zur StartseiteZugang für Abonnenten
Startseite
Titelcover der aktuellen Ausgabe 46/2018 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Apostolische Reise
ins Baltikum 2018


Apostolische Reise ins Baltikum 2018
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge zur Reise ins Baltikum


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche

Eine Beschreibung der
Vorratshaltung von
Hieronymus Bock
(Stamp. Pal. IV. 925)


Lesen Sie hier den Beitrag...



Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Die Grußworte von

Kardinal Reinhard MarxKardinal Reinhard Marx,
Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
Erzbischof Dr. Robert ZollitschErzbischof em. Dr. Robert Zollitsch
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
Bischof von Rottenburg-Stuttgart
Rainer Maria Kardinal WoelkiRainer Maria Kardinal Woelki
Erzbischof von Köln
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kard. Lehmann †,
1983-2016 Bischof von Mainz
finden Sie hier.

Links


Hier erhalten Sie weitergehende Informationen
zu unseren Partnerseiten.

Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano
Unsere aktuelle Ausgabe 46/2018 mit folgenden Themen:
Aus dem Vatikan
Generalaudienz auf dem Petersplatz am 7. November

Jeder Reichtum muss eine soziale Dimension haben

Aus dem VatikanLiebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Wir setzen die Erläuterung des Dekalogs fort und kommen heute zum siebten Wort: »Du sollst nicht stehlen.« Wenn wir dieses Gebot hören, denken wir an das Thema des Diebstahls und an den Respekt des Eigentums anderer. Es gibt keine Kultur, in der Diebstahl und Veruntreuung von Gütern rechtmäßig sind; denn das menschliche Empfinden ist sehr auf die Verteidigung des Besitzes bedacht.

Es lohnt sich jedoch, uns für eine erweiterte Auslegung dieses Wortes zu öffnen und das Thema des Besitzes von Gütern im Licht der christlichen Weisheit genauer zu betrachten.

In der Soziallehre der Kirche ist von der universalen Bestimmung der Güter die Rede. Was bedeutet das? Hören wir, was der Katechismus sagt: »Am Anfang hat Gott die Erde und ihre Güter der Menschheit zur gemeinsamen Verwaltung anvertraut, damit sie für die Erde sorge, durch ihre Arbeit über sie herrsche und ihre Früchte genieße. Die Güter der Schöpfung sind für das gesamte Menschengeschlecht bestimmt« (Nr. 2402). Und weiter: »Dass die Güter für alle bestimmt sind, bleibt vorrangig, selbst wenn das Gemeinwohl erfordert, das Recht auf und den Gebrauch von Privateigentum zu achten« (Nr. 2403).

Lesen Sie mehr...   
Kirche in der Welt
Zum 50. Todestag von Kardinal Augustin Bea
Ein Pionier des Dialogs
Kirche in der WeltAm 16. November 1968 verstarb in Rom im Alter von 87 Jahren einer, wenn nicht sogar der entscheidende Autor der Konzilserklärung Nostra aetate, mit der sich das Verhältnis der katholischen Kirche zu den nichtchristlichen Religionen, insbesondere zum Judentum, tiefgreifend verändern sollte: Kardinal Augustin Bea. Der Sohn eines Schreiners aus dem Schwarzwald trat mit 21 Jahren in den Jesuitenorden ein, nach dem Studium – neben Theologie und Philosophie auch ein Semester Orientalistik – folgten Lehrtätigkeit und ordensinterne Aufgaben als Präfekt, Superior und Provinzial. 1924 übernahm er den Lehrstuhl für Biblische Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana und lebte seit dieser Zeit in Rom. Er leitete von 1930 bis 1949 das Päpstliche Bibelinstitut und war Beichtvater von Pius XII. Im Jahr 1959 wurde er zum Kardinal kreiert. Darüber hinaus war Bea von 1960 bis zu seinem Tod Präsident des »Sekretariats für die Förderung der Einheit der Christen«, eingerichtet von Papst Johannes XXIII. durch das Motu proprio Superno Dei nutu vom 5. Juni 1960 im Hinblick auf das Zweite Vatikanische Konzil. Bea unterhielt zeit seines Lebens zahlreiche Freundschaften zu Menschen anderer Konfessionen oder Religionen.

Nach der Shoah war es alles andere als selbstverständlich, den Dialog zwischen Juden und Christen wieder aufzunehmen. Es waren zunächst Initiativen von einzelnen, sehr mutigen und rückblickend betrachtet auch klugen Persönlichkeiten. Ohne diesen Dialog wäre es vielleicht nicht zu Dokumenten wie Nostra aetate gekommen. Zu diesen mutigen Persönlichkeiten gehörte der Kardinal sicherlich. Um ihn zu ehren und die Arbeit in seinem Sinne fortzusetzen wurde an der Päpstlichen Universität Gregoriana ein nach ihm benanntes Zentrum für jüdische Studien errichtet. Es widmet sich dem Dialog mit dem Judentum für ein vertieftes gegenseitiges Verständnis. Das geschieht durch akademische Lehre, Forschung und Austausch zwischen Christen und Juden mit dem Ziel, bereichernde Beziehungen aufzubauen. Es wurde offiziell im Jahr 2001 gegründet, seine Anfänge gehen in das Jahr 1978 zurück. Das Zentrum steht in engem Kontakt mit dem Zentrum für christliche Studien an der Hebräischen Universität in Jerusalem, arbeitet aber auch mit Institutionen in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern zusammen.

