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Apostolische Reise
nach Chile und Peru
2018

Apostolische Reise nach Chile und Peru 2018
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge der Apostolischen Reise


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche

Eine wertvolle Ausgabe der Offenbarungen der Hl. Birgitta von Schweden (Stamp. Ross 898)

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Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Die Grußworte von

Kardinal Reinhard MarxKardinal Reinhard Marx,
Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
Erzbischof Dr. Robert ZollitschErzbischof em. Dr. Robert Zollitsch
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
Bischof von Rottenburg-Stuttgart
Rainer Maria Kardinal WoelkiRainer Maria Kardinal Woelki
Erzbischof von Köln
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kard. Lehmann †,
1983-2016 Bischof von Mainz
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Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano
Unsere aktuelle Ausgabe 29/2018 mit folgenden Themen:
Aus dem Vatikan
Ansprache von Papst Franziskus beim Angelusgebet am Sonntag, 15. Juli

Alle Getauften sind berufen, das Evangelium zu bezeugen

Aus dem VatikanLiebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Das heutige Evangelium (vgl. Mk 6,7-13) berichtet von dem Moment, als Jesus die Zwölf aussendet. Nachdem er sie einzeln beim Namen genannt hatte, »damit sie mit ihm seien» (Mk 3,14), seine Worte hören und seine Gesten der Heilung sehen sollten, ruft er sie nun wieder zu sich »und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen« (6, 7), in jene Ortschaften, in die er gehen wollte. Es handelt sich um eine Art »Praktikum« für das, was sie nach der Auferstehung des Herrn mit der Kraft des Heiligen Geistes tun sollten.

Der Abschnitt aus dem Evangelium befasst sich mit dem Stil des Missionars, den wir in zwei Punkten zusammenfassen können: die Mission hat ein Zentrum; die Mission hat ein Gesicht. Der missionarische Jünger hat vor allem ein Zentrum, auf das er sich bezieht und das die Person Jesu ist. Der Bericht zeigt dies mit einer Reihe von Verben, deren Subjekt Jesus ist – »er rief zu sich«, »er sandte sie aus«, »er gab ihnen Vollmacht«, »er gebot ihnen«, »er sagte zu ihnen« (V. 7.8.10) –, so dass das Gehen und Wirken der Zwölf wie die Ausstrahlung von einem Zentrum aus erscheint, als Wiederholen der Gegenwart und des Wirkens Jesu in ihrer missionarischen Tätigkeit. Dies zeigt, dass die Apostel nichts Eigenes zu verkünden haben noch eigene Fähigkeiten besitzen, die sie vorweisen könnten, sondern sie reden und handeln als »Gesandte«, als Boten Jesu.

Diese Episode aus dem Evangelium betrifft auch uns, und zwar nicht nur die Priester, sondern alle Getauften, die berufen sind, in den verschiedenen Umfeldern des Lebens das Evangelium Christi zu bezeugen. Und auch für uns ist diese Sendung nur ausgehend von ihrem unveränderlichen Zentrum authentisch, das Jesus ist. Es handelt sich nicht um eine Initiative von einzelnen Gläubigen, Gruppen oder gar großen Verbänden, sondern um die Mission der Kirche, die untrennbar mit ihrem Herrn vereint ist.

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Kirche in der Welt
Gelebte Heiligkeit im Laienstand
Kirche in der WeltVon Nicola Gori

Der Bürgermeister von Florenz, Giorgio La Pira, und drei junge Menschen, Carlo Acutis, Pietro Di Vitale und Alexia González-Barros y González: Sie alle waren im 20. Jahrhundert Apostel und Zeugen Christi in ihrem jeweiligen Lebensumfeld. Sie tragen nun den Titel »Diener Gottes«, denn Papst Franziskus hat die Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse autorisiert, die Dekrete bezüglich der Anerkennung ihres heroischen Tugendgrades zu veröffentlichen. Eines verbindet sie: Alle sind Laien und drei von ihnen sind aufgrund von schwerer Krankheit jung verstorben. Pietro war 24, Carlo 15 und Alexia 14. Es kommt nicht oft vor, dass ein Dekret des Dikasteriums nur Laien und zudem jungen Laien gewidmet ist, und das wenige Monate vor der kommenden Bischofssynode über die Jugend.

Giorgio La Pira

La Pira ist so bekannt, dass man ihn nicht groß vorstellen muss. Der Bürgermeister von Florenz ist der Beweis, dass auch Politiker heilig werden können und dass sie in ihrem Dienst für den Staat und die Allgemeinheit in den Augen Gottes, wenn auch mit größerer Mühe, Verdienste erwerben können.

Zugegebenermaßen zieht sich der Weg des Seligsprechungsprozesses von La Pira ziemlich in die Länge: Denn nach seinem Tod am 5. November 1977 wurde am 9. Januar 1986 der diözesane Prozess eröffnet. Es fehlte nicht an Schwierigkeiten für diesen aus Sizilien stammenden Professor für Römisches Recht, der am 9. Januar 1904 in Pozzallo, Ragusa, geboren wurde. Sehr bald siedelte er nach Florenz über, das seine Wahlheimat wurde. Als Universitätsassistent erhielt er ein Stipendium und konnte so seine Ausbildung in Wien und München fortsetzen, bis er 1933 den Lehrstuhl an der Universität von Florenz erhielt. Er schrieb sich bei der Katholischen Aktion ein und war Mitglied des Dritten Ordens der Franziskaner, der Dominikaner und des Säkularinstituts der Missionare vom Königtum Christi – gegründet von P. Agostino Gemelli –, in dem er die Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams ablegte.

