 |
|
|
Die Themen
des Osservatore Romano
|
Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
|
 |
|
|
 |
Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.
|

mehr
Informationen
|
 |
|
| Bücher & mehr |
|
 |
|
| Kultur |
 |
| Asteroid nach Leo XIII. (1878-1903) benannt |
Wie ein Papst den Blick auf die Sterne lenkte |
 |
| Leo XIII. (1878) |
Die Vatikanische Sternwarte hat bekanntgegeben, dass vier Asteroiden nach bedeutenden Persönlichkeiten ihrer Geschichte benannt wurden, darunter Papst Leo XIII., der die Sternwarte 1891 neu gründete.
Die Namen wurden kürzlich im »WGSBN-Bulletin« (Band 6, Nr. 4) der Internationalen Astronomischen Union veröffentlicht. Alle vier Himmelskörper wurden vom litauischen Astronomen Kazimieras Černis und dem Astronomen der Vatikanischen Sternwarte, dem Jesuitenpater Richard Boyle, mithilfe des Vatican Advanced Technology Telescope (VATT) entdeckt, das sich auf dem Mount Graham in Arizona befindet. Es handelt sich um »(858334) Gioacchinopecci«, »(836955) Lais«, »(836275) Pietromaffi« und »(688696) Bertiau«.
Leo XIII. und die Neugründung der Sternwarte
»(858334) Gioacchinopecci« ist eine Hommage an Papst Leo XIII., der mit bürgerlichem Namen Gioacchino Vincenzo Raffaele Luigi Pecci hieß. Der Papst gründete die »Specola Vaticana« neu, nachdem die päpstlichen Gebiete und die darin befindlichen astronomischen Einrichtungen konfisziert worden waren (insbesondere das Observatorium des Jesuitenpaters Angelo Secchi, das sich bei der Kirche Sant’Ignazio in Rom befand). Fotografien des Vatikans aus den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts zeigen die Kuppeln der Teleskope des Observatoriums über den vatikanischen Mauern und dem »Turm der Winde«.
In den 1930er-Jahren wurden die Teleskope aufgrund der elektrischen Beleuchtung, die den Nachthimmel über Rom heller machte, in den Apostolischen Palast von Castel Gandolfo südlich von Rom verlegt. Ihre Kuppeln sind noch heute aus kilometerweiter Entfernung zu sehen. Die zunehmende Lichtverschmutzung am römischen Himmel führte in den 1990er-Jahren zum Bau des VATT auf dem dunklen Monte Graham.
Papst Leo XIII. schrieb in einem Motu Proprio Ut mysticam von 1891, mit dem die Vatikanische Sternwarte gegründet wurde, sie solle dazu beitragen, der Welt zu zeigen, dass die gegenwärtige und historische Haltung der Kirche gegenüber der »wahren und soliden Wissenschaft« (im Gegensatz zu den Behauptungen der Kritiker) darin bestand, »sie anzunehmen, zu fördern und mit größtmöglicher Hingabe zu unterstützen«. Insbesondere solle die Sternwarte dazu beitragen, »eine höchst edle Wissenschaft zu fördern, die mehr als jede andere menschliche Disziplin den Geist der Sterblichen zur Betrachtung der himmlischen Ereignisse erhebt«. Es gibt bereits Asteroiden, die nach Päpsten benannt sind. »(560974) Ugoboncompagni« ehrt Papst Gregor XIII. für seine Arbeit an der Kalenderreform. Auch dieser Asteroid wurde mit dem VATT entdeckt. Papst Benedikt XVI. wurde mit »(8661) Ratzinger« geehrt; der Name wurde im Jahr 2000 vom Astronomen Lutz Schmadel vergeben. [...]
|
 |
| Lesen Sie mehr in der Printausgabe. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
|

Jetzt als eBook!
|
 |
|
|