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Apostolische Reise
nach Schweden
2016

Apostolische Reise nach Schweden 2016
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge der Apostolischen Reise


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche
Gesundheitsregeln
für die Erfurter Studenten
von Helius Eobanus Hessus
(Stamp. Pal. V. 921)


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Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Die Grußworte von

Kardinal Reinhard MarxKardinal Reinhard Marx,
Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
Erzbischof Dr. Robert ZollitschErzbischof em. Dr. Robert Zollitsch
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
Bischof von Rottenburg-Stuttgart
Rainer Maria Kardinal WoelkiRainer Maria Kardinal Woelki
Erzbischof von Köln
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kardinal Lehmann,
Em. Bischof von Mainz
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Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano
Unsere aktuelle Ausgabe 48/2016 mit folgenden Themen:
Aus dem Vatikan
Ansprache von Papst Franziskus beim Angelusgebet am 27. November, 1. Adventssonntag
Den Horizont unseres Herzens erweitern
Aus dem VatikanLiebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Heute beginnt in der Kirche ein neues Kirchenjahr, das heißt ein neuer Weg des Glaubens für das Gