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| Tschad: Die Mission der Comboni-Schwestern |
Wo Vielfalt Geschwisterlichkeit bedeutet |
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Die Gemeinschaft von Deressia: Sr. Elisée, Sr. Raffaella, Sr. Olga, Sr. Amira und Sr. Bakita Foto: Loreta Beccia SMC |
»Ich möchte eine katholische, universelle Mission«: Die Worte des heiligen Bischofs Daniele Comboni werden dank des Einsatzes der internationalen Gemeinschaft der Comboni-Missionsschwestern in Deressia im Süden des afrikanischen Landes Wirklichkeit. Sie begleiten die Bevölkerung in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Ausbildung junger Frauen.
Von Sr. Loreta Beccia SMC
Fünf Comboni-Schwestern: Olga Morales, Raffaella Pironti, Bakita Josephine, Amira William und Elisée Modiri. Drei Kontinente – Amerika, Europa und Afrika – und fünf Herkunftsländer: Guatemala, Italien, Südsudan, Ägypten und die Demokratische Republik Kongo. Das ist der Reichtum der Gemeinschaft von Deressia in der Diözese Laï im Tschad, einer Region, die während der Regenzeit nur mit einem von Ochsen oder Pferden gezogenen Wagen erreichbar ist.
Hier verwirklicht sich der Traum des Ordensgründers: eine wirklich universelle Kongregation, die die Mission und die Liebe zu den Ärmsten und Verlassensten in den Mittelpunkt stellt. Der heilige Daniele Comboni sagte nämlich: »Das Werk muss katholisch (allumfassend) sein, nicht spanisch oder französisch oder deutsch oder italienisch.«
Die Gemeinschaft von Deressia wurde 2003 auf Einladung des damaligen Bischofs der Diözese, Miguel Sebastian MCCJ, gegründet, der die Comboni-Schwestern dazu aufforderte, eine Quelle der Hoffnung in einem Land zu sein, das Papst Franziskus vermutlich als »existenzielle Peripherie« am Rande der Welt bezeichnet hätte.
Zwischen Katechese und Betreuung der Schwächsten
Deressia war mit 5.000 km2 tatsächlich die flächenmäßig größte Pfarrei der Diözese: Sechs Monate im Jahr war sie – und ist es auch heute noch – aufgrund von Überschwemmungen völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Damals wurden dort neun verschiedene Sprachen gesprochen. Heute ist dieses Gebiet in verschiedene Vikariate und Pfarreien unterteilt.
Die Aktivitäten der Ordensschwestern erstrecken sich auf verschiedene pastorale und soziale Bereiche. Im schulischen Bereich sind Sr. Amira und Sr. Olga in Vollzeit tätig; sie bezeugen die Freude, die Schüler – insbesondere die Mädchen – auf ihrem Weg des Heranwachsens zu begleiten. Die Schule zählt etwa 400 Schüler, aufgeteilt auf acht Klassen, vom Kindergarten bis zur sechsten Grundschulklasse. Sieben Lehrer und eine Lehrerin unterstützen die Ordensschwestern bei diesem sensiblen Bildungsauftrag. [...]
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