 |
|
|
Die Themen
des Osservatore Romano
|
Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
|
 |
|
|
 |
Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.
|

mehr
Informationen
|
 |
|
| Bücher & mehr |
|
 |
|
| Dokumentation |
 |
| Botschaft von Papst Leo XIV. zum Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung am 1. September |
Das Geschenk des Lebens achten |
»Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Lanzen zu Winzermessern.« (Jesaja 2,4)
Liebe Brüder und Schwestern,
unser Herr Jesus Christus ist gekommen, damit wir das Leben haben und es in Fülle haben (vgl. Joh 10,10). Dieses Geschenk des Lebens ist der Kern unseres Auftrags als Jünger und unserer gemeinsamen Berufung, eine Zivilisation der Liebe aufzubauen. An diesem Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung sind wir erneut eingeladen, über das Geschenk des Lebens nachzudenken und die Erde zu lieben, die es erhält, denn dies sind konkrete Wege, um unseren Schöpfer zu preisen.
Heute erleben wir viele Krisen und großes menschliches Leid. Zugleich scheint sich die Zerstörung des harmonischen Gleichgewichts der Schöpfung zu beschleunigen. Diese Phänomene sind nicht ohne Zusammenhang; sie sind ein einziger Ruf nach Heilung und Frieden, der von einer verwundeten Welt ausgeht.
Der Gott des Lebens, der sich in Jesus Christus offenbart hat, schenkt einen Frieden, den die Welt nicht geben kann: »Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch« (Joh 14,27). Dieser Friede ist weder oberflächlich noch vergänglich; er entspringt der beständigen Liebe Christi und seiner Sorge für jeden Menschen.
Doch dieses Friedensversprechen steht in scharfem Kontrast zu den realen Verhältnissen, die wir in vielen Teilen der Welt beobachten. Der Prophet Jesaja sprach von einer Zeit, in der die Völker »ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden« (Jes 2,4) sollten, um das, was Leben zerstört, in etwas Lebenserhaltendes zu verwandeln. Doch heute erleben wir allzu oft genau das Gegenteil, dass man nämlich weiterhin auf Gewalt und Krieg aus ist.
Krieg hinterlässt Wunden, die weit über das Schlachtfeld hinausreichen. Er fordert Menschenleben, zerreißt Familien und zwingt Millionen Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat, wodurch Angst, Ungerechtigkeit und Spaltung verstärkt werden (vgl. Gaudium et spes, 77-82). Krieg hinterlässt zudem soziale und ökologische Zerstörungen, die mehrere Generationen lang anhalten. Überdies führt das Zusammenspiel von bewaffneten Konflikten und Umweltzerstörung oft zu einem Teufelskreis, der Ökosysteme zerstört, lebenswichtige Ressourcen wie Luft und Wasser verschmutzt und die Lebensmittelversorgung gefährdet. Dies verschlimmert Armut, Ungleichheit und neue soziale Spannungen, die zur Entstehung weiterer Konflikte beitragen können.
Außerdem verursacht Krieg Wunden, die das gesamte Gefüge des Lebens schädigen und nicht nur einzelne Menschen und Gemeinschaften beeinträchtigen, sondern auch deren umfassenderen Beziehungszusammenhang mit der gesamten Menschheitsfamilie und ihr Im-Einklang-Sein mit der Schöpfung. Krieg offenbart ein tiefergehendes Unvermögen, nach Gottes Bild und Gleichnis zu leben, das Leben zu achten und für die uns anvertraute Erde zu sorgen. Dies ist nicht nur ein politisches Versagen, sondern auch ein moralisches und geistliches. Der Krieg, der in fehlgeleiteten Begierden und im Missbrauch menschlicher Freiheit und Macht wurzelt, ist ein Gegenzeugnis zum Evangelium des Friedens. [...]
|
 |
| Lesen Sie mehr in der Printausgabe. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
|

Jetzt als eBook!
|
 |
|
|