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Die Themen
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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| Dokumentation |
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| Heilige Messe am Hochfest des Leibes und Blutes Christi auf der Plaza de Cibeles in Madrid |
Geschenk der lebendigen Gegenwart Christi |
| Homilie von Papst Leo XIV. am 7. Juni |
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| Besonderes Gepräge erhielt der Zug durch einen großflächigen Blumenteppich aus mehr als 30.000 weißen und gelben Nelken. Auf floralen Bildern entlang des Prozessionsweges waren unter anderem die Schlüssel Petri und die Jakobsmuschel dargestellt. |
Eminenzen und Exzellenzen, liebe Priester und Ordensleute, Majest äten, Brüder und Schwestern!
Voller Freude im Herzen feiere ich zu Beginn meiner Spanien-Reise mit euch diesen Gottesdienst zum Hochfest des Leibes und Blutes Christi.
Wir sind versammelt um die Eucharistie, das Geschenk der lebendigen Gegenwart Christi in unserer Mitte. Er, der uns sein Leben schenken wollte, um uns in die Gemeinschaft mit dem Vater eintreten zu lassen und uns zu seinen Kindern zu machen, ist hier, als lebendiges Brot, das vom Himmel herabgekommen ist und das uns mit dem Leben Gottes nährt, mit einer Liebe, die stärker ist als der Tod.
Dieses Gedächtnis des Herrn, der im eucharistischen Brot gegenwärtig ist, steht im Mittelpunkt eures Glaubens und der Geschichte eures Volkes. Hier in Madrid, aber auch an so vielen anderen Orten Spaniens, ist Fronleichnam nicht nur ein weiterer Feiertag im liturgischen Kalender, sondern eine Rückkehr zu den Wurzeln des Glaubens, um die Liebe und Treue zu Gott zu erneuern. Die feierlichen Prozessionen dieses Tages prägen seit Jahrhunderten die Frömmigkeit, die Kunst, die Musik, die Architektur und das Leben des spanischen Volkes und bringen auch heute noch die religiöse Gesinnung dieses Landes zum Ausdruck, unter anderem durch die Schönheit und Eleganz der Blumen- Teppiche, der Straßenaltäre, der kunstvoll gearbeiteten Monstranzen und Sakramentshäuschen, der Gesänge und der Ornamente. Es handelt sich nicht um eine äußerliche Zurschaustellung, um ein folkloristisches Überbleibsel oder um bloße ästhetische Zierde: Hier geht es um den Glauben an die Gegenwart des auferstandenen Herrn, der lebt und weiter unter uns weilt, der zum Brot für unseren Hunger nach Leben wird und auch die dunkelsten Winkel unseres Herzens und unserer Geschichte besucht.
So wie Christus sich in der Eucharistiefeier zur Nahrung für uns macht, so zeigt die Prozession, dass er nicht im Gotteshaus eingeschlossen bleibt, sondern uns entgegenkommt. Jesus geht durch die Straßen, überquert die Plätze, besucht unsere Stadtviertel, wohnt an den Orten unseres Alltags. Er ist der Gott der Nähe, der mit seinem Volk geht, der Herr der Geschichte, Trost für die Schwachen, Licht für die Familien, Hoffnung für die Kranken, Frieden für die Leidenden. Der Christus, der in der Monstranz durch die Straßen zieht, ist derselbe, der sich mit den Armen, den Niedergeschlagenen, den Einsamen und Hilflosen identifiziert. Es ist kein Zufall, dass hier in Spanien die Kirche seit Jahren das Fronleichnamsfest mit dem Tag der Nächstenliebe verbindet. [...]
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