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Titelcover der aktuellen Doppelausgabe 30/31 2016 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Apostolische Reise
nach Armenien
2016

Apostolische Reise nach Armenien 2016
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge der Apostolischen Reise


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche
Eine Abhandlung über den Krieg: De rebus bellicis (Barb. lat. 157)

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Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


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Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano

Hinweis für die Leser
Wegen der Urlaubszeit erscheint diese Ausgabe als Doppelnummer 30/31.
Die Ausgabe vom Freitag, 5. August, entfällt. Die nächste Zeitung aus dem Vatikan trägt das Datum vom 12. August. Darin werden wir über die Reise von Papst Franziskus zum Weltjugendtag in Krakau berichten und seine Predigten und Ansprachen dokumentieren.
Redaktion und Verlag wünschen allen Lesern erholsame Urlaubstage.

Unsere aktuelle Doppelausgabe 30-31/2016 mit folgenden Themen:

Aus dem Vatikan
Videobotschaft des Heiligen Vaters in Vorbereitung auf den Weltjugendtag

Pilgerreise des Glaubens und der Geschwisterlichkeite

Aus dem VatikanIm Vorfeld des 31. Weltjugendtages im polnischen Krakau wandte sich Papst Franziskus am 19. Juli in einer Video-Botschaft an die jungen Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus aller Welt. Er sagte:

Liebe Brüder und Schwestern,

schon naht der 31. Weltjugendtag. Er ruft mich, den Jugendlichen aus aller Welt zu begegnen, die nach Krakau eingeladen sind, und bietet mir auch die glückliche Gelegenheit, der geschätzten polnischen Nation zu begegnen. Alles wird in diesem Jubiläumsjahr im Zeichen der Barmherzigkeit stehen und im dankbaren und treuen Gedenken an den heiligen Johannes Paul II., der der Schöpfer der Weltjugendtage und die Leitfigur des polnischen Volkes auf seinem jüngsten geschichtlichen Weg in die Freiheit war.

Liebe junge Polen, ich weiß, dass ihr das große Treffen in Krakau seit langem vorbereitet, vor allem mit dem Gebet. Ich danke euch von Herzen für alles, was ihr tut, und für die Liebe, mit der ihr es tut; schon jetzt umarme und segne ich euch. Liebe junge Freunde aus allen Teilen Europas, Afrikas, Amerikas, Asiens und Ozeaniens! Ich segne auch eure Länder, eure Wünsche und eure Schritte nach Krakau, damit sie eine Pilgerreise des Glaubens und der Geschwisterlichkeit sind. Jesus, der Herr, gewähre euch die Gnade, bei euch selbst die Erfahrung dieses seines Wortes zu machen: »Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden« (Mt 5,7).

Ich habe ein großes Verlangen, euch zu treffen, um der Welt ein neues Zeichen der Einigkeit zu bieten, ein Mosaik aus Gesichtern, die sich voneinander unterscheiden und vielen Ethnien, Sprachen, Völkern und Kulturen angehören, aber alle vereint sind im Namen Jesu, der das Gesicht der Barmherzigkeit ist.

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Kirche in der Welt
Zu einigen Kommentaren über das Apostolische Schreiben Amoris laetitia
Die Freude der Liebe und die Bestürzung der Theologen
Kirche in der WeltVon Rocco Buttiglione Lehrstuhl »Johannes Paul II. für Philosophie und Geschichte der Europäischen Institutionen« Päpstliche Lateranuniversität

Ich erinnere mich an eine Karikatur, die ich vor langer Zeit in einer französischen Zeitung – ich glaube, es war L’Aube – gesehen habe: Eine große Schar von Theologen, jeder auf einem Hügel ganz für sich, sucht den Horizont nach Christus ab. Im Tal haben die Kinder Jesus dagegen gefunden. Er hat sie an die Hand genommen, und sie gehen zusammen zwischen den Theologen umher, die ihn nicht erkennen. Die Theologen blicken in die Ferne, aber er ist mitten unter ihnen.

Diese Karikatur, die schon recht alt ist, kam mir in den Sinn, als ich einige Kommentare über Amoris laetitia und das Pontifikat von Papst Franziskus ganz allgemein las. Der »sensus fidei« des christlichen Volkes hat ihn sofort erkannt und ist ihm nachgefolgt. Einige Gelehrte dagegen tun sich schwer, ihn zu verstehen, kritisieren ihn, stellen ihn in Gegensatz zur Überlieferung der Kirche und insbesondere zu seinem großen Vorgänger, dem heiligen Johannes Paul II. Sie scheinen bestürzt zu sein, dass sie in seiner Schrift ihre Theorien nicht bestätigt sehen, und sind nicht gewillt, aus ihren Denkmustern auszubrechen, um die überraschende Neuheit seiner Botschaft zu hören. Das Evangelium ist immer neu und immer alt. Gerade deshalb ist es nie veraltet.

Umstände der Schuld

Wir wollen versuchen, den umstrittensten Teil von Amoris laetitia mit den Augen eines Kindes zu lesen. Der umstrittenste Teil ist der, in dem der Papst sagt, dass unter gewissen Bedingungen und Umständen einige wiederverheiratete Geschiedene die Eucharistie empfangen können. Als Kind habe ich den Katechismus gelernt, um die Erstkommunion zu empfangen. Es war der Katechismus eines mit Sicherheit antimodernistischen Papstes: des heiligen Pius X. Ich erinnere mich, dass er erklärte, dass, um die Eucharistie zu empfangen, die Seele frei von Todsünde sein muss. Und er erklärte auch, was eine Todsünde ist. Für eine Todsünde müssen drei Bedingungen erfüllt sein. Es muss eine schlechte Tat vorhanden sein, ein schwerer Verstoß gegen das sittliche Gesetz: eine schwerwiegende Materie. Sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe sind zweifellos ein schwerer Verstoß gegen das sittliche Gesetz. So war es vor Amoris laetitia, so ist es weiterhin in Amoris laetitia und natürlich auch nach Amoris laetitia. Der Papst hat die Lehre der Kirche nicht verändert.

