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aktuelle Doppelausgabe 40-41/2026
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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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Informationen
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| Dokumentation |
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| Begegnung mit den Autoritäten, der Zivilgesellschaft und dem Diplomatischen Korps im Élysée-Palast in Paris |
Die Kraft einer lebendigen Hoffnung |
| Ansprache von Papst Leo XIV. am 25. September |
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| In der ersten Ansprache im Rahmen seiner viertägigen Reise nach Frankreich erinnerte Leo XIV. im Élysée-Palast in Paris Verantwortungsträger aus Politik und Gesellschaft an die tiefen christlichen Wurzeln des Landes. |
Herr Präsident, verehrte Autoritäten und Mitglieder des Diplomatischen Korps, meine Damen und Herren,
es ist mir eine große Freude, heute unter Ihnen zu sein. Ich bin Ihnen, Herr Präsident, insbesondere dankbar für die herzliche Einladung zu diesem Besuch in Frankreich, und ich danke Ihnen für die Begrüßungsworte, die Sie soeben an mich gerichtet haben. Mit Ihnen grüße ich auch alle, die in diesem Land mit seinem reichen kulturellen und religiösen Erbe leben. Gemeinsam bilden sie ein Volk, in dem die Vielfalt der Herkünfte dazu beiträgt, das Zusammenleben und die Demokratie zu beleben und zu bereichern. Ich möchte Ihnen, Herr Präsident, meine Damen und Herren, ebenfalls versichern, dass Frankreich im Gebet des Papstes, der seine familiären Wurzeln in der Normandie und im Béarn nicht vergisst, sehr oft einen zentralen Platz einnimmt.
Meine Reise nach Frankreich beginnt in der Hauptstadt Ihres Landes, Paris, die oft als die Ville lumière bezeichnet wird. Seit Jahrhunderten erstrahlt Frankreich als kultureller, künstlerischer und geistiger Leuchtturm, nicht nur in Europa, sondern weltweit. Mit seinen Kathedralschulen, Universitäten und Akademien – wichtigen Stätten der Wahrheitssuche – hat Frankreich stark dazu beigetragen, die Geistesbildung der Völker weit über seine Grenzen hinaus zu prägen. Die Geistesgröße außergewöhnlicher französischer Persönlichkeiten, die zugleich große Katholiken waren, macht deutlich, welche Bedeutung die Wissenschaften, die Künste, die Literatur und die Philosophie für das Wohl der Menschheit haben können, sofern sie auf die Suche nach dem Schönen, dem Guten und dem Wahren ausgerichtet sind, damit die Welt das Leben hat.
Das französische savoir-faire steht in vielen Bereichen für Exzellenz. Dies hat sich insbesondere bei den umfangreichen Restaurierungsarbeiten an der Kathedrale Notre-Dame de Paris auf bemerkenswerte Weise gezeigt, an denen von Beginn an zahlreiche private wie auch öffentliche Institutionen beteiligt waren und denen Sie, Herr Präsident, besondere Aufmerksamkeit geschenkt haben, wofür ich Ihnen danke. Mit Dankbarkeit grüße ich alle Handwerker und Gewerke, die daran mitgewirkt haben. Die kürzlich erfolgte Wiedereröffnung der Kathedrale für den Gottesdienst wie auch für die Besucher aus aller Welt ist nicht nur die Krönung einer technischen Leistung, sondern auch ein Sinnbild für eine wiedergewonnene Hoffnung, der Beweis dafür, dass das, was man für immer zerstört glaubte, dank der Zusammenarbeit aller wiedererstehen kann, und ein Zeugnis für die Einheit, die durch das gemeinsame Streben entstanden ist. Eine so großartige Leistung dürfte alle Akteure des politischen, gesellschaftlichen und religiösen Lebens des Landes neu anspornen, in einem Geist der Einheit und mit der Kraft einer lebendigen Hoffnung unermüdlich weiterzumachen. [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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