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Apostolische Reise
nach Spanien 2026

Apostolische Reise nach Spanien
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge zur Reise nach Spanien


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

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Ein Katalog der römischen Konsuln des Humanisten Johann Cuspinian (Mai.XI.C.IX.25, R.I.II.950)


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Kurz und bündig
Vatikanstadt. Papst Leo XIV. hat den Wert jedes menschlichen Lebens betont und einem »Chromosomen-Rassismus« eine klare Absage erteilt. Kein Arzt dürfe »auf der Grundlage von labortechnischen Algorithmen über das Leben eines Embryos oder eines älteren Menschen entscheiden«, sagte er am Montag, 22. Juni, bei einer Audienz für Mitglieder der »Stiftung Jérôme Lejeune«, die sich der Forschung, der Interessenvertretung sowie der Pflege und Beratung von Menschen mit kognitiven oder intellektuellen Einschränkungen widmet. »Die Medizin«, so der Papst, »darf niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes werden.«



Gaza-Stadt. Im Zeichen kirchlicher Solidarität mit der Bevölkerung von Gaza haben der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, und der griechisch-orthodoxe Patriarch Theophilos III. am 22. und 23. Juni einen umfangreichen Besuch in der Küstenenklave absolviert. Im Mittelpunkt stand die Segnung einer neuen Malteser-Klinik, die künftig die medizinische Versorgung in einem weitgehend zusammengebrochenen Gesundheitssystem unterstützen soll.



Bei der Audienz für die Mitglieder des Verwaltungsrats der Hebräischen Universität Jerusalem am 18. Juni appellierte der Papst zu einem stärkeren Einsatz für Frieden und Dialog. Universitäten seien seit jeher Orte der Begegnung und so könnten schrittweise Barrieren des Missverständnisses und des Misstrauens abgebaut werden. In einer oft von Gewalt und scharfer Rhetorik geprägten Zeit könnten die Mitglieder einer vielfältigen Universitätsgemeinschaft wahre Friedensstifter sein, so der Papst. Es gehe um einen Frieden, »der unbewaffnet und entwaffnend, demütig und beharrlich ist«, zitierte er seine Worte beim Besuch der römischen Universität Sapienza Mitte Mai. Die Hebräische Universität Jerusalem wurde 1918 gegründet und ist die zweitälteste Hochschule des Landes. Sie zählt rund 2.300 Studierende.



Der ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den UNO-Einrichtungen in Genf, Erzbischof Ettore Balestrero, hat bei der Sitzung des UNO-Menschenrechtsrats am 22. Juni zu größerer öffentlicher Wertschätzung von Mutterschaft aufgerufen. Man dürfe das Muttersein nicht als Hindernis zur Selbstverwirklichung von Frauen einstufen, weil es »einen unersetzlichen Beitrag zum Leben und zur Zukunft jeder Gesellschaft« leiste. Frauen in Not müsse echte Unterstützung angeboten werden. Wenn man ihr nur Möglichkeit zur Abtreibung ihres Kindes biete werde sie ein weiteres Mal im Stich gelassen. Der Apostolische Nuntius äußerte sich bei der Debatte über den Bericht des Sonderberichterstatters, dessen Schwerpunkt Gewalt und Diskriminierung von Frauen aufgrund von Mutterschaft war.
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