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aktuelle Doppelausgabe 15-16/2025
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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
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Dokumentation |
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Dritte Fastenmeditation des Predigers des Päpstlichen Hauses, P. Roberto Pasolini OFMCap |
»Sich wieder aufrichten können«: Die Freude über die Auferstehung |
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Durch die Heilige Pforte zu gehen sei ein »symbolischer Schritt, mit dem wir unserem Wunsch Ausdruck verleihen, die Sünde hinter uns zu lassen, um in das Leben Christi einzutreten, denn er ist die Tür zur Hoffnung und der Weg zum Heil«, unterstrich P. Pasolini zu Beginn der Meditation. |
In seiner dritten Meditation zur Fastenzeit 2025 stellte Pater Roberto Pasolini am Freitag, 4. April, in der Vatikanischen Audienzhalle die Bedeutung der Auferstehung Jesu Christi für das persönliche und gemeinschaftliche Leben in den Mittelpunkt. Er betonte, dass die Auferstehung nicht als Akt der Rache oder Machtdemonstration zu verstehen sei, sondern als Aufruf zu Neubeginn und Versöhnung.
Im Jubiläumsjahr sind wir aufgerufen, durch die Heilige Pforte zu gehen. Dabei handelt sich auch um einen symbolischen Schritt, mit dem wir unserem Wunsch Ausdruck verleihen, die Sünde hinter uns zu lassen, um in das Leben Christi einzutreten, denn er ist die Tür zur Hoffnung und der Weg zum Heil. Diese Fastenmeditationen haben uns daran erinnert: Wenn wir eng mit Ihm vereint bleiben wollen, müssen wir in den Wassern unserer Taufe schwimmen lernen, indem wir unsere Bewegungen mit dem Rhythmus des Evangeliums in Einklang bringen. In dem Maße, in dem wir den inneren Eingebungen des Heiligen Geistes folgen, entdecken wir unsere Fähigkeit, einen Weg zu gehen, der uns dazu führt, den anderen in den Mittelpunkt zu stellen, in aller Freiheit und Gottes Liebe entsprechend.
Sicherlich ist die Auferstehung der Moment des Lebens Christi, der uns auf unserem Weg der Jüngerschaft am meisten inspiriert. Aus der Betrachtung dieser Etappe des ebenso entscheidenden wie geheimnisvollen Christusereignisses können wir das Licht schöpfen, das notwendig ist, um unseren Schritten die richtige Richtung zu geben, ohne falsche oder zu ideale Erwartungen zu hegen in Bezug auf das, was wir nach Gottes Willen zu leben berufen sind.
Den Blick auf die Auferstehung zu richten, bedeutet, sich nicht von der Angst vor Leid und Tod überwältigen zu lassen, sondern das Ziel vor Augen zu haben, zu dem uns die Liebe Christi führt. Um durch Christus, die Pforte zur Fülle des Lebens, zu gehen, ist ein kostbarer Verzicht notwendig: Wir müssen die Meinung aufgeben, es sei unmöglich, nach Versagen und Niederlage mit Vertrauen im Herzen wieder aufzustehen, bereit, neu anzufangen und sich den anderen wieder zu öffnen, insbesondere dem gegenüber, der uns verletzt hat, der aber nicht das zwischen uns bestehende Band zu zerreißen vermochte.
1. Sich nicht ärgern
Die größte Überraschung in den Evangelien ist nicht so sehr die Tatsache, dass ein Mann – der Sohn Gottes – von den Toten auferstanden ist, sondern die Art und Weise, wie er dies tun wollte. Denn so hat er uns ein wunderbares Zeugnis dafür hinterlassen, wie die Liebe sich nach einer großen Niederlage wieder aufrichten kann, um ihren unaufhaltbaren Weg fortzusetzen.
Es ist gut, wenn wir hierbei von einer allgemein verbreiteten Erfahrung ausgehen. Jedes Mal, wenn es uns gelingt, und uns wieder zu fassen, uns wieder aufzurichten, nachdem wir im Bereich unserer Affektivität ein schweres Trauma erlitten haben, dann denken wir meist zuerst daran, wie wir uns rächen können, zum Beispiel indem wir es demjenigen, den wir für das uns zugefügte Leid verantwortlich machen, heimzahlen. Nachdem Jesus das Totenreich verlassen hat, spürt er nicht das Bedürfnis, sich aufgrund des Geschehenen aufzuregen, über nichts und niemand, und er muss auch nicht seine Überlegenheit denjenigen gegenüber demonstrieren, die bei seinem Tod Protagonisten oder Mittäter waren. Das Einzige, was Jesus – nunmehr Herr über Leben und Tod – zu tun gedenkt, ist, sich seinen Freunden zu offenbaren, und das sehr sparsam und mit freudiger Schlichtheit. [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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