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Die Themen
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Aus dem Vatikan
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Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
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| Dokumentation |
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| Exequien für Kardinal Camillo Ruini im Petersdom |
Weiser und fürsorglicher Hirte der Herde Christi |
| Homilie von Papst Leo XIV. am 18. Juni |
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| Leo XIV. stand im Petersdom dem Trauergottesdienst für Kardinal Camillo Ruini vor. In seiner Predigt erinnerte der Papst daran, dass Ruini als Hirte, Theologe und Gestalter der kirchlichen Gegenwart ein Erbe zurücklasse, das weit über die von ihm bekleideten Ämter hinausreiche. |
Liebe Brüder und Schwestern,
bei dieser Eucharistiefeier vertrauen wir unseren Bruder Kardinal Camillo Ruini, weiser und fürsorglicher Hirte der Herde Christi, der Barmherzigkeit des Herrn an.
Viele Jahre stand er im Dienst der Kirche und hat dabei mit derselben Hingabe sowohl die einfachsten als auch die mit großer Verantwortung verbundenen Aufgaben wahrgenommen, die der Herr ihm anvertraut hat – als Priester, Bischof und Kardinal: in Lehre, Studium und der theologischen Vertiefung, im pastoralen Dienst, in der Jugendarbeit, im kulturellen Bereich, in der Sorge für Laien und Berufungen sowie in der Ausübung von Leitungsverantwortung.
Die Kirche in Italien, der er rund siebzehn Jahre lang als Präsident der Bischofskonferenz diente, hat ihm sehr viel zu verdanken, und das gilt auch für die Diözese Rom, in der er ebenso lange das Amt des Generalvikars des Heiligen Vaters ausübte. Er verstand es, das Volk Gottes und seine Mitbrüder im Bischofsamt in wichtigen und heiklen Momenten zu führen, wobei er sich den zahlreichen Herausforderungen mit Leidenschaft, Urteilsvermögen und Mut stellte.
Prägende Gestalt
Ihm sind Einsichten und Initiativen zu verdanken, die den Weg der kirchlichen und auch der zivilen Gemeinschaft zutiefst geprägt haben. Denken wir nur an das »Kulturelle Projekt«; an sein unermüdliches Engagement, um den Beitrag der katholischen Welt in den unterschiedlichsten Bereichen des religiösen, zivilen und politischen Lebens in Italien zu fördern; an die großartige Arbeit der Diözesansynode und deren Umsetzung hier in Rom; an seine aktive und dialogorientierte Präsenz auf den verschiedenen Ebenen des kirchlichen Lebens wie auch in der säkularen Welt und in der Gesellschaft.
Während wir seiner gedenken und ihn den Armen des himmlischen Vaters anvertrauen, wollen wir uns erleuchten lassen von dem Wort Gottes, das wir gehört haben, und auch von einigen Gedanken, die er selbst in schriftlicher Form hinterlassen hat.
In der ersten Lesung erklangen die eindringlichen Worte des Apostels Paulus: »Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch Gewalten, weder Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn« (Röm 8,38-39). Das ist die Wahrheit, die auch Kardinal Ruini in seinem Dienst beseelt hat. Die Liebe Gottes ist treu. Nichts kann sie besiegen oder uns von ihr trennen, denn sie ist das Geschenk des Herrn, sie kommt von ihm und wird uns überreich geschenkt über alle unsere Verdienste und Schwächen hinaus. Durch eine wechselvolle Geschichte hat unser lieber Bruder die Gläubigen und die ihm anvertrauten Gemeinschaften im Laufe seines langen Dienstes begleitet. Gerade in der unbesiegbaren Liebe des Herrn und in der gläubigen Antwort auf dieses Geschenk müssen wir die Wurzel der Kraft suchen, mit der er sich all dem gestellt hat. [...]
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