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Die Themen
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Aus dem Vatikan
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Kirche in der Welt
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| Aus dem Vatikan |
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| Generalaudienz auf dem Petersplatz am 9. September |
Menschenwürde erfordert Verantwortung |
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| Bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz hat Papst Leo XIV. zum Schutz und zur Verteidigung der Menschenwürde aufgerufen. »Der Weg, der es ermöglicht hat, die Grundzüge und Grundrechte der Würde des Menschen hervorzuheben, ist gewiss eines der bedeutsamsten Kapitel der Menschheitsgeschichte«, sagte der Papst vor rund 22.000 Pilgern und Besuchern. |
Brüder und Schwestern, guten Tag und herzlich willkommen!
Die Konzilskonstitution Gaudium et spes (GS) widmet das erste Kapitel der Würde des Menschen und betont, dass sie die Grundlage und Voraussetzung ist für »jene Werte, die heute besonders in Geltung sind«, die jedoch die Beziehung zu »ihrem göttlichen Ursprung« nicht verlieren dürfen, um mögliche Verzerrungen aufgrund der »Verderbtheit des menschlichen Herzens« zu vermeiden (GS 11).
Der Weg, der es ermöglicht hat, die Grundzüge und Grundrechte der Würde des Menschen hervorzuheben, ist gewiss eines der bedeutsamsten Kapitel der Menschheitsgeschichte. Der Weg, der beschritten werden muss, ist jedoch nicht abgeschlossen und muss sich den alten und neuen Widersprüchen stellen, die seine volle Umsetzung verhindern.
Die Kirche leistet in aller Deutlichkeit ihren Beitrag, indem sie daran erinnert, dass die Würde des Menschen aus dem menschlichen Sein selbst hervorgeht. Ich hatte Gelegenheit, dies auch in der kürzlich veröffentlichten Enzyklika Magnifica humanitas erneut zu betonen. Demzufolge »ist jeder Mensch von Gott daraufhin erdacht und gewollt, in Gemeinschaft mit ihm, mit den anderen und mit der Schöpfung zu treten. Seine Würde hängt nicht von seinen Fähigkeiten, seinem Reichtum oder der Position ab, die er einnimmt, noch von den richtigen oder falschen Entscheidungen, die er trifft, vielmehr ist sie ein Geschenk, das ihm vorausgeht und ihn übersteigt, und Ausdruck der nie endenden Liebe Gottes ist« (Nr. 50). Die unendliche Würde des Menschen ist also in seiner Identität als Geschöpf verwurzelt, das »›nach dem Bild Gottes‹ geschaffen ist, fähig, seinen Schöpfer zu erkennen«, Plan und Geschenk der Liebe, das die anderen erschaffenen Wirklichkeiten übersteigt, die seiner Fürsorge anvertraut sind, »um sie in Verherrlichung Gottes zu beherrschen und zu nutzen« (GS 12).
Im Glauben können wir die letzte Grundlage der Würde des Menschen verstehen, denn der Sohn »macht eben in der Offenbarung des Geheimnisses des Vaters und seiner Liebe dem Menschen den Menschen selbst voll kund und erschließt ihm seine höchste Berufung« (Nr. 22). [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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