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Die Themen
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

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| Kirche in der Welt |
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| Laien und Ordensleute setzen sich in Russland und Kasachstan für das Leben ein |
»Wir alle brauchen Heilung« |
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| Leiter und Freiwillige von »Rachels Weinberg« in Kasachstan (Mitte: Irina Maltseva). Foto: SMCB Archiv. |
Am 18. November 1920 legalisierte die UdSSR als erstes Land der Welt die Abtreibung, wenn eine Frau dies wünschte. Laut dem Johnston’s Archive wurden in den 70 Jahren Sowjetherrschaft mehr als 260 Millionen Abtreibungen durchgeführt. Die weit verbreitete Legalisierung und Verfügbarkeit des Eingriffs trug zur Entstehung einer sogenannten »Abtreibungskultur« in der Gesellschaft bei.
Von Sr. Wiera Isachenko SMCB
»In der Sowjetzeit galt Abtreibung als Routineeingriff«, erklärt die Psychologin Irina Maltseva. »Abtreibung hat zerstörerische Auswirkungen auf die gesamte Familie und führt zu psychischen Problemen, emotionaler Distanzierung und sogar zu Gewalt. Deshalb glaube ich, dass heute in der gesamten postsowjetischen Welt fast jeder Mensch – direkt oder indirekt – von den Folgen eines Post-Abortion-Traumas betroffen ist.«
Die Folgen der Abtreibung rückten in Russland Ende der 1990-er Jahre in den Fokus der öffentlichen Debatte. Die Diskussion beschränkte sich jedoch weitgehend auf religiöse und psychologische Kreise. Fast zwei Jahrzehnte später wurden die ersten gesetzgeberischen Maßnahmen ergriffen. So wurde beispielsweise 2011 eine obligatorische »Woche der Stille« eingeführt: eine vorgeschriebene Wartezeit vor einer Abtreibung, die Frauen die Möglichkeit geben soll, ihre Entscheidung zu überdenken.
Spirituelle Heilung vom Trauma
Seit Anfang der 2000-er Jahre bieten verschiedene katholische Gemeinschaften sogenannte »Rachels Weinberg«-Exerzitien an. Dieser Weg der geistlichen Heilung vom Trauma der Abtreibung – durch tiefes persönliches Trauern und die Erfahrung der Barmherzigkeit Gottes in einem unterstützenden Umfeld – wurde von der amerikanischen Psychologin Dr. Theresa Burke entwickelt. In Russland und Kasachstan hat sich das Programm dank der gemeinsamen Bemühungen von Geistlichen, Ordensleuten und Laien, die sich den Schutz des Lebens zur Lebensaufgabe gemacht haben, gut etabliert. [...]
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