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Dokumentation
Besuch von Papst Franziskus im römischen Studentenkolleg Villa Nazareth
Die »Predigt der sieben Worte«
DokumentationPapst Franziskus stattete am Nachmittag des 18. Juni der Villa Nazareth in Rom einen Besuch ab. Getragen wird diese Einrichtung zur Studienförderung von der katholischen »Gemeinschaft Domenico Tardini«. Ihr Vorsitzender ist Kardinal Achille Silvestrini, emeritierter Präfekt der Kongregation für die Ostkirchen. Gleich nach seiner Ankunft begab sich Papst Franziskus zu einer kurzen Begegnung in die Hauskapelle. Vor den versammelten Studenten hielt er folgenden kurzen Kommentar zum Evangelium vom barmherzigen Samariter (Lk 10,25-37). Er sagte:

In diesem Evangeliumsabschnitt tauchen viele Personen auf: derjenige, der die Frage stellt »Wer ist mein Nächster?«; Jesus; dann im Gleichnis: die Räuber; der Arme, der halbtot auf der Straße lag; der Priester; der Schriftgelehrte, vielleicht eine Art Anwalt [der »Levit«]; dann der Wirt und Herbergsbetreiber.

Im Gleichnis wussten vielleicht der Priester oder der Schriftgelehrte ebenso wenig wie der Samariter oder der Wirt die Frage zu beantworten: »Wer ist mein Nächster?« Vielleicht wussten sie auch nicht, wie »der Nächste« war, wer »der Nächste« war. Der Priester hatte es eilig, so wie alle Pfarrer, denn er hatte auf die Uhr geschaut: »Ich muss die Messe lesen.« Oder häufig auch: »Ich habe die Kirche offen gelassen, ich muss sie schließen, denn das ist der Zeitplan, und ich kann mich hier nicht aufhalten.« Der Schriftgelehrte, ein praktischer Mensch, hat gesagt: »Wenn ich mich hier einmische, dann muss ich morgen als Zeuge vor Gericht erscheinen und sagen, was ich getan habe. Dann verliere ich zwei, drei Arbeitstage… Nein, nein, besser…« Hoch lebe Pontius Pilatus, und er ist weggegangen. Der andere Sünder dagegen [der Mann aus Samarien], ein Fremder, der nicht zum Volk Gottes gehörte, war betroffen: »Er hatte Mitleid« und blieb stehen. Alle drei – der Priester, der Anwalt und der Samariter – wussten sehr wohl, was zu tun war. Und jeder von ihnen hat seine Entscheidung getroffen. Aber ich möchte über den Wirt nachdenken: er ist namenlos. Er hat auf dies alles geschaut, er hat es gesehen und hat nichts verstanden. »Der muss verrückt sein! Ein Samariter, der einem Juden hilft! Der ist verrückt! Und dann heilt er eigenhändig seine Wunden, bringt ihn hier in die Herberge und sagt zu mir: ›Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen…‹ So etwas habe ich noch nie erlebt, der ist verrückt!« Und dieser Mann hat das Wort Gottes empfangen: durch das Zeugnis. Wessen Zeugnis? Das des Priesters, nein, denn ihn hat er gar nicht gesehen. Das Zeugnis des Anwaltes? Den hat er auch nicht gesehen.

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Kultur
Einblicke in das Imperium Romanum – Die römischen Kaiser von Augustus bis zu Konstantin dem Großen (Teil 31)
Claudius II. Gothicus (268-270) – der Gotensieger
KulturVon Claudia Kock

Kaiser Gallienus war im Herbst 268 in Mailand aus dem Hinterhalt ermordet worden. Hinter der Gewalttat stand eine Gruppe von Offizieren, die aus Illyricum – dem heutigen Balkangebiet – stammte und nach Macht und Einfluss strebte. Seit der Mitte des dritten Jahrhunderts stammten viele Usurpatoren ebenso wie legitime Herrscher aus diesem Teil des Reiches, der durch die Einfälle von Barbarenvölkern aus dem Osten und Norden besonders in Mitleidenschaft gezogen war.

Abneigung gegen den neuen Kaiser

Einer dieser illyrischen Offiziere war der Tribun Marcus Aurelius Valerius Claudius. Er war an der Verschwörung gegen Gallienus beteiligt und wurde von den Verschwörern zum Kaiser akklamiert – gegen den Willen der Truppen, die Gallienus treu gedient hatten und keinen Anlass für seine Ermordung sahen. Der römische Senat, der stets große Abneigung gegen Gallienus gehabt hatte, bestätigte den neuen Kaiser, der – um ihn von seinem Vorgänger aus dem 1. Jahrhundert zu unterscheiden – als Claudius II. bekannt ist. Zwar hatte er nur eine sehr kurze Regierungszeit, denn er starb schon im September 270 an der Pest. Allerdings konnte er einen entscheidenden Sieg gegen die Goten erringen, der zur Folge hatte, dass sie für ein Jahrhundert ihre Raubzüge im Römischen Reich einstellten. Durch diesen Sieg ist er als »Claudius Gothicus« in die Geschichte eingegangen und erhielt vom Senat eine goldene Statue vor dem Jupitertempel auf dem Kapitol in Rom. Außerdem wurde er nach seinem Tod unter die Götter erhoben.

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