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aktuelle Doppelausgabe 10-11/2026
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| Kultur |
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| Zu einer Ausstellung im »Museo di Roma«, Palazzo Braschi |
Römische Gartenkunst über fünf Jahrhunderte |
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| Rom und seine Gärten: Eine Ausstellung erzählt von fünf Jahrhunderten Landschaftskunst. |
Von Brigitte Kuhn-Forte
Es war ein weiter Weg vom »Hortus conclusus«, dem von Mauern umschlossenen Garten mittelalterlicher und klösterlicher Prägung bis zu den wunderbaren weitläufigen Gärten in streng geometrischen Formen im italienischen und französischen Stil der Renaissance- und Barockzeit, bis zum von England ausgehenden, die freie Natur respektierenden Landschaftsgarten des 18. und 19. Jahrhunderts, und weiter zu den großen öffentlichen Parkanlagen und Promenaden nach 1800 bis in unsere Zeit.
In Rom war das Modell der Antike nie völlig untergegangen und erlebte in der Epoche des Humanismus und der Renaissance ab dem 15. Jahrhundert starken Aufwind. Keine andere Stadt besitzt eine solche Vielzahl historischer Villen, bereits ab dem 16. Jahrhundert – Villa nicht im heutigen Sinn eines eher vornehmen, von einem Garten umgebenen Wohnhauses, sondern einer großen Gartenanlage, in der sich mehrere Gebäude, das wichtigste genannt »Casino« oder »Palazzina«, Brunnen und Skulpturen befinden.
Internationale Leihgaben
Diesem Thema, einem Überblick der römischen historischen Gärten vom 16. bis 19. Jahrhundert ist eine große Ausstellung im römischen Palazzo Braschi gewidmet. Unter den 187 Exponaten findet sich eine erhebliche Zahl von internationalen Leihgaben und Werken aus Privatbesitz, die zum ersten Mal zu sehen sind. Der Katalog (auch englische Ausgabe) enthält hochinteressante Beiträge, etwa über die römischen Antikengärten der Renaissance, die Entwicklung der Vatikanischen Gärten (Jatta), den Zusammenhang des Barockgartens mit der neuen Wissenschaft der Botanik. Die Kuratoren Alberta Campitelli, Alessandro Cremona, Federica Pirani und Sandro Santolini sind Experten des Denkmalamts für Historische Villen.
Die Entwicklung der römischen Gartenkunst ist chronologisch in fünf Sektionen geteilt und durch ausführliche einleitende zweisprachige Texte, Veduten, Zeichnungen Stiche, Pläne, Druckwerke und Modelle dokumentiert, während eine sechste Abteilung das Leben in Villa und Garten illustriert: Versammlungsort literarischer Akademien, gesellschaftlicher Treffpunkt für Theater, Musik, Bankette, Feste, Spaziergänge. So kann auch die Funktion der römischen Villa als Statussymbol für Reichtum, Kultur und als Instrument politischer Macht – besonders die der großen Papstfamilien – entdeckt werden. Gleichzeitig zum historisch-didaktischen Überblick genießt der Besucher in qualitätvollen Gemälden und Aquarellen großer Künstler (Vanvitelli, Panini, Hubert Robert) die römischen Gärten im Spiegel der Kunst. [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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