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aktuelle Doppelausgabe 32-33/2026
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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
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Informationen
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| Dokumentation |
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| Ansprache von Papst Leo XIV. beim Angelusgebet am Sonntag, 2. August |
Christus stillt unseren Hunger nach Wahrheit und Leben |
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Bei hochsommerlichen Temperaturen hatten sich Tausende von Pilgern und Besuchern auf dem Petersplatz versammelt – zum ersten Angelusgebet, das nach dem dreiwöchigen Sommeraufenthalt von Leo XIV. in der Päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo wieder in Rom stattfand. Foto: ANSA/ Giuseppe Lami. |
Liebe Brüder und Schwestern, einen schönen Sonntag!
Wenn wir das Evangelium hören, erfahren wir oft von den Wundern, die Jesus vollbracht hat: Es sind Taten, die seine besondere Zuwendung zu uns zum Ausdruck bringen, also das Heil, das er der Welt bringt. Das erinnert uns daran, dass der Herr es ist, der dem Leben Sinn verleiht, indem er es vom Bösen und von der Sünde bef reit.
Indem Christus den Blinden das Augenlicht und den Tauben das Gehör zurückgibt, vollbringt er nicht bloß Wunder, sondern verkündet allen, dass das Reich Gottes nahe ist. Daher bezeugt das heutige Evangelium (Mt 14,13-21), dass sich Jesus nicht darauf beschränkt, denjenigen die Sinne zu schenken, denen diese fehlen, sondern dass er unseren Sinnen Freude bereitet. Dem Tauben, der wieder hören kann, verkündet der Herr die Frohe Botschaft, die es zu hören gilt; dem Blinden, der wieder sehen kann, zeigt er das herrliche Werk der Erlösung, das sich für ihn vollzieht. Ebenso schenkt Jesus den Hungrigen Nahrung: Die Begebenheit der Brotvermehrung bedeutet, dass die Begegnung mit dem Herrn eine nährende Erfahrung ist. In der Wüste, also am Ort unserer Not, ist Christus das Brot des Lebens. Durch ihn ist das Lebensnotwendige im Überfluss vorhanden: »Alle aßen und wurden satt«, und es blieben »zwölf Körbe voll« übrig (V. 20). Diese Zahl verdeutlicht, dass die Gabe des Herrn für alle bestimmt ist und dass seine Fürsorge für uns nie nachlässt.
Meine Lieben, Christus stillt wirklich den Hunger der Menschheit, unseren Hunger nach Wahrheit und Leben. Zugleich lehrt uns seine Tat, dass nichts vergeudet wird, wenn es geteilt wird. Das Anhäufen und das Wegwerfen sind dagegen zwei Seiten desselben Übels: der Habgier. Diese Krankheit der Seele lässt uns das Bewusstsein verlieren, weil sie uns derart durch Reichtümer berauscht, dass wir diejenigen vergessen, die vor Hunger weinen und vor Durst schreien. Und dem Überfluss der vergänglichen Dinge stehen so die ausgestreckten Hände derer gegenüber, die nichts zu essen haben, und die niedergebrannten Häuser derer, die ohne Frieden leben. [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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