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Dokumentation
Heilige Messe mit Bischofsweihen in der Lateranbasilika

Seid für das römische Volk ein Abbild des Guten Hirten

Predigt von Papst Leo XIV. am 2. Mai
Seid für das römische Volk ein Abbild des Guten Hirten
Papst Leo XIV. hat vier Priester der Diözese Rom zu Bischöfen geweiht. Sie werden künftig als Weihbischöfe die vier Außenbezirke der italienischen Hauptstadt-Diözese leiten. An dem feierlichen Gottesdienst in der Basilika St. Johannes im Lateran, der Bischofskirche des Papstes, nahmen Tausende Priester und Gläubige aus der Diözese Rom teil.
Liebe Brüder und Schwestern,

wenn wir uns an Christus binden, werden wir zu einem stabilen und einladenden Haus: Das ist die Freude, die wir vor allem in der Osterzeit erfahren, und ganz besonders heute, da wir vier neue Weihbischöfe der Diözese Rom weihen.

Diese Ortskirche hat dank ihrer besonderen Verbindung zu Christus, dem Auferstandenen und Lebendigen, der das Fundament des geistlichen Gebäudes aus lebendigen Steinen bildet, also des heiligen Gottesvolkes, eine besondere Berufung zur Universalität und zur Nächstenliebe. Sich Christus zu nähern bedeutet somit, einander näherzukommen und gemeinsam in der Einheit zu wachsen: Das ist das Geheimnis, das uns umfasst und auch die Stadt von innen heraus verwandelt. Im Dienst an dieser Dynamik, die von den Aposteln Petrus und Paulus nach Rom gebracht wurde, werden unsere Brüder Andrea, Stefano, Marco und Alessandro zum Bischof geweiht. Es ist ein Fest des Volkes, denn sie kommen aus diesem Volk und aus dem Presbyterium, das sich liebevoll um sie kümmert.

Unsere Diözesangemeinschaft versammelt sich heute im Gebet um den Heiligen Geist, der die neuen Bischöfe salben wird, damit sie sich ganz dem Dienst am Evangelium Christi weihen. Er ist der verworfene Stein, der, »von Gott auserwählt«, zum »Eckstein« geworden ist (1 Petr 2,4.7; vgl. Ps 118,22).

Den ersten Christen muss diese Metapher, die ihnen aus einem Psalm so vertraut war, besonders aufschlussreich erschienen sein. Jesus, der Messias, war nicht nur deshalb verworfen worden, weil er nicht als Sohn Gottes anerkannt wurde, sondern auch, weil er die Gestalt eines Geschöpfes angenommen hatte, die als Gottes unwürdig angesehen wurde. Getreu diesem Weg barmherziger Liebe suchte er die verstoßenen Schafe auf, setzte sich mit ihnen an den Tisch und entwaffnete die Hände und Herzen derer, die sie steinigen wollten. Wie es das in dieser Liturgie verkündete Evangelium sagt, hat der Sohn auf diese Weise das Antlitz des Vaters gezeigt: In ihm finden seine Werke ihre Erfüllung. »Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist?« (Joh 14,8-9).

Kirche, die du in Rom lebst, der verworfene Stein ist das Herz der messianischen Verkündigung gegenüber jenen, die die Gesellschaft verworfen hat und weiterhin verwirft. Er ist das Herz unserer Verkündigung, unserer Sendung. Wir haben gesehen, wie der Heilige die Unreinen berührte, wie der Gerechte den Sündern vergab, wie das Leben die Kranken heilte, wie der Meister die schmutzigen und müden Füße seiner Jünger wusch.

In dieser Stadt, der Hauptstadt des großen Reiches, wurde der verworfene Stein zum Banner einer neuen Hoffnung, nämlich der Hoffnung auf das Reich Gottes, so wie es die Seligpreisungen in Aussicht stellen und das Magnifikat besingt. Indem die Logik der Herrschaft umgekehrt wird – jene derer, die den sinnlosen Ehrgeiz verfolgen, die Architektur der Erde zu bestimmen –, geschieht es in Christus, dass die Ausgestoßenen ihre Würde wiederfinden und sich für das Reich Gottes auserwählt sehen. »Wenn es nicht so wäre«, sagt Jesus zu seinen Jüngern, »hätte ich euch dann gesagt: ›Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?‹ Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.« (Joh 14,2-3) [...]
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