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Titelcover der aktuellen Doppelausgabe 32/33 2018 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Apostolische Reise
nach Chile und Peru
2018

Apostolische Reise nach Chile und Peru 2018
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge der Apostolischen Reise


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche

Anleitung
zum geistlichen Leben
von Johannes Klimakos
(Stamp. Ross.46)


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Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Die Grußworte von

Kardinal Reinhard MarxKardinal Reinhard Marx,
Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
Erzbischof Dr. Robert ZollitschErzbischof em. Dr. Robert Zollitsch
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
Bischof von Rottenburg-Stuttgart
Rainer Maria Kardinal WoelkiRainer Maria Kardinal Woelki
Erzbischof von Köln
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kard. Lehmann †,
1983-2016 Bischof von Mainz
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Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano
Wegen der Urlaubszeit erscheint diese Ausgabe als Doppelnummer 32/33. Die Ausgabe vom Freitag, 17. August, entfällt. Die nächste Zeitung aus dem Vatikan erscheint mit dem Datum vom 24. August und nimmt damit wieder ihren wöchentlichen Rhythmus auf..
Redaktion und Verlag wünschen allen Lesern erholsame Urlaubstage.

Unsere aktuelle Doppelausgabe 32-33/2018 mit folgenden Themen:

Aus dem Vatikan
Audienz für die Teilnehmer an der 12. Internationalen Ministrantenwallfahrt

Heiligkeit ist nichts für Faulpelze

Aus dem VatikanPapst Franziskus hat am 31. Juli rund 80.000 Messdiener im Vatikan empfangen. Das abendliche Treffen auf dem Petersplatz war der Höhepunkt einer mehrtägigen Wallfahrt. Die größte Gruppe der 19 teilnehmenden Länder kam mit 50.000 Ministranten aus Deutschland. Die internationale Begegnung stand unter dem Motto: »Suche den Frieden und jage ihm nach.« Nach einer kurzen Begrüßung beantwortete der Papst zunächst Fragen von fünf Jugendlichen:

Liebe Ministranten, guten Abend!

Es freut mich, euch so zahlreich hier auf dem Petersplatz zu sehen, der mit den Farben eurer Fahnen geschmückt ist. Ich hatte auch die Freude, euch bereits gegen Mittag zu sehen. Bei dieser Hitze! Ihr habt Mut! Bravo! Ihr habt mir die Abzeichen eurer Wallfahrt überreicht: herzlichen Dank dafür! Gemeinsam mit euch, die ihr aus vielen Ländern der Welt kommt, bin ich Pilger. Wir sind im Glauben an Jesus Christus vereint. Wir sind mit ihm, der unser Friede ist, auf dem Weg. Ich danke eurem Präsidenten, Bischof Nemet, für die Worte, die er in eurem Namen zur Begrüßung an mich gerichtet hat. Er hat mich gebeten, euch zu ermutigen. Er hat mich gebeten: »Ermutigen Sie sie, Heiliger Vater!« Ich muss euch ermutigen. Daher überlasse ich euch den Platz, und ihr stellt die Fragen.

[Frage aus Luxemburg auf Französisch]
Heiliger Vater, als Ministranten und Glaubende schenken wir einander beim Friedensgruß in der heiligen Messe den Frieden. Wie können wir dazu beitragen, dass dieser Friede auch aus den Mauern unserer Kirchen heraustritt und wir so Erbauer des Friedens sein können in unseren Gemeinden, in unseren Ländern, in unseren Familien und in der Welt?

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Kirche in der Welt
Zum Apostolischen Schreiben Gaudete et exsultate
Die dringende Notwendigkeit der Freude
Kirche in der WeltVon Enzo Bianchi

Papst Franziskus hat der Universalkirche ein Apostolisches Schreiben – das dritte nach Evangelii gaudium (2013) und Amoris laetitia (2016) – über den Ruf zur Heiligkeit in der Welt von heute geschenkt. Dieses Schreiben trägt bezeichnenderweise den Titel Gaudete et exsultate: Es ist also eine Einladung zur Freude und zum Jubel, die an alle Christen gerichtet ist. Schon in diesem Titel kommt eine dringende Notwendigkeit zum Ausdruck, die dem Evangelium entspringt und der Papst Franziskus viel Aufmerksamkeit schenkt, denn er betrachtet sie als entscheidend im Leben der Jünger Jesu: die dringende Notwendigkeit der Freude, welche Freude des Evangeliums, Frohsinn der Liebe, freudige Erfahrung der Gemeinschaft mit Jesus, dem Herrn, ist.