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Dokumentation
Audienz für die Teilnehmer der internationalen Konferenz zum dritten Jahrestag der Enzyklika Laudato si’
Wir können es uns nicht erlauben, Zeit zu verlieren
Ansprache von Papst Franziskus am 6. Juli
DokumentationMeine Herren Kardinäle, Eminenz, liebe Brüder und Schwestern, sehr geehrte Damen und Herren!

Anlässlich der Internationalen Konferenz, die zum dritten Jahrestag der Veröffentlichung der Enzyklika Laudato si’ über die Sorge für das gemeinsame Haus einberufen wurde, heiße ich Sie alle herzlich willkommen. In besonderer Weise möchte ich Seine Eminenz, Erzbischof Zizioulas, begrüßen. Er hat mit Kardinal Turkson, beide gemeinsam, vor drei Jahren die Enzyklika vorgestellt. Ich danke Ihnen, dass Sie zusammengekommen sind, um die immer beängstigenderen Schreie der Erde und ihrer Armen auf der Suche nach Hilfe und Verantwortung »mit dem Herzen zu hören« und Zeugnis zu geben von der großen Notwendigkeit, den Aufruf der Enzyklika zu einem Wandel, einer ökologischen Umkehr, anzunehmen. Sie bezeugen die unaufschiebbare Verpflichtung, konkret zu handeln, um die Erde und das Leben auf ihr zu retten, ausgehend von der Überzeugung, dass »alles miteinander verbunden ist«, dem Leitkonzept der Enzyklika, auf der Grundlage der ganzheitlichen Ökologie. Auch unter diesem Aspekt können wir den Ruf verstehen, den Franz von Assisi in der kleinen Kirche von San Damiano vom Herrn empfangen hat: »Geh und stelle mein Haus wieder her, das, wie du siehst, ganz verfallen ist.« Heute muss auch das »gemeinsame Haus«, das unser Planet ist, dringend wiederhergestellt und ihm eine nachhaltige Zukunft gewährleistet werden.

Unhaltbarer Lebensstil

In den letzten Jahrzehnten hat die Wissenschaftsgemeinschaft in diesem Sinne immer genauere Gutachten erarbeitet. »Der Rhythmus des Konsums, der Verschwendung und der Veränderung der Umwelt hat die Kapazität des Planeten derart überschritten, dass der gegenwärtige Lebensstil, da er unhaltbar ist, nur in Katastrophen enden kann, wie es bereits periodisch in verschiedenen Regionen geschieht« (Enzyklika Laudato si’, 161). Es besteht die konkrete Gefahr, den zukünftigen Generationen Trümmer, Wüsten und Abfall zu hinterlassen.

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Kultur
Vor 75 Jahren fielen Bomben auf die Ewige Stadt
Inmitten der Trümmer kniete Pius XII. nieder und betete
KulturDrei Stunden lang luden 500 amerikanische und britische Flugzeuge um die Mittagszeit mehr als 1.000 Tonnen Bombenlast über dem San-Lorenzo-Viertel im Osten Roms ab. Die Bilanz des Angriffs: 1.500 Tote, 1.600 Verletzte und zahlreiche zerstörte oder schwer beschädigte Gebäude, darunter die Basilika San Lorenzo. Es war nicht der einzige, wohl aber der erste und mit Abstand schwerste Luftschlag auf die Ewige Stadt. Er jährt sich am 19. Juli zum 75. Mal.

Blutverschmierte Soutane

Papst Pius XII., der Rom mit allen Mitteln aus den Kampfhandlungen des Zweiten Weltkriegs herauszuhalten versuchte, protestierte auf seine Weise. Nur von zwei Gendarmen und seinem Mitarbeiter Giovanni Montini, dem späteren Papst Paul VI., begleitet, fuhr er sofort zum Unglücksviertel. Vom Apostolischen Palast aus hatte er die Angriffe und die Rauchsäulen über dem Osten der Stadt gesehen, wie seine Haushälterin Schwester Pasqualina in ihren Aufzeichnungen notierte.

Während sich weder der italienische König Viktor Emanuel III. noch ein Vertreter der faschis - tischen Führungsriege blicken ließen, traf der Papst auf den Vorplatz der San-Lorenzo-Basilika mit den traumatisierten Menschen zusammen. Inmitten der Trümmer kniete er nieder und betete das Klagegebet »De profundis«. Seine Soutane war blutverschmiert – ein verwundeter Junge hatte ihn berührt. Die Menschen riefen »Wir wollen Frieden«. Pius XII. tröstete die Verletzten und Hinterbliebenen. Flehend und warnend erhob er die ausgebreiteten Arme zum Himmel. Die Geste zählt zu den ausdrucksstärksten Bildern seines Pontifikats. Sie ist vor Ort, nahe dem Eingang zum Verano-Friedhof, in einer lebensgroßen Bronzeskulptur festgehalten.

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