 |
|
|
Die Themen
des Osservatore Romano
|
Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
|
 |
|
|
 |
Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.
|

mehr
Informationen
|
 |
|
| Bücher & mehr |
|
 |
|
| Kirche in der Welt |
 |
| Senegal: Sr. Chrysologa – »Néné Soukabé« aus Vélingara |
Zeugnis für Gottes grenzenlose Liebe |
 |
| Sr. Chrysologas erste Begegnungen mit Kindern, die unter Bulimie litten, veranlasste sie, konkrete Schritte zu unternehmen, um den Betroffenen zu helfen. |
In der Pulaar-Sprache bedeutet »Néné Soukabé« »Mutter der Kinder«. Dieser Name blieb der polnischen Missionarin Sr. Chrysologa Mnich SMCB erhalten, nachdem sie in der senegalesischen Stadt Vélingara ein Zentrum für unterernährte Kinder eröffnet hatte .
Von Sr. Elena Isachenko SMCB
Seit ihrer Kindheit hatte Sr. Chrysologa zwei Träume: Krankenschwester zu werden und Missionarin zu sein. Beide Träume verwirklichten sich in ihrer religiösen Berufung. Sie trat der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Karl Borromäus bei, in der die Schwestern zusätzlich zu den drei traditionellen Ordensgelübden ein viertes Gelübde ablegen: das Gelübde der Barmherzigkeit. Dieses Gelübde wurde zur tragenden Säule ihrer missionarischen Berufung.
Von ihren ersten Tagen auf dem Kontinent an war die Schwester mit großer Armut und Hunger konfrontiert, insbesondere bei Kindern. Laut dem »Global Nutrition Report« leidet jedes zehnte Kind unter fünf Jahren im Senegal an akuter Unterernährung, und nur 10 % der Säuglinge im Alter von 6 bis 23 Monaten erhalten eine ausreichende Ernährung. Darüber hinaus leiden 52 % der Frauen im gebärfähigen Alter an Anämie. Infolgedessen bringen hungernde Mütter Babys mit kritisch niedrigem Geburtsgewicht zur Welt, was zu hohen Säuglingssterblichkeitsraten führt.
»Als ich als Krankenschwester in der Klinik von Vélingara arbeitete«, erzählt Sr. Chrysologa, »kamen oft Mütter mit ihren Kindern zu uns. Die Babys befanden sich in einem kritischen Zustand. Nach einem Besuch in Kolda sah ich dort ein von unseren Schwestern eröffnetes Zentrum für unterernährte Kinder. Da wurde mir klar, dass auch Vélingara ein solches Zentrum brauchte.»
»Ich war mir sicher, dass es Gottes Werk war!«
Der 13. September 1993 ist ein Datum, das sich der Schwester für immer ins Gedächtnis eingebrannt hat, denn genau an diesem Tag nahm das Zentrum für unterernährte Kinder in Vélingara seine Arbeit auf. Von Anfang an war seine Entwicklung von vielen Wundern begleitet. »Anfangs gab es nur zwei kleine Räume: Der eine diente als Büro und Lagerraum, der andere bot Platz für acht Betten. Und das für 30 Bewerber!«, erinnert sich die Missionarin. Nach der e rs ten Regenzeit standen die Räumlichkeiten unter Wasser. Es wurde klar, dass sie einen neuen Ort finden mussten. »Ich ging zum Bürgermeister, und er bot mir ein verlassenes Gebäude mit einem kleinen Garten daneben an. Es war in einem schrecklichen Zustand, aber es gab Strom und Wasser. Ich war glücklich.« [...]
|
 |
| Lesen Sie mehr in der Printausgabe. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
|

Jetzt als eBook!
|
 |
|
|