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Kirche in der Welt
Impuls von Kurienkardinal Mario Grech, Generalsekretär der Synode, beim Podium »Synodalität als Strukturprinzip der Kirche« auf dem 104. Deutschen Katholikentag am 16. Mai

Synodalität als Symphonie der Gemeinschaft

Synodalität als Symphonie der Gemeinschaft
Foto: Deutsche Bischofskonferenz/Daniela Elpers
Die Einigkeit im Glauben aller Getauften

Synodalität für eine Kirche, die besser in der Lage ist, Beziehungen zu pflegen


Liebste Brüder und Schwestern,

die Gabe der Freude im Heiligen Geist begleitet meine Anwesenheit unter euch! Der heilige Paulus sagt: »Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung« (Gal 5,22).

So erlebe ich heute erneut den neuen synodalen Wert – einen Wert der Gnade – des Gesprächs im Heiligen Geist, das uns hierher führt, zur Freude brüderlicher Begegnung – das heißt des Zuhörens und des Austauschs – einer lebendigen und aktiven Kirche in einem spezifischen geografischen, politischen, sozialen und kirchlichen Kontext, und zwar in Deutschland selbst. Auf diese Weise nehme ich die kontextuellen und missionarischen Dimensionen der Ortskirchen in Deutschland wahr und spüre sie, ihre Präsenz in der Geschichte und in der Welt als konkretes Heilssakrament (vgl. LG 1).

Eine Synode abzuhalten bedeutet genau das: die tiefste Dimension des Geheimnisses der Kirche erfahren zu können, nämlich jene Verbindung in ihr zwischen Gemeinschaft und Verbundenheit. Die Synode hat sich dafür entschieden, die Synodalität als den wirksamen Ausdruck der Gemeinschaft innerhalb und für alle Gemeinschaften, für alle Ortskirchen zu betrachten. Es kann keine Weltkirche ohne die Ortskirchen geben, und es gibt keine Ortskirche ohne die Weltkirche. Der synodale Prozess bekräftigt dies nachdrücklich.

Heute bringe ich auch die Nähe und den Segen des Petrus, des Heiligen Vaters Papst Leo XIV., mit. Im Hinhören auf das Wort Gottes, insbesondere auf 1 Kor 12,12-30 – »Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, und alle Glieder, obwohl sie viele sind, doch einen Leib bilden, so ist es auch mit Christus« – erneuert er mit euch und für euch sein uneingeschränktes Engagement für Einheit und Gemeinschaft, seinen petrinischen Dienst an der ganzen Kirche, damit in der Vielfalt der Charismen und Dienste, in der facettenreichen Kreativität des Geistes in den unterschiedlichen Kontexten der Evangelisierung, in der Notwendigkeit der Prophezeiung vom Reich Gottes unter uns hier und jetzt die eine Kirche für alle ein Sakrament der Einheit der ganzen Menschheit sein möge.

Ich bin mir jedoch bewusst, dass ihr alle – Papst Franziskus würde nachdrücklich sagen: »alle, alle, alle!« – auch ein Wort von mir erwartet, eine Reflexion, vielleicht einen Vorschlag, um zu sehen, ob dies im Einklang oder im Widerspruch zu dem synodalen Prozess steht, den ihr als deutsche Kirche initiiert habt und weiterführt: den Synodalen Weg.

Erlaubt mir also, meinen Beitrag anhand einer musikalischen Metapher zu erläutern: Ich bin hier, um in den Beziehungen, die im Namen des Auferstandenen gelebt werden, seine Wiederkunft unter uns, sein Sprechen als das Wort und seine Selbsthingabe als der Weg zu erkennen; so bin ich hier als Zeichen jenes synodalen Prozesses, der die ganze Kirche betrifft, und somit als eine einfache synodale Note. [...]
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