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Die Themen
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

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| Dokumentation |
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| Begegnung mit den Teilnehmern des »Go! Franciscan Youth Meeting 2026« vor der Basilika Santa Maria degli Angeli |
Gegen den Strom schwimmen |
| Dialog von Papst Leo XIV. mit Jugendlichen am 6. August |
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| Beim Jugendtreffen in Assisi kamen mehr als 2.500 junge Menschen aus Europa und darüber hinaus zusammen. Anlass war der 800. Todestag des heiligen Franziskus, dessen die franziskanische Familie 2026 gedenkt. Vier Tage lang sprachen die Teilnehmer über Frieden, Vergebung, Berufung und Fragen des eigenen Lebens. Höhepunkt war der Besuch von Papst Leo XIV. |
»Baut die Zivilisation der Liebe auf«: Zu einem halbtägigen Pastoralbesuch kam Papst Leo XIV. am Donnerstag, 6. August, nach Assisi. Anlass war das franziskanische Jugendtreffen »GO! Franciscan Youth Meeting 2026« im Gedenkjahr zum 800. Todestag des heiligen Franziskus. Auf dem Vorplatz der Basilika Santa Maria degli Angeli forderte der Papst junge Menschen aus verschiedenen Ländern auf, eine Zivilisation der Liebe und nicht der Spaltungen aufzubauen. Drei von ihnen, aus Kroatien und Italien, stellten stellvertretend Fragen zu Frieden, Berufung und Kirche an den Papst.
Wir dokumentieren die Fragen und Antworten während der Begegnung:
Frage von Karolina (Zagreb) Heiliger Vater, ich heiße Karolina, ich komme aus Kroatien aus der Pfarrei und Basilika des heiligen Antonius in Zagreb. Wir sind in franziskanischen Pfarreien aufgewachsen, begleitet von den Brüdern, und haben vom heiligen Franziskus gelernt, dass das Evangelium vor allem durch das Leben verkündet wird – durch Freude, Einfachheit, Geschwisterlichkeit und Nähe zu jedem Menschen. Dank dieser Erfahrung haben wir einen lebendigen Glauben entdeckt, der nicht in den Kirchen eingeschlossen bleibt, sondern zu Dienst, Gastfreundschaft und Hoffnung für andere wird. Heute jedoch leben wir in einer sich rasch wandelnden Welt, in der es vielen jungen Menschen schwerfällt, Orientierungspunkte zu finden, authentische Beziehungen aufzubauen und ihr Herz für Gott zu öffnen. Auch wir möchten glaubwürdige Zeugen des Evangeliums an den Orten sein, an denen wir leben, studieren und arbeiten, und das Licht Christi im einfachen und brüderlichen Stil des heiligen Franziskus weitergeben. Heiliger Vater, welchen Rat würden Sie uns jungen Menschen geben, die wir in der franziskanischen Spiritualität aufgewachsen sind, damit wir authentische Jünger Christi bleiben und unseren Gleichaltrigen Hoffnung bringen können, ohne die Freude des Evangeliums, die Einfachheit des Herzens und jene Nähe zu den Menschen zu verlieren, die jedes christliche Zeugnis glaubwürdig macht?
Papst Leo XIV.: Danke, Karolina, für diese Frage. Und zunächst einmal einen guten Morgen euch allen! Einen Gruß auch an die jungen Leute, die sich bereits in der Basilika befinden und uns, wie ich glaube, auch über die Bildschirme verfolgen. Ich freue mich wirklich sehr, hier bei euch zu sein! Also, Karolina, vielen Dank für diese Frage. Ich glaube, viele, die sie gehört haben, haben gespürt, dass sie bereits einen Teil der Antwort enthielt, denn du hast von dem Stil der Einfachheit, Geschwisterlichkeit und Nähe berichtet, der dich überzeugt und es dir ermöglicht hat, im Glauben zu reifen – als Teil einer Gemeinschaft, die jedoch allen offensteht. Dies geschah in einer Region Europas, die erst vor dreißig Jahren Krieg und die gefährliche Verflechtung von religiösem Bekenntnis und Nationalismus erlebt hat. Tatsächlich hatte die Präsenz der Franziskaner über Jahrhunderte hinweg den Dialog gefördert und zum friedlichen Zusammenleben zwischen Katholiken, Orthodoxen und Muslimen beigetragen. Heute bedeutet die Treue zu dieser Tradition der Nähe, gegen den Strom zu schwimmen, die Vergangenheit aufzuarbeiten und die Versöhnung zu pflegen. [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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