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Titelcover der aktuellen Ausgabe 41/2017 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Apostolische Reise
nach Kolumbien
2017

Apostolische Reise nach Kolumbien 2017
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge der Apostolischen Reise


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek
Diese Woche

Die älteste erhaltene
christliche Topographie
des Kosmas Indikopleustes
(Vat. gr. 699)


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Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Die Grußworte von

Kardinal Reinhard MarxKardinal Reinhard Marx,
Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
Erzbischof Dr. Robert ZollitschErzbischof em. Dr. Robert Zollitsch
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
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Rainer Maria Kardinal WoelkiRainer Maria Kardinal Woelki
Erzbischof von Köln
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kardinal Lehmann,
Em. Bischof von Mainz
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Unsere aktuelle Ausgabe 41/2017 mit folgenden Themen:

Aus dem Vatikan
Ansprache von Papst Franziskus beim Angelusgebet am Sonntag, 8. Oktober
Der »neue Wein« der Barmherzigkeit des Herrn
Aus dem VatikanLiebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Die Liturgie des heutigen Sonntags unterbreitet uns das Gleichnis von den Winzern, denen der Gutsbesitzer den Weinberg verpachtet, den er angelegt hatte, und dann geht er fort (vgl. Mt 21,33-43). Auf diese Weise wird die Treue dieser Winzer auf die Probe gestellt: der Weinberg wird ihnen anvertraut, damit sie ihn bewahren, Frucht tragen lassen und dem Herrn die Ernte übergeben. Als nun die Erntezeit kam, schickte der Gutsbesitzer seine Knechte zu den Winzern, um seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen. Doch die Winzer nehmen eine besitzergreifende Haltung an: sie halten sich nicht für einfache Verwalter, sondern für Eigentümer, und sie weigern sich, die Ernte zu übergeben. Sie misshandeln die Knechte, was so weit geht, dass sie sie töten. Der Gutsbesitzer legt Geduld mit ihnen an den Tag: er schickt andere Knechte, mehr als das erste Mal, doch mit ihnen machen sie es genauso. In seiner Geduld beschließt er zuletzt, seinen Sohn zu senden; doch jene Winzer, Gefangene ihres besitzergreifenden Verhaltens, töten auch den Sohn, da sie denken, so auch seinen Besitz zu erben.

Diese Erzählung erläutert auf allegorische Weise jene Vorwürfe, welche die Propheten zur Geschichte Israels vorgebracht hatten. Es ist dies eine Geschichte, die zu uns gehört: es ist die Rede vom Bund, den Gott mit der Menschheit zu schließen beabsichtigte und von dem er wollte, dass auch wir daran Anteil haben. Diese Geschichte des Bundes aber kennt wie jede Liebesgeschichte positive Momente, doch sie ist auch von Verrat und Ablehnung gezeichnet. Um begreifen zu lassen, wie Gott, der Vater, auf die Ablehnung antwortet, die sich seiner Liebe und seinem Vorschlag des Bundes widersetzt, legt der Abschnitt aus dem Evangelium dem Gutsbesitzer eine Frage in den Mund: »Wenn nun der Besitzer des Weinbergs kommt: Was wird er mit solchen Winzern tun?« (V. 40). Diese Frage hebt hervor, dass die Enttäuschung Gottes über das böse Verhalten der Menschen nicht das letzte Wort ist! Hier liegt die große Neuheit des Christentums: ein Gott, der sich trotz aller Enttäuschung über unsere Fehler und Sünden an sein Wort hält, der nicht aufhört und der sich vor allem nicht rächt!
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Kirche in der Welt
Vor 25 Jahren erschien der katholische Weltkatechismus
Ein Glaubensbuch als Bestseller
Ansprache von Papst Franziskus am 22. September
Kirche in der WeltDas Projekt galt als gewagt, als kaum realisierbar. Nach der Öffnung der Kirche im Zweiten Vatikanischen Konzil schien ein Katechismus mit einer vollständigen, exakten und prägnanten Darstellung des katholischen Glaubens nicht mehr zeitgemäß – und praktisch unmöglich. Manche Theologen hätten weitere Experimentiermöglichkeiten vorgezogen und befürchteten eine Einschränkung von Freiheit und Offenheit. Insbesondere die historisch-kritische Exegese verlange einen differenzierteren Umgang mit Bibeltexten, so die Einwände. Die außerordentliche Bischofssynode 1985 forderte jedoch die Abfassung eines Kompendiums. Papst Johannes Paul II. stimmte zu. Am 11. Oktober 1992, genau 30 Jahre nach der Konzilseröffnung, veröffentlichte er den »Katechismus der Katholischen Kirche«.

Das neue Werk, meist »Weltkatechismus« genannt, wurde zum Bestseller. Allein in den ersten zehn Jahren wurden acht Millionen Exemplare in 50 Sprachen verkauft. Inzwischen sind mehrere Dutzend weitere Übersetzungen dazugekommen. Dabei ist das 800-Seiten-Buch, das in vier großen Teilen und 2.865 nummerierten Absätzen den Glauben darstellt, gar nicht in erster Line für einfache Gläubige bestimmt, sondern für Bischöfe. Sie sollen auf dieser Grundlage örtliche Katechismen erstellen.