Wir kennen die Vorwürfe, die uns Christen schon oft gemacht wurden, insbesondere von Friedrich Nietzsche zu Beginn des letzten Jahrhunderts: dass unser Gesicht oft traurig, müde, deprimiert, kraftlos und sogar zynisch erscheint. Wir sind erdrückt von der Last der Gebote, in tiefem Widerspruch zur Botschaft des Evangeliums, das »frohe Botschaft« ist, die Freude und Jubel auslösen sollte: Freude, die einer Begegnung entspringt, die dem Leben Sinn verleiht; Freude über die Entdeckung eines unermesslichen Schatzes; Freude über die Befreiung und die Fülle des Lebens, die der Herr denjenigen schenkt, die seine Liebe annehmen, welche nie verdient werden muss. Die Christen vergessen leider, dass die Freude ein apostolisches Gebot ist, das Paulus an die Kirche richtet: »Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch!« (Phil 4,4). Sie vergessen, dass die Freude eine Übung im Kampf gegen die Trägheit, gegen die weltliche Traurigkeit ist; dass die Freude eine »confessio laudis« ist, die das Wirken Gottes in uns und in der Geschichte preist; dass die Freude, die nichts und niemand uns nehmen kann (vgl. Joh 15,11; 16,20-22), das Geschenk des Auferstandenen ist. Bezeichnenderweise hatte bereits Paul VI. den Mut, ein Apostolisches Schreiben mit dem Titel Gaudete in Domino (1975) zu verfassen, in dem er den Christen ans Herz legte, dass ihr Leben in der Lage sein sollte, die Freude des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe aufzuzeigen, die in ihren Herzen wohnen.

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Dokumentation
Kongregation für die Glaubenslehre
Schreiben an die Bischöfe über die neue Formulierung der Nr. 2267 des Katechismus der Katholischen Kirche bezüglich der Todesstrafe
DokumentationRescriptum ex audientia SS.mi

Neufassung von Nr. 2267 über die Todesstrafe

Papst Franziskus hat in der Audienz, die er dem unterzeichneten Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre am 11. Mai 2018 gewährt hat, die folgende Neufassung von Nr. 2267 des Katechismus der Katholischen Kirche approbiert und verfügt, dass diese in die verschiedenen Sprachen übersetzt und in die Ausgaben des genannten Katechismus eingefügt werden soll:

Todesstrafe

2267. Lange Zeit wurde der Rückgriff auf die Todesstrafe durch die rechtmäßige Autorität – nach einem ordentlichen Gerichtsverfahren – als eine angemessene Antwort auf die Schwere einiger Verbrechen und als ein annehmbares, wenn auch extremes Mittel zur Wahrung des Gemeinwohls angesehen.

Heute gibt es ein wachsendes Bewusstsein dafür, dass die Würde der Person auch dann nicht verloren geht, wenn jemand schwerste Verbrechen begangen hat. Hinzu kommt, dass sich ein neues Verständnis vom Sinn der Strafsanktionen durch den Staat verbreitet hat. Schließlich wurden wirksamere Haftsysteme entwickelt, welche die pflichtgemäße Verteidigung der Bürger garantieren, zugleich aber dem Täter nicht endgültig die Möglichkeit der Besserung nehmen. Deshalb lehrt die Kirche im Licht des Evangeliums, dass »die Todesstrafe unzulässig ist, weil sie gegen die Unantastbarkeit und Würde der Person verstößt«1, und setzt sich mit Entschiedenheit für deren Abschaffung in der ganzen Welt ein.

1 Papst Franziskus, Ansprache zum 25. Jahrestag der Veröffentlichung des Katechismus der Katholischen Kirche, 11. Oktober 2017 (L’Osservatore Romano, 13. Oktober 2017, 5).

Das vorliegende Reskript wird durch die Veröffentlichung im »L’Osservatore Romano« promulgiert, tritt mit dem Datum selbigen Tages in Kraft und wird in den »Acta Apostolicae Sedis« veröffentlicht.

Luis F. Card. Ladaria SJ Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre

Aus dem Vatikan, am 1. August 2018, dem Gedenktag des heiligen Alfons Maria von Liguori.

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Kultur
Die Romaufenthalte von Johann Gottfried Seume
»Wenn einer eine Reise tut …«
KulturVon Msgr. Dr. Winfried König,
Leiter der deutschsprachigen Sektion im Vatikanischen Staatssekretariat

»Nun bin ich wieder hier in dem Sitz der heiligen Kirche, aber nicht in ihrem Schoße. Wie schade das ist; ich habe so viel Ansatz und Neigung zur Katholizität; würde mich so gern auch an ein Oberhaupt in geistlichen Dingen halten, wenn nur die Leute etwas leidlicher, ordentlich und vernünftig wären. Meiner ist der Katholizismus der Vernunft, der allgemeinen Gerechtigkeit, der Freiheit und Humanität; und der ihrige ist die Nebelkappe der Vorurteile, der Privilegien, des eisernen Gewissenszwanges.« So fasst der sächsische Schriftsteller Johann Gottfried Seume (1763-1810) die Eindrücke seines Rombesuchs im Jahre 1802 zusammen.

Einen interessanten Einblick in die Persönlichkeit dieses Dichters und in seine Deutung der politisch-sozialen Verhältnisse in Rom zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbrachte die Buchbesprechung einer literaturwissenschaftlichen Studie mit dem Titel Spaziergang durchs papierne Jahrhundert. Das Netzwerk von Johann Gottfried Seume, die am 26. Juni in der Casa Goethe stattfand. Die Autorin Dr. Gabi Pahnke und der junge Verleger Robert Eberhardt, der schon vor einigen Jahren durch eine eigene Studie über die Dichterfreundschaft zwischen Seume und Münchhausen hervorgetreten war, zeichneten in ihrem Podiumsgespräch ein lebendiges Bild Johann Gottfried Seumes.

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