Lesen Sie mehr...   
Dokumentation
Botschaft von Papst Franziskus an die Teilnehmer der Konferenz zum Thema »Der Umgang mit einem gemeinsamen Gut: Zugang zu Trinkwasser für alle«
Wasser ist keine beliebige Ware
DokumentationAm 8. November fand an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom eine internationale Konferenz zum Thema des Zugangs zu Trinkwasser statt. Die Konferenz wurde vom Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen in Zusammenarbeit mit den diplomatischen Vertretungen Frankreichs, Italiens, Monacos und der USA organisiert. Die Teilnehmer repräsentierten kirchliche und nicht-kirchliche Institutionen, die akademische Welt und die großen Weltreligionen. Daneben waren Experten für Umwelt- und Sozialwissenschaften eingeladen. Erfahrungsberichte aus Ländern, die am stärksten unter Trinkwasserknappheit leiden, zeigten auf, wie wichtig es ist, alle Akteure vor Ort zu stärken. Immer noch haben über zwei Millionen Menschen keinen gesicherten Zugang zu Wasser, viele müssen einen weiten Weg zurücklegen, um an Wasserquellen zu gelangen, oder verfügen nur über unreines Trinkwasser.

Herr Kardinal,
sehr verehrter Herr Rektor,
Brüder und Schwestern!

Ich beglückwünsche Sie zur Organisation der Konferenz zum Thema »Der Umgang mit einem gemeinsamen Gut: Zugang zu Trinkwasser für alle«.

Wasser ist grundlegend für das Leben. In vielen Regionen der Welt können unsere Brüder und Schwestern aufgrund des fehlenden Zugangs zu sauberem Wasser kein menschenwürdiges Leben führen. Die dramatischen Statistiken, die den Durst betreffen, und besonders die Situation jener Menschen, die durch ungesundes Wasser krank werden und oft auch sterben, ist eine entsetzliche Schande für die Menschheit des 21. Jahrhunderts.

Lesen Sie mehr...   
Kultur
Spaziergänge durch Rom – Piazza Montanara Tor de’ Specchi
Lichtgestalt in dunkler Zeit
KulturDie lange, graubraun verputzte Fassade an der Via del Teatro di Marcello fällt dem aufmerksamen Besucher sofort auf. Das antike Gemäuer strömt strenge Würde aus. Die Vermutung liegt nahe, dass sich dahinter ein Kloster verbirgt. Die heilige Francesca Romana, von den Römern liebevoll »Franceschella« oder »Ceccolella« genannt, stiftete es zu Beginn des 15. Jahrhunderts.

Von Silvia Montanari

An der linken Ecke der Einmündung der Via Montanara in die Via del Teatro di Marcello steht der ehrfurchtsgebietende Häuserblock des Klosters Tor de’ Specchi. Der Konvent wurde von der heiligen Francesca Romana gegründet und am 25. März 1433, am Fest der Verkündigung, feierlich eingeweiht. Francesca zog sich allerdings erst nach dem Tod ihres Mannes (1436) hierher zurück und verbrachte da ihre letzten Jahre.

Francesca kam 1384 als Tochter des Paolo Bussa de’ Buxis de’ Leoni und der Iacobella Roffredeschi auf die Welt. Die Bussa de’ Buxis de’ Leoni waren Großgrundbesitzer und Kaufleute, die im Trecento Bedeutung erlangt hatten, deren Einfluss jedoch nach der Rückkehr der Päpste aus Avignon Ende des 14. Jahrhunderts abnahm. Daher musste Francesca entgegen ihrer großen Neigung zum mönchischen Leben den ebenfalls adeligen Lorenzo de’ Ponziani heiraten, mit dessen Familie sich der Vater, welcher Konsul und somit ein bedeutender Politiker war, enger zu verbinden trachtete. Die Ponziani waren als Viehzüchter und durch den Ankauf von landwirtschaftlichen Anwesen reich geworden und hatten dadurch so viel Ansehen gewonnen, dass sie als Adelige galten.

Lesen Sie mehr...   

Sonderabonnement

Fünf Jahre Papst Franziskus
fünf Jahre Wegstrecke

Sonderabonnement - Fünf Jahre Papst Franziskus

Sechs Monate lesen
plus
einzigartige Briefmarkenkollektion


Jahresregister 2017

Bestellen Sie das Jahresregister 2017 als gedruckte Version in Original-Zeitungsgröße



Enzyklika »Laudato si«

hier bestellen


Meditationen von
Papst Franziskus
bei den Frühmessen
in Santa Marta 2013

Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013

Jetzt als eBook!



Sonderausgaben
Die neuen Glaubenszeugen unter Papst Benedikt XVI.


Jetzt Teil 2 erhältlich!

Die neuen Glaubenszeugen unter Papst Benedikt XVI.
mehr Informationen zu diesen Sonderausgaben


Unsere Produkte

Wir gehen voran
»Wir gehen voran«
weitere Infos

Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.


aboservice

mehr
Informationen


L’Osservatore Romano
Telefon: +49 (0) 711 44 06-139 · Fax: +49 (0) 711 44 06-138
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | Sitemap | AGB | Widerruf | Datenschutz | Impressum