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Die Themen
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

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| Acta Sanctorum in das Register des Weltdokumentenerbes aufgenommen |
Ein Beitrag zur wissenschaftlich fundierten Kenntnis der Heiligen |
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| Titelblatt des ersten Bandes der »Acta Sanctorum« mit den Heiligen der ersten fünfzehn Tage im Januar. |
Von Robert Godding
Ende Januar fand in der Königlichen Bibliothek Brüssel eine Feier statt: Anlass war die Aufnahme der Acta Sanctorum und ihrer Archive in das internationale Register »Memory of the World«, die damit von der UNESCO als wichtiger Bestandteil des intellektuellen christlichen Erbes anerkannt worden waren. Verbunden mit dem Eintrag ist die Verpflichtung, für die »Bewahrung und Verfügbarkeit« dieses einzigartigen dokumentarischen Erbes zu sorgen.
Neues Projekt mit hohem Anspruch
Als Initiator der Acta Sanctorum, das heißt der Sammlung und Herausgabe lateinischer Märtyrerakten und Heiligenviten aus Antike und Mittelalter, gilt der niederländische Jesuit Heribert Rosweyde. Das Neue dieses auf 17 Bände angelegten Projekts, das er 1607 in einer kleinen Schrift vorstellte, war der hohe philologische Anspruch. Im Gegensatz zu dem, was der deutsche Kartäuser Laurentius Surius bei seiner Zusammenstellung von Heiligenleben in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts getan hatte, wollte Rosweyde den Wortlaut der Handschriften respektieren, ohne die (zuweilen schwer verständliche) Ausdrucksweise oder den Inhalt zu verändern, auch wenn letzterer unter Umständen wenig erbaulich war. Er hatte diese Prinzipien in seiner monumentalen Edition Vitae Patrum (Antwerpen 1615) angewandt, einer Zusammenstellung von Lebensbeschreibungen frühchristlicher Mönchsväter. Verschieden Umstände hinderten ihn allerdings daran, mit der Veröffentlichung des von ihm gesammelten hagiographischen Materials zu beginnen.
Bei seinem Tod (1629) setzte sein Mitbruder Jean Bolland im Auftrag des Jesuitenordens das Projekt fort und erweiterte es, wobei er von einem weiteren Jesuiten, Godefridus Henschenius, unterstützt wurde. Jetzt ging es nicht mehr nur darum, eine höchsten philologischen Ansprüchen genügende Ausgabe ausgewählter Texte zu erarbeiten, sondern es sollte um alle verfügbaren Texte gehen, außerdem versehen mit einer Einführung in den historischen Kontext. [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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