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Aus dem Vatikan
Generalaudienz auf dem Petersplatz am 13. Mai

Bedingungslose Offenheit für das göttliche Geheimnis

Bedingungslose Offenheit für das göttliche Geheimnis
Im Rahmen seiner Katechesereihe zu den Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils sprach Leo XIV. diesmal über das achte und letzte Kapitel der Dogmatischen Konstitution »Lumen gentium« und die Rolle der Muttergottes im Werk der Erlösung.
Liebe Brüder und Schwestern,
guten Tag und herzlich willkommen!

Das Zweite Vatikanische Konzil hat das letzte Kapitel der Dogmatischen Konstitution über die Kirche der Jungfrau Maria gewidmet (vgl. Lumen gentium, 52-69). Sie wird »als überragendes und völlig einzigartiges Glied der Kirche wie auch als ihr Typus und klarstes Urbild im Glauben und in der Liebe gegrüßt« (Nr. 53). Diese Worte laden uns ein, zu verstehen, wie wir in Maria, die unter dem Wirken des Heiligen Geistes den fleischgewordenen Sohn Gottes empfangen und geboren hat, sowohl das Urbild als auch das überragende Glied und die Mutter der ganzen kirchlichen Gemeinschaft erkennen können. 

Wirken der Gnade

Da sie sich vom Wirken der Gnade, die in ihr zur Erfüllung kommen sollte, formen ließ und das Geschenk des Allerhöchsten mit ihrem Glauben und ihrer jungfräulichen Liebe angenommen hat, ist Maria das vollkommene Vorbild dessen, wozu die ganze Kirche berufen ist: Geschöpf des Wortes des Herrn und Mutter der Kinder Gottes zu sein, die aus der Fügsamkeit gegenüber dem Wirken des Heiligen Geistes hervorgegangen sind. Da sie auch die Glaubende schlechthin ist, in der uns die vollkommene Gestalt bedingungsloser Offenheit für das göttliche Geheimnis in der Gemeinschaft des heiligen Volkes Gottes geschenkt wird, ist Maria das überragende Glied der kirchlichen Gemeinde. Und schließlich ist Maria, da sie Kinder im Sohn hervorbringt – geliebte Kinder in dem, der auf ewig geliebt ist unter uns gewohnt hat –, auch Mutter der ganzen Kirche, die sich mit kindlichem Vertrauen an sie wenden kann, in der Gewissheit, gehört, behütet und geliebt zu sein.

Man könnte all diese Eigenschaften der Jungfrau Maria insgesamt dadurch zum Ausdruck bringen, dass man von ihr als der Frau spricht, die das Geheimnis verbildlicht. Mit dem Begriff »Frau« wird die konkrete Existenz in der Geschichte dieser jungen Tochter Israels hervorgehoben, die die wunderbare Erfahrung leben durfte, Mutter des Messias zu werden. Der Ausdruck »Bild« betont, dass in ihr die zweifache Bewegung des Abstiegs und des Aufstiegs verwirklicht wird: In ihr erstrahlt sowohl die unentgeltliche Erwählung durch Gott als auch die freie Zustimmung des Glaubens an ihn. Daher ist Maria die Frau, die das Geheimnis verbildlicht – also den göttlichen Heilsplan, der einst verborgen war und in Jesus Christus in ganzer Fülle offenbar geworden ist.

Das Konzil hat uns deutlich gelehrt, welcher einzigartige Platz der Jungfrau Maria im Erlösungswerk vorbehalten ist (vgl. Lumen gentium, 60-62). Es hat daran erinnert, dass der einzige Mittler des Heils Jesus Christus ist (vgl. 1 Tim 2,5-6); und seine allerseligste Mutter »verdunkelt oder mindert diese einzige Mittlerschaft Christi in keiner Weise, sondern zeigt ihre Wirkkraft« (LG , 60). Aber da »die selige Jungfrau, die von Ewigkeit her zusammen mit der Menschwerdung des göttlichen Wortes als Mutter Gottes vorherbestimmt wurde, […] hat sie beim Werk des Erlösers in durchaus einzigartiger Weise in Gehorsam, Glaube, Hoffnung und brennender Liebe mitgewirkt zur Wiederherstellung des übernatürlichen Lebens der Seelen. Deshalb ist sie uns in der Ordnung der Gnade Mutter« (ebd., 61). [...]
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