bögen, die links und rechts jeweils von drei Fenstern flankiert werden, ist zur Via Arenula hin ausgerichtet. Das Erdgeschoss des »Palazzo della Giustizia«, der sich bis in die Via delle Zoccolette erstreckt, ist auf seiner gesamten Länge mit charakteristischen Rustikaquadern verkleidet. Der Bau wurde im Jahre 1913 begonnen und konnte 1929 fertiggestellt werden.

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