zur StartseiteZugang für Abonnenten
Startseite » Aktuelle Ausgabe 36/2026 » Kirche in der Welt
Titelcover der aktuellen Ausgabe 36/2026 - klicken Sie für eine größere Ansicht


Apostolische Reise
nach Spanien 2026

Apostolische Reise nach Spanien
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge zur Reise nach Spanien


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche

Die erste Übersetzung der
Metamorphosen von Ovid
(Stamp.Cappon.II.102)



Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Links


Hier erhalten Sie weitergehende Informationen
zu unseren Partnerseiten.


Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.


aboservice

mehr
Informationen


Kirche in der Welt
Interview mit Erzbischof Paul Richard Gallagher über seine Reise nach Moskau

Die Diplomatie des Heiligen Stuhls setzt auf Frieden

Die Diplomatie des Heiligen Stuhls setzt auf Frieden
Erzbischof Gallagher beendete am Freitag, 28. August, seine mehrtägigen diplomatischen und kirchlichen Gespräche in der russischen Hauptstadt. Tags zuvor hatte er sich mit Vertretern der römisch-katholischen Minderheit in Russland getroffen und in ihrer Kathedrale eine heilige Messe für den Frieden gefeiert.
Zum Abschluss seiner Reise nach Moskau sprach der Sekretär der Zweiten Sektion des vatikanischen Staatssekretariat für die Beziehungen zu den Staaten und den internationalen Organisationen mit den Vatikanmedien und zog Bilanz über die soeben beendete diplomatische Mission.

In Moskau scheint am Freitag, 28. August, am frühen Nachmittag die Sonne, als der Leiter der Diplomatie des Heiligen Stuhls, Erzbischof Paul Richard Gallagher, das Flugzeug besteigt, das ihn über Istanbul nach Rom zurückbringt, um tief in der Nacht im Vatikan einzutreffen. Eine lange und umständliche Reise. Die Aussetzung der Direktverbindungen zwischen Russland und den Ländern der Europäischen Union schränkt die Möglichkeiten, nach Moskau zu gelangen, ein und zwingt die wenigen Linienflüge zu einem langen Umweg durch Europa, der von Istanbul aus über den Balkan führt, an der ukrainischen Grenze entlang verläuft und schließlich den Luftraum von Belarus durchquert. Mindestens zwölf Stunden, einschließlich Flüge und Zwischenstopps, für eine Reise, die vor 2022 etwa vier Flugstunden dauert.

»Es war eine lange Reise«, bestätigt Erzbischof Gallagher, »aber auch dies hat eine symbolische Bedeutung. Vor 2022 war man in wenigen Stunden in Moskau, heute hingegen ist der Weg länger geworden. Diese Reise ist Ausdruck des Willens zum Dialog, den der Heilige Stuhl vorantreiben möchte. Wir haben diesen Dialog bereits vor Jahren aufgenommen, sowohl über die Botschaft der Russischen Föderation beim Heiligen Stuhl als auch durch die Arbeit des Apostolischen Nuntius Giovanni d’Aniello in Moskau. Dies unterstreicht das Engagement und die Bedeutung, die wir dieser Reise beigemessen haben, die im Namen des Heiligen Stuhls und mit dem Segen des Papstes unternommen wurde«. Im Folgenden veröffentlichen wir das Interview, das Stefano Leszczynski, Korrespondent der Vatikanmedien in Moskau, mit Erzbischof Gallagher führte:

Die russischen Behörden haben Ihre Reise nach Moskau offensichtlich positiv bewertet, was sich in den offiziellen Gesprächen mit Außenminister Lawrow und Berater Uschakow gezeigt hat. Das Thema des anhaltenden Krieges mit der Ukraine stand dabei im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Sie haben mehrfach betont, dass der einzige Weg zur Beendigung der Feindseligkeiten in der Rückkehr zur Diplomatie liege.

Erzbischof Gallagher: Ja, es ist kein einfacher Dialog, denn je länger der Krieg andauert, desto schwieriger wird es, die Beziehungen wieder aufzunehmen: Es gibt so viele Opfer, so viele offene Wunden. Aber wir wissen sehr gut, dass historisch gesehen alle Konflikte, alle Kriege mit Verhandlungen und einem Abkommen enden und dass dann damit begonnen wird, die Beziehungen zwischen den ehemaligen Kriegsparteien wiederherzustellen. In diesem Sinne bietet und verspricht die Diplomatie eine mögliche Lösung. Genau das haben auch wir als Kirche die Verantwortung und die Pflicht zu verkünden. Wir sind nach Moskau gereist, um über Frieden zu sprechen, um die durch den Krieg verunsicherten Menschen zu ermutigen und ihnen zu sagen: Habt Mut, beschreitet den Weg des Friedens, bewahrt die Hoffnung auf ein besseres Morgen. Und ich glaube, dass dies im Wesentlichen unsere Botschaft war. [...]
Lesen Sie mehr in der Printausgabe.

Zurück zur Startseite

Podcast »Lebe gut«


Podcast Lebe gut - Der Podcast mit Sinn für das Leben

Der Podcast zum Buch
Papst Leo XIV. – Ein erstes Porträt
Hören Sie doch mal rein!


Sonderausgaben
Spaziergänge durch Rom


Spaziergänge durch Rom - Teil 1 und Teil 2
Teil III
jetzt neu erschienen!


mehr Informationen zu diesen Sonderausgaben


Sonderausgabe
Die neuen Glaubenszeugen unter Papst Benedikt XVI.


Die neuen Glaubenszeugen unter Papst Benedikt XVI.
Teil 2 noch erhältlich!

mehr Informationen zu dieser Sonderausgabe


Meditationen von
Papst Franziskus
bei den Frühmessen
in Santa Marta 2013

Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013

Jetzt als eBook!


L’Osservatore Romano
Telefon: +49 (0) 711 44 06-139 · Fax: +49 (0) 711 44 06-138
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | AGB | Datenschutz | Impressum | Barrierefreiheit