 |
|
|
Die Themen
des Osservatore Romano
|
Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
|
 |
|
|
 |
Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.
|

mehr
Informationen
|
 |
|
| Bücher & mehr |
|
 |
|
| Kirche in der Welt |
 |
| Sport als Schule des Lebens: Papst Leo XIV. über Fairness, Frieden und Versöhnung |
Vom Spiel zur Menschlichkeit |
 |
| Die »Atletica Vaticana« bei einem Staffellauf durch die Straßen Roms. |
Anlässlich der XXV. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo sowie der XIV. Paralympics veröffentlichte der Papst am 6. Februar ein Schreiben, das weit über sportliche Wettkämpfe hinausweist und den Sport als zutiefst menschliche Praxis beschreibt, die Körper, Geist und soziale Beziehungen miteinander verknüpft. Unter dem Titel »Das Leben in Fülle« lenkt der Heilige Vater den Blick auf die vielfältige Bedeutung des Sports, auf seine ethische Dimension, seine Rolle in der Persönlichkeitsbildung und seine Fähigkeit, Frieden und Solidarität zu fördern. »Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben« (Joh 10,10), sagt Leo XIV. und lässt damit Jesus sprechen, um den zentralen Leitgedanken seines Schreibens zu markieren: Sport ist mehr als körperliche Betätigung. Er ist Ausdruck menschlicher Würde, Medium der Begegnung und ein Weg, Tugenden zu leben.
Bereits frühere Päpste wie der heilige Johannes Paul II. haben auf die Friedensdimension des Sports hingewiesen und betont, dass die Olympische Bewegung einen Beitrag zu »einem Geist des besseren gegenseitigen Verständnisses und der Freundschaft« leiste. Leo XIV. knüpft daran an und mahnt in einer Zeit globaler Spannungen: »In einer Welt, die nach Frieden dürstet, benötigen wir Instrumente, die dem Machtmissbrauch, der Zurschaustellung von Stärke und der Gleichgültigkeit hinsichtlich des Rechts ein Ende setzen.« Der Sport könne ein Symbol der Versöhnung sein, das Menschen unterschiedlicher Nationen, Kulturen und Traditionen zusammenführt. Dabei erinnert er an die antike Tradition der Olympischen Waffenruhe, die vor, während und nach den Spielen Feindseligkeiten aussetzte, damit die Wettkämpfe frei und fair stattfinden konnten.
In diesem Sinne verweist er auf den integrativen und zivilisatorischen Charakter sportlicher Wettkämpfe, die, richtig verstanden, sowohl individuelle Tugend als auch gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern. Für Leo XIV. ist Sport nicht nur ein gesellschaftliches Phänomen, sondern eine Schule des Lebens, die Menschen auf allen Ebenen formt. Die Bibel liefert dazu tiefgründige Vorbilder: Paulus verwendet in seinem Brief an die Korinther Bilder aus dem Sport, um das geistliche Leben zu beschreiben: »Wisst ihr nicht, dass die Läufer im Stadion zwar alle laufen, aber dass nur einer den Siegespreis gewinnt? Lauft so, dass ihr ihn gewinnt! Jeder Wettkämpfer lebt aber völlig enthaltsam; jene tun dies, um einen vergänglichen, wir aber, um einen unvergänglichen Siegeskranz zu gewinnen« (1 Kor 9,24-25). Damit wird der sportliche Wettkampf zu einer Metapher für das Streben nach Tugend, Disziplin und geistiger Exzellenz. Zahlreiche christliche Autoren haben vom Mittelalter bis zur Neuzeit diese Verbindung aufgegriffen, um den Sport als Ort der Ganzheitlichkeit von Leib, Seele und Geist zu verstehen. [...]
|
 |
| Lesen Sie mehr in der Printausgabe. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
|

Jetzt als eBook!
|
 |
|
|