 |
|
|
Die Themen
des Osservatore Romano
|
Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
|
 |
|
|
 |
Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.
|

mehr
Informationen
|
 |
|
| Bücher & mehr |
|
 |
|
| Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano |
 |
Unsere aktuelle Ausgabe 25/2026 vom 19. Juni 2026 mit folgenden Themen:
|
 |
| Aus dem Vatikan |
 |
| Ansprache von Papst Leo XIV. beim Angelusgebet am Sonntag, 14. Juni |
Lebendiges und wahres Wort für alle
|
|
Liebe Brüder und Schwestern,
einen schönen Sonntag!
Das heutige Evangelium (Mt 9,36-10,8) bringt uns ein großes Geschenk, denn es bezieht alle, die es hören, in den Blick Jesu ein: Es ist eine Erzählung, die von der Aufmerksamkeit seines Blicks zeugt und uns zudem sagt, was der Herr sieht. Wir lesen nämlich, dass Christus, »als er die vielen Menschen sah, […] Mitleid [hatte] mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft« (V. 36). Zu unserem Bruder geworden, schaut der Sohn Gottes auf die Menschen, schaut auf die Menschheit: Er sieht die Unterdrückung, die sie zermürbt, und die Gewalt, die sie ihrer Kraft beraubt. Er sieht die Wunden der Kriege. Er sieht Gesichter, die zu Masken verkommen sind, Familien, die durch das Böse zerbrochen sind, und junge Menschen, die von falschen Idealen getäuscht werden. Jesus sieht und liebt. Er liebt und leidet für uns, mit uns: Sein Erbarmen drückt nicht nur brüderliche Nähe aus, sondern den Willen zur Erlösung.
Er kennt nämlich unser Herz und sorgt sich um es: Angesichts so vieler Menschen, die wie »Schafe, die keinen Hirten haben« (V. 36) sind, widmet sich Christus allen als guter Hirte und sendet als Herr der Ernte Arbeiter auf das Feld der Welt (vgl. V. 38). Welche Arbeit sollen sie verrichten? Den Leidenden Gottes Trost spenden: Nächstenliebe bringen, wo Elend herrscht, Hoffnung, wo Bedrängnis ist, Glauben, wo Misstrauen herrscht.
|
| Lesen Sie mehr... |

| Kirche in der Welt |
 |
| Leo XIV. ruft Kirche in Botschaft zum Welttag der Armen zu Gewissenserforschung auf |
|
| Digitale Welt grenzt Arme immer stärker aus |
 |
|
Vatikanstadt. »Der Herr ist die Zuflucht des Armen« ist Leitwort des diesjährigen Welttages der Armen, der am 15. November begangen wird. In seiner Botschaft dazu, die am Sonntag, 14. Juni veröffentlicht wurde, ruft Papst Leo XIV. auch die Kirche zur Gewissenserforschung auf. Er lenkt unter anderem den Blick auf die Zunahme von Diskriminierung und Gleichgültigkeit durch digitale Medien und fordert ein Umdenken.
»Der Schrei der Armen nach Gerechtigkeit wird heute durch vielfältige, immer subtilere Techniken erstickt, bis all ihre Bemühungen, ihren Forderungen Gehör zu verschaffen, verstummen«, so der Papst in der Botschaft zum 10. Welttag der Armen. »Die digitale Welt radikalisiert die Vorurteile ihnen gegenüber und verstärkt den Schleier der Gleichgültigkeit, der ihre Anliegen verhüllt.« Die soziale Ungerechtigkeit, »die von einer vermessenen Verdorbenheit herrührt«, und die zunehmende Zahl armer Menschen begründet der Papst mit einem Verlust des Sinns für das Transzendente im Alltag. Dies sei keine theoretische Leugnung der Existenz Gottes mehr, sondern zeige sich darin, dass seine Güte und Barmherzigkeit bei den Bemühungen um persönliche und soziale Gerechtigkeit nicht berücksichtigt werden. Diese unselige Logik aus Egoismus, Ungerechtigkeit und Ausgrenzung marginalisiere und erniedrige nicht nur einzelne Menschen, sondern ganze Bevölkerungsgruppen.
|
| Lesen Sie mehr... |

| Dokumentation |
 |
| Begegnung mit den Mitgliedern des Spanischen Parlaments im »Congreso de los Diputados« in Madrid |
| Gemeinwohl als gemeinsamer Horizont |
 |
|
|
Herr Ministerpräsident, Frau Präsidentin des Abgeordnetenhauses, Herr Präsident des Senats, Herr Präsident des Verfassungsgerichts, Frau Präsidentin des Obersten Gerichtshofs und der rechtsprechenden Gewalt, Mitglieder des Abgeordnetenhauses und des Senats, Meine Damen und Herren!
Ich danke der Frau Präsidentin für ihre freundlichen Worte und für die Einladung, die der Apostolische Stuhl anlässlich meiner Reise in dieses Land erhalten hat, wie auch für die Ehre, mich in diesem historischen Gebäude des Abgeordnetenhauses, dem bedeutenden Zentrum des institutionellen, juridischen und demokratischen Lebens des Königreichs Spanien, willkommen zu heißen. Ich komme zu Ihnen allen als Bischof von Rom und Hirte der katholischen Kirche, in dem Bewusstsein, dass die dem Nachfolger des Apostels Petrus als Prinzip und Fundament für die Einheit von Bischöfen und Gläubigen (vgl. Lumen gentium, 23) anvertraute Sendung den Heiligen Stuhl in besonderer Weise in einen Dialog mit den Völkern und den Staaten stellt.
Mit meiner Anwesenheit unter Ihnen möchte ich im Rahmen der gegenseitigen Zusammenarbeit ein Zeichen der Verbundenheit mit Spanien setzen und ein Wort im Dienste der menschlichen Person sprechen. Die Kirche »ist gemeinsam mit der Menschheit unterwegs«, sie teilt ihre Hoffnungen und ihre Wunden, hört auf die Fragen jeder Epoche und lässt sich herausfordern »von allem, was das Leben der Männer und Frauen von heute betrifft«. Wenn sie sich daher an das öffentliche Leben wendet, respektiert sie die Eigenständigkeit der Institutionen und die rechtmäßige Verantwortung derer, die den Auftrag zur Gesetzgebung erhalten haben. Sie erkennt »die Autonomie der irdischen Wirklichkeiten« und »die Unterscheidung zwischen kirchlicher Gemeinschaft und politischer Gemeinschaft« an; und gerade aus diesem Bewusstsein heraus trägt sie Überlegungen bei, die aus dem Wunsch hervorgehen, dem Gemeinwohl zu dienen und an das zu erinnern, was das Zusammenleben wahrhaft menschlich macht (vgl. Magnifica humanitas , 18-19).
|
| Lesen Sie mehr... |
|

| Kultur |
 |
| Leo XIV. segnete Christusturm der Sagrada Família in Barcelona |
 |
|
Barcelona. Papst Leo XIV. hat den höchsten Kirchturm der Welt gesegnet: Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie segnete er am Mittwochabend, 10. Juni, den 172,5 Meter hohen Christusturm der Basilika Sagrada Família in Barcelona. Der 10. Juni ist zugleich der 100. Todestag von Antoni Gaudí (1852-1926), Baumeister des Wahrzeichens der katalanischen Hauptstadt.
Den zentralen Turm des Monumentalbauwerks krönt ein fast 100 Tonnen schweres Kreuz aus Stahl und Glas, das am Abend hell erleuchtet war. Mit dem begehbaren Kreuz überragt die Kirche das Ulmer Münster, das mehr als 135 Jahre den höchsten Kirchturm der Welt vorweisen konnte, um rund elf Meter. Für die Öffentlichkeit soll das Kreuz ab 2027 zugänglich sein.
Vor der eigentlichen Segnung am Vorplatz der Sagrada Familia hatte Leo XIV. eine heilige Messe in der Basilika gefeiert, an der auch das spanische Königspaar Felipe VI. und Letizia sowie Ministerpräsident Pedro Sánchez teilnahmen.
|
| Lesen Sie mehr... |
|
|
|
|
|
 |
Ab 29. Juni wieder lieferbar
Bestellen Sie jetzt vor!
|

Papst Leo XIV.
Die großartige Menschheit
Die Enzyklika »Magnifica humanitas« über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
 |
Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
|

Jetzt als eBook!
|
 |
|
|