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| Kirche in der Welt |
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| Franziskanerinnen in Papua-Neuguinea |
Hier ist die Kirche bei den Menschen |
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| Sr. Grace bei ihrer pastoralen Arbeit an der Universität. |
In den zerklüfteten Gebieten und abgelegenen Gemeinden des pazifischen Inselstaats Papua-Neuguinea schränkt die geografische Lage oft den Zugang zu pastoralen und sozialen Diensten ein. Die »Franciscan Sisters of Mary« (FSM) sind hier eine ruhige und beständige Präsenz und leisten einen wichtigen Beitrag zum pastoralen Leben der Ortskirche.
Von Sr. Christine Masivo CPS
Die Franciscan Sisters of Mary (FSM) wurden 1976 in der Diözese Mendi vom Kapuzinerbischof Firmin Schmidt mit Unterstützung der Kapuzinerbrüder aus den Vereinigten Staaten, der Franziskanerinnen aus Indien und der Missionsschwestern aus der Schweiz gegründet. Die Kongregation sollte effektiv auf die dringenden pastoralen Bedürfnisse einer jungen und sich wandelnden Kirche in der Diözese Mendi reagieren. In einem Gespräch mit Vatican News erzählt Sr. Grace Nakan FSM von der fruchtbaren Geschichte der Mission in Gebieten Papua-Neuguineas, die für Priester nur schwer zugänglich waren.
Während die Kongregation 2026 ihr goldenes Jubiläum feiert, blicken die Schwestern mit Dankbarkeit zurück und mit neuem Engagement für die ihnen anvertraute Mission in die Zukunft. Sie arbeiten eng mit den Priestern zusammen und unterstützen sie bei der Katechese und der Vorbereitung auf die Sakramente. Ihre Mission führt sie oft in abgelegene Buschstationen, in denen die Gemeinden möglicherweise lange Zeit keinen Priester zu Gesicht bekommen. »Wir übernachten bei den Menschen im Dorf, bereiten sie auf die Sakramente vor, leiten Andachten und helfen ihnen, zu spüren, dass die Kirche bei ihnen ist«, sagt Sr. Grace.
Oft wirken die Schwestern nicht nur als Seelsorgerinnen, sondern leisten auch Erste Hilfe, führen grundlegende Medikamente mit sich und sorgen dafür, dass Menschen mit HIV und AIDS auch in den entlegensten Gebieten Medikamente erhalten. »Über die Katechese hinaus umfasst das Charisma der Kongregation auch Lehr-, Fürsorge- und Verwaltungsdienste«, unterstreicht Sr. Grace: »Die Schwestern sind in katholischen Schulen, Diözesanämtern und Krankenhäusern tätig, die von katholischen Einrichtungen betrieben werden, insbesondere in Gebieten, die von staatlichen Institutionen nur unzureichend versorgt werden.«
Derzeit absolviert Sr. Grace ein Universitätsstudium und setzt ihre Mission auf dem Campus als Mentorin und geistliche Begleiterin der Katholischen Studentenvereinigung fort. Sie unterstützt den Universitätsseelsorger und hilft zusammen mit anderen Studierenden und Dozenten bei der Organisation von Hilfsaktionen für Gefangenenlager und Krankenhäuser, indem sie gebrauchte Kleidung, Lebensmittel und Geld sammelt. Die Initiativen werden vom Gebet begleitet. »Bevor wir ihnen etwas geben, beten wir mit den Leuten, ermutigen sie und erinnern sie daran, dass sie nicht vergessen sind.« [...]
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