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Die Themen
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Aus dem Vatikan
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Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
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Kultur
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| Aus dem Vatikan |
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| Eucharistiefeier in der Marienkirche »Madonna del Lago« am Albaner See in Castel Gandolfo |
Nur die Liebe rettet |
| Predigt von Papst Leo XIV. am 29. August |
Liebe Brüder und Schwestern,
ich freue mich, mit euch das Fest der »Muttergottes vom See« zu feiern, wie es in der Vergangenheit bereits einige meiner Vorgänger getan haben: der heilige Paul VI., der den Bau dieser Maria geweihten Kirche gewünscht und unterstützt und sie geweiht hat, sowie der heilige Johannes Paul II., der hier ihre Verehrung in Erinnerung rufen und ihre Botschaft erneuern wollte.
Der Wortgottesdienst bietet uns Texte, die gut zu diesem traditionellen Fest passen.
In der ersten Lesung spricht der Prophet Jeremia von seinem unwiderstehlichen Bedürfnis, dem Ruf zu folgen, den er empfangen hat: »Du hast mich betört, o Herr«, sagt er, »und ich ließ mich betören […]. So brannte in meinem Herzen ein Feuer […]. Ich mühte mich, es auszuhalten, vermochte es aber nicht« (Jer 20,7.9). Gott hat ihm offenbart, dass er ihn schon im Mutterleib erkannt und auserwählt hat (vgl. ebd. 1,5) und dass er sein Volk mit ewiger Liebe liebt (vgl. ebd. 31,3). Er hat zu ihm über seinen Heilsplan gesprochen, und Jeremia kann nicht länger schweigen. Er verspürt einen unbändigen Drang, allen seine Botschaft zu verkünden, auch wenn er weiß, dass dies bedeutet, Dinge sagen und tun zu müssen, die vielen nicht gefallen werden, und dass er Leid und Unverständnis erfahren wird, bis dahin, dass er »den ganzen Tag nur Hohn und Spott« erfährt (V. 7). Doch die Liebe treibt ihn an, zum Wohl seines Volkes zu handeln, ohne Kompromisse, bis zum Ende.
Das lehrt uns auch Jesus im Evangelium. Kurz zuvor hat er fünftausend Menschen mit fünf Broten und zwei Fischen gespeist (vgl. Mt 14,15-21) und danach weitere viertausend mit sieben Broten und ein paar kleinen Fischen (vgl. Mt 15,32-38). Nun erklärt er seinen Jüngern, jenseits des Erfolgs, den diese Taten hatten, die messianische Bedeutung dessen, was er vollbracht hat: Er offenbart ihnen, dass er »nach Jerusalem gehen und von den Ältesten und Hohepriestern und Schriftgelehrten vieles erleiden [werde], er müsse getötet und am dritten Tag auferweckt werden« (Mt 16,21).
Jesus erklärt, wie er nach den vielen vollbrachten Wundern seine Herrlichkeit endgültig offenbaren wird: indem er sein Leben freiwillig opfert (vgl. Joh 10,17-18) und sich selbst am Kreuz als gebrochenes Brot darbringt. Und er betont, dass jeder, der seine Mission fortsetzen will, dasselbe tun muss: »Wenn einer hinter mir hergehen will«, so sagt er uns, »verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach« (Mt 16,24).
So offenbart Jesus, dass nur die Liebe rettet. Die Liebe, die Gott uns gezeigt hat, indem er Mensch wurde, für uns starb und auferstand, und als Antwort darauf die Liebe, mit der auch wir uns demütig ihm und unseren Brüdern und Schwestern hingeben: in der treuen Beständigkeit der täglichen Nächstenliebe ebenso wie in den außergewöhnlichsten Gesten, bis hin zum Martyrium, wie es leider auch heute noch vielen Christen in verschiedenen Teilen der Welt widerfährt. [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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