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| Hoffnung im Kampf gegen Suchterkrankungen – Das Zentrum »Santa Mónica« in Feuerland |
Wer durch diese Tür kommt, ist nicht mehr allein |
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| Santa Mónica ist zu einem Haus der Barmherzigkeit geworden, nicht nur für junge Menschen mit Suchtproblemen: Auch Kinder, Jugendliche und Ehepaare wenden sich an die Einrichtung. Deshalb ist es heute ein echtes Haus der Barmherzigkeit. |
Von Sr. Maria Jose Vega DJ
Ursprünglich war »Santa Mónica« eine Gebetsgruppe von Müttern, die sich Sorgen um ihre Kinder machten. Die Schwestern des Institutes »Discípulas de Jesús« (Jüngerinnen Jesu) hatte sie auf der Insel Feuerland ins Leben gerufen. Hierhin, in den äußersten Süden des amerikanischen Kontinents, kommen Menschen aus dem ganzen Land, weil sie von den Arbeitsmöglichkeiten und der Aussicht auf größeren wirtschaftlichen Wohlstand angezogen werden. Die extremen Bedingungen wie Kälte, Wind und Isolation können jedoch auch dazu beitragen, dass sich Depressionen und Suchterkrankungen entwickeln. In diesem Kontext nahm das Engagement der Jüngerinnen Jesu in der Industriestadt Río Grande ihren Anfang, der mit 98.000 Einwohnern größten Stadt der argentinischen Provinz »Tierra del Fuego« an der äußersten Südspitze Südamerikas.
Die Anfänge
Die ersten Schwestern kamen 2012 nach Feuerland. Sr. Virginia Michel, Generaloberin des Instituts, und Sr. Rocío Parmigiani nahmen auf Einladung von Pater Felicísimo Vicente, einem Salesianer Don Boscos (SDB) und Gründer des Pastoralzentrums »Jesus von der göttlichen Barmherzigkeit«, die pastorale Arbeit auf. Das Zentrum war als Ort der Aufnahme für die schutzbedürftigsten Menschen gedacht, insbesondere für diejenigen, die unter Einsamkeit, Depressionen oder Suchterkrankungen litten. »Wir haben erkannt, dass sich unser Charisma an das dringende Bedürfnis anpassen musste, diese Wunden zu heilen«, erinnert sich Sr. Vicky.
»Santa Mónica« entstand als Selbsthilfegruppe für Mütter, die darunter litten, ihre Kinder in Suchterkrankungen gefangen zu sehen. Sie kamen mit unermesslichem Leid ins Pastoralzentrum, auf der Suche nach Trost und geistlicher Unterstützung, um diese Situation zu bewältigen. Zunächst wurde ihnen geistliche Begleitung angeboten, doch schon bald wurde klar, dass das Gebet durch konkrete Hilfsmittel ergänzt werden musste. Was als kleine Gebetsgruppe begonnen hatte, wurde zum ersten Schritt einer Gründung, die dazu bestimmt war, viele Leben zu verändern.
Und so entwickelte sich »Santa Monica« zu einer Einrichtung, die von Suchterkrankungen betroffenen Jugendlichen und Familien, kostenlose Unterstützung bietet. Im Laufe der Zeit schlossen sich auch ehrenamtliche Helfer an, die nicht nur die Mütter, sondern auch die Jugendlichen unterstützen wollten. Dadurch wurde eine ganzheitliche Begleitung ermöglicht. Der Dienst ist völlig kostenlos und der Einzige in der gesamten Region, der der gesamten Familie kostenlose religiöse und therapeutische Unterstützung bietet. [...]
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