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| Eine Ausstellung in der Engelsburg zeigt die jüngste Geschichte des berühmten antiken Monuments |
Vom Mausoleum zum Museum |
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| Castel Sant’Angelo, Apollo-Saal mit Modell des Hadrian-Mausoleums, im Hintergrund die monumentalen Büsten von Kaiser Hadrian (links) und Kaiser Antoninus Pius, der 139 n. Chr. das Mausoleum vollendete (Pressefoto »Immagini«). |
Von Brigitte Kuhn-Forte
Mächtig thront der als Engelsburg bekannte antike Bau unweit von St. Peter am rechten Tiber-Ufer, ein Symbol der Stadt. Es handelt sich um das 128-139 erbaute Mausoleum (Grabbau) des Kaisers Hadrian (+138), das im Lauf seiner knapp 1900 Jahre langen bewegten Geschichte diverse andere Funktionen erfüllte: Festung, Residenz der Päpste, Kerker, Kaserne. Die jüngste und noch aktuelle Etappe ist das 1925 eröffnete Nationalmuseum, bestimmt für Kunstwerke von Mittelalter bis Renaissance sowie militärische Objekte.
Im noch jungen italienischen Staat (seit 1861) sollte die neue Institution der öffentlichen Nationalmuseen auch das Bewusstsein einer nationalen politischen und kulturellen Identität schaffen. Erst 1871 wurde Rom Hauptstadt.
Der Übergang der Engelsburg von einer militärischen Struktur zu einer kulturellen Institution erfolgte graduell. Seit 1906 beherbergte sie ein Museum des militärischen Ingenieurwesens (»Museo dell’Ingegneria Militare Italiana«) unter der Leitung von Mariano Borgatti, der 1925 Direktor des neuen Nationalmuseums wurde.
Leitbild einer modernen Stadt
Anlässlich des 100. Geburtstags rekonstruiert eine von Luca Mercuri (Direktor ad interim) in den päpstlichen Renaissance-Appartements kuratierte Ausstellung den Weg zum Status als Nationalmuseum. Der Titel »Castel Sant’Angelo 1911-1925« besagt bereits, dass das ausschlaggebende Ereignis die riesige Internationale Ausstellung 1911 anlässlich des 50. Jahrestages der Einigung Italiens war, welche die Fortschritte des neuen Königreichs Italien in ganz Europa bekannt machen sollte. Der fortschrittliche römische Bürgermeister Ernesto Nathan (1907-1913) bildete ein Komitee, das wie der Stadtentwicklungsplan von 1909 das Leitbild einer modernen Stadt verfolgte: »Terza Roma«, ein Drittes Rom nach dem antik-kaiserlichen und päpstlichen.
Ein epochales, im März 1911 vom italienischen Königspaar in der Engelsburg eröffnetes Ereignis, ein knapp einjähriges Fest mit einer Vielzahl von Veranstaltungen und Ausstellungen künstlerischer, historischer und patriotischer Art an verschiedenen Örtlichkeiten, welche über 100.000 Besucher verzeichneten (bei einer damaligen Einwohnerzahl Roms von circa 518.000).
Die Bedeutung der Jubiläumsausstellung 1911 liegt auch in ihrer Ausrichtung auf die Zukunft, indem aus zahlreichen »Locations« feste museale Einrichtungen hervorgingen; so die Nationalgalerie Moderner Kunst (1915) aus einem vom Architekten C. Bassani errichteten Gebäude für die Internationale Kunstausstellung in der Valle Giulia. Hier standen auch die ephemeren ausländischen Kunstpavillons. – Die »Große Archäologische Ausstellung« in den Diokletiansthermen, schon seit 1889 Depot für archäologische Neufunde, war mit ein Anstoß für die Gründung des »Museo Nazionale Romano«. – Im »Vittoriano«, dem 1911 eingeweihten Nationalmonument für den ersten König Italiens Viktor Emanuel II. an der Piazza Venezia, fand 1911 die patriotische historische Ausstellung über die Epoche des »Risorgimento« (1815-1870; wörtlich Wiedererstehung) und über Garibaldi statt; daraus wurde später das Risorgimento-Museum. [...]
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