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| Kirche in der Welt |
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| Vinzentinerinnen leiten ein Krankenhaus in Syrien |
Im Dienst an Gott und den Menschen inmitten von Krieg und Not |
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| Das Team des katholischen Krankenhauses. Zu den Aufgaben von Sr. Judita gehört es, das Krankenhaus so zu leiten, dass es finanziell tragfähig bleibt und gleichzeitig dem Charisma des Dienstes an den Armen treu bleibt. |
In Damaskus ist sie als die Schwester bekannt, die das »Französische Krankenhaus« leitet. Seit vier Jahren ist Sr. Judita in Syrien tätig, wo sie gemeinsam mit ihrer Gemeinschaft ein katholisches Krankenhaus verwaltet. Sie spricht über die Ängste der Christen, die Abwanderung junger Menschen und die Hoffnung, die sie den Patienten jeden Tag zu vermitteln versuchen.
Von Sr. Jana Pavla Halcinová DC
Seit 33 Jahren ist Sr. Judita Cáková Mitglied der »Genossenschaft der Töchter der christlichen Liebe vom heiligen Vinzenz von Paul« (Vinzentinerinnen). Als ausgebildete Krankenschwester war sie in vielen Teilen der Welt tätig, unter anderem in Flüchtlingslagern und Konfliktgebieten, bevor sie nach Damaskus kam.
Sie erinnert sich an eine Begegnung, die ihr besonders im Gedächtnis geblieben ist. Als die Menschen fragten: »Wer ist die Frau, die uns hilft?«, antwortete ein Dolmetscher schlicht: »Sie ist eine Frau, die Gott und die Menschen liebt.« Diese Worte sind ihr seitdem im Gedächtnis geblieben.
Ihre Entscheidung, sich freiwillig in humanitären Einsätzen zu engagieren, wurde durch einen Artikel inspiriert, der sie tief bewegte. »Ich war berührt von der extremen Armut der Menschen, die mit leeren Händen vor Krieg und Gewalt geflohen waren und grundlegendste Hilfe benötigten«, sagt sie.
Heute hat ihre Mission eine andere Form angenommen. »Meine Aufgabe ist es, das Krankenhaus so zu leiten, dass es finanziell tragfähig bleibt und wir gleichzeitig unserem Charisma, den Armen zu dienen, treu bleiben.« Das Krankenhaus, das in Damaskus allgemein als »Französisches Krankenhaus« bekannt ist, gehört den Vinzentinerinnen. Während die Schwestern die Leitung übernehmen, sind die meisten Mitarbeiter Laienfachkräfte mit unterschiedlichem religiösem Hinterg rund.
Ein schwieriger Anfang
Als Sr. Judita zum ersten Mal nach Syrien kam, sprach sie kein Arabisch und musste sich an ein völlig anderes Gesundheitssystem gewöhnen. »Ich konnte ein bisschen Französisch und Englisch«, erinnert sie sich mit einem Lächeln, »aber in meinem Kopf haben sich alle Sprachen vermischt.«
Nach und nach fand sie Wege, sich zu verständigen, und lebte sich in ihre Arbeit im Operationssaal ein. »Besonders gerne habe ich bei Kaiserschnitten assistiert, weil der Ablauf immer derselbe war.« Zwei Ärzte, die in Russland studiert hatten, wurden zu unschätzbaren Mentoren. »Das war eine große Hilfe, denn ich konnte Fragen stellen, und sie erklärten mir alles geduldig.« [...]
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