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Schätze in der
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Ein Schlüsselwerk der
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Apostolische Reise
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Apostolische Reise in die Türkei und den Libanon
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Dokumentation
Eröffnung des außerordentlichen Konsistoriums

Die Anziehungskraft der Liebe Christi bezeugen

Ansprache von Papst Leo XIV. am 7. Januar
Die Anziehungskraft der Liebe Christi bezeugen
Papst Leo XIV. hat die Kardinäle der Kirche gebeten, ihn bei der Leitung der Weltkirche zu unterstützen. Zu Beginn des außerordentlichen Konsistoriums sagte er zu den in der Synodenaula des Vatikans versammelten Kardinälen, er wolle mit ihnen »ein Gespräch führen, das mir in meinem Dienst für die Mission der gesamten Kirche hilft«.
Liebe Brüder,

ich freue mich sehr, euch zu empfangen und willkommen zu heißen. Danke für eure Anwesenheit! Möge der Heilige Geist, den wir angerufen haben, uns in diesen zwei Tagen der Reflexion und des Dialogs leiten.

Ich halte es für sehr bedeutsam, dass wir uns am Tag nach dem Hochfest der Erscheinung des Herrn im Konsistorium versammelt haben, und möchte unsere Arbeit mit einem Gedanken einleiten, der gerade aus diesem Geheimnis herrührt.

In der Liturgie ist der stets bewegende Aufruf des Propheten Jesaja zu vernehmen gewesen: »Steh auf, werde Licht, denn es kommt dein Licht und die Herrlichkeit des Herrn geht strahlend auf über dir. Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht strahlend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir. Nationen wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz« (Jes 60,1-3).

Diese Worte erinnern an den Anfang der Konstitution über die Kirche des Zweiten Vatikanischen Konzils. Ich zitiere den ersten Absatz vollständig: »Christus ist das Licht der Völker. Darum ist es der dringende Wunsch dieser im Heiligen Geist versammelten Heiligen Synode, alle Menschen durch seine Herrlichkeit, die auf dem Antlitz der Kirche widerscheint, zu erleuchten, indem sie das Evangelium allen Geschöpfen verkündet (vgl. Mk 16,15). Die Kirche ist ja in Christus gleichsam das Sakrament, das heißt Zeichen und Werkzeug für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit. Deshalb möchte sie das Thema der vorausgehenden Konzilien fortführen, ihr Wesen und ihre universale Sendung ihren Gläubigen und aller Welt eingehender erklären. Die gegenwärtigen Zeitverhältnisse geben dieser Aufgabe der Kirche eine besondere Dringlichkeit, dass nämlich alle Menschen, die heute durch vielfältige soziale, technische und kulturelle Bande enger miteinander verbunden sind, auch die volle Einheit in Christus erlangen« (Lumen gentium).

Wir können sagen, dass der Heilige Geist im Abstand von Jahrhunderten den Propheten und den Konzilsvätern dieselbe Vision eingegeben hat: die Vision vom Licht des Herrn, das die heilige Stadt erleuchtet – anfangs Jerusalem, später die Kirche – und sich in ihr widerspiegelt, sodass alle Völker durch die Finsternis der Welt wandeln können. Was Jesaja »in Bildern« ankündigte, das erkennt das Konzil in der vollständig offenbarten Wirklichkeit Christi, dem Licht der Völker. [...]
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