Der Weltkatechismus wolle und könne örtliche oder nationale Glaubenswerke nicht ersetzen, betonte der Papst. Aber er sei eine sichere Norm für die Lehre des Glaubens, ein authentischer Bezugstext für die Ausarbeitung lokaler Katechismen.
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Dokumentation
Audienz für die Teilnehmer am internationalen Kongress »Child Dignity in the Digital World« über den Schutz Minderjähriger in der digitalen Welt

Die Würde von Minderjährigen in der digitalen Welt

Ansprache von Papst Franziskus am 6. Oktober
DokumentationEminenzen,
sehr verehrter Herr Präsident des Senats,
werte Frau Ministerin,
Exzellenzen, Magnifizenz,
sehr geehrte Damen und Herren Botschafter,
geschätzte Autoritäten und Professoren,
meine Damen und Herren!

Mein Dank gilt dem Rektor der Universität Gregoriana, P. Nuno da Silva Gonçalves, und der Vertreterin der Jugendlichen für ihre freundlichen und interessanten Worte der Einführung zu unserer Begegnung. Ich danke Ihnen allen für Ihre Anwesenheit heute Morgen, für Ihren Bericht über die Ergebnisse Ihrer Arbeit und vor allem dafür, dass Sie Ihre Sorgen und Ihren Einsatz geteilt haben, um gemeinsam zugunsten der Minderjährigen auf der ganzen Welt ein neues und außerordentlich schwieriges, für unsere Zeit charakteristisches Problem anzugehen. Ein Problem, das bisher noch nicht gemeinschaftlich unter Einbeziehung so vieler verschiedener Fachleute und Verantwortungsbereiche untersucht und diskutiert worden war, wie es in den vergangenen Tagen geschehen ist: das Problem des wirksamen Schutzes der Würde von Minderjährigen in der digitalen Welt.

Die Anerkennung und die Verteidigung der Würde der menschlichen Person ist Prinzip und Fundament jeder gerechten gesellschaftlichen und politischen Ordnung. Die Kirche hat die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (1948) als einen »wahren Meilenstein auf dem Weg des moralischen Fortschritts der Menschheit« (vgl. Ansprachen von Johannes Paul II. an die UNO in den Jahren 1979 und 1995) anerkannt. Auf derselben Linie hat der Heilige Stuhl im Bewusstsein, dass die Kinder zu den Ersten gehören, die Aufmerksamkeit und Schutz brauchen, die Erklärung der Rechte des Kindes (1959) sehr begrüßt und ist der entsprechenden Konvention (1990) und den zwei Fakultativprotokollen (2001) beigetreten. Die Würde und die Rechte der Kinder müssen in der Tat von den Rechtsordnungen als höchst wertvolle Güter für die ganze Menschheitsfamilie geschützt werden (vgl. Kompendium der Soziallehre der Kirche, Nrn. 244-245).
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Kultur
Das Alltagsleben im alten Rom – Teil 3
Kulinarisches und Kurioses
Mahlzeiten und Speiseplan (I)
KulturVon Claudia Kock

Die Römer der Kaiserzeit nahmen in der Regel täglich drei Mahlzeiten zu sich: am frühen Morgen ein karges Frühstück, in der Tagesmitte ein rasches Mittagessen und am Abend die Hauptmahlzeit, die sich bis in die Nacht hineinziehen konnte. Dieser Ablauf unterscheidet sich nicht wesentlich vom Leben im modernen Rom an einem Arbeitstag.

Wenn wir uns allerdings fragen, was die Römer vor 2000 Jahren aßen, dann stellen wir fest, dass ihr Speiseplan sich von dem heutigen grundlegend unterschied. Viele der Dinge, die heute so typisch für die italienische Küche sind, haben erst gegen Ende des Mittelalters Einzug in Europa gehalten: Die ersten Nudeln brachte Marco Polo aus China mit; Tomaten, Kartoffeln und viele andere Gemüsearten kamen aus der Neuen Welt, ebenso wie der Kaffee, der als Cappuccino oder Espresso aus dem heutigen Italien nicht mehr wegzudenken ist.

Schmackhafte Mahlzeiten

Was also aßen die alten Römer, wie sah ihr Speiseplan aus? Hierüber geben die antiken Quellen ausführlich Auskunft. Schilderungen von Gastmählern sind ebenso erhalten wie Kochbücher, antike Fresken und Reliefs zeigen Marktszenen, und aus Pompeji sind sogar karbonisierte Speisen erhalten, die gerade zubereitet worden waren, als der Vesuv sie unter Lava und Asche begrub. Dabei müssen wir jedoch eines bedenken: Das kulinarische Leben, das in die römische Kunst und Literatur Eingang fand, war das einer Oberschicht, die sich feine Speisen und opulente Mahle leisten konnte. Der alltägliche Speiseplan der meisten Menschen war sehr viel einfacher beschaffen, und den Armen stand häufig nicht mehr als eine einzige karge Mahlzeit am Tag zur Verfügung. Missernten und Naturkatastrophen konnten in der Antike vor allem in den großen Städten zu tödlichen Nahrungsengpässen führen.
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Leserreise 2017 nach Rom

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