 |
|
|
Die Themen
des Osservatore Romano
|
Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
|
 |
|
|
 |
Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.
|

mehr
Informationen
|
 |
|
| Bücher & mehr |
|
 |
|
| Kultur |
 |
| Ausstellung über Engel in den Kapitolinischen Museen |
Geschöpfe zwischen Himmel und Erde |
 |
| Blick in die Ausstellungsräume. |
Von Christa Langen-Peduto
Die Ausstellungssäle sind himmlisch blau ausgeschlagen. Es geht ja schließlich um Engel. Mal sind sie reines Dekor als niedliche Putten mit lockigem Haar, mal spielen sie Harfe, fast immer haben sie Flügel. Sie sind aber auch unterwegs als Boten, Beschützer, Reisebegleiter, als Verkündiger wichtiger Botschaften, als Streiter Gottes und Verteidiger mit Schwertern – je nachdem, in welchem Jahrhundert sie von Künstlern kreiert wurden. »Angeli – Messaggeri, custodi e viandanti, le sublimi creature dall’Antico al Contemporaneo« (Engel – Boten, Wächter und Wanderer, erhabene Wesen von der Antike bis in die Gegenwart) ist der Titel dieser Schau bis 1. November 2026 im Erdgeschoss des Konservatorenpalastes der Kapitolinischen Museen in Rom. Beleuchtet wird ihre bildliche Darstellung in der Kunstgeschichte von der Antike bis heute, vornehmlich aber ab dem 15. Jahrhundert.
Von Antike bis Christentum
Es hat sie in der Kunst und Kunstgeschichte seit Jahrtausenden gegeben, als Geschöpfe zwischen Himmel und Erde in ihrer doppelten Natur, einerseits sakral und transzendent, andererseits irdisch. Mal sind sie so, mal so gemalt oder modelliert – was zugleich erklärt, dass sich die Frage, ob es sie überhaupt gibt, in dieser Ausstellung mit 35 Werken aus Kirchen, Museen, Privatkollektionen und Stiftungen in Italien gar nicht erst stellt. In diesen Sälen sind Engel stetig zwischen Himmel und Erde unterwegs. Deshalb ist die Ausstellung auch der Erinnerung des vor über einem Jahr verstorbenen Papstes Franziskus gewidmet. Wie die Engel hatte er seine Berufung für den Nächsten darin gesehen, Brückenbauer zwischen Himmel und Erde zu sein, betonen die Kuratoren der Schau, Viviana Vannucci und Massimo Rossi Rubens, die auch mit Kardinal Angelo Comastri zusammenarbeiteten. Franziskus und die Engel, so darf man wohl ein wenig scherzhaft interpretieren, sind also nur einen Flügelschlag voneinander entfernt.
Im wissenschaftlichen Projekt zur Ausstellung wird ferner herausgestellt, wo der doppelte Aspekt der Engel, transzendent und konkret-körperlich, seinen Ursprung hat. Er entspringt einer Lektüre der »Summa Theologiae« von Thomas von Aquin, der in diesem Text eine Analyse der Spiritualität vornimmt, die vom Bild des Engels ausgeht. Der große Theologe kommentiert darin nicht nur die drei Engelhierarchien, sondern spricht auch von der doppelten Natur dieser Wesen, indem er sie sowohl als Geschöpfe bezeichnet, die Gott ähnlicher sind als der Mensch (aber dennoch »geschaffene« Wesen sind), als auch als metaphysische und jenseitige Wesen.
Gleich eingangs werden Geschöpfe, die Engeln ähneln, aus der Antike illustriert. Da passt der »schlafende Eros« hinein, die römische Marmorkopie des verloren gegangenen griechischen Bronze-Originals, hier in einer Version aus dem zweiten Jahrhundert n. Chr. [...]
|
 |
| Lesen Sie mehr in der Printausgabe. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
|

Jetzt als eBook!
|
 |
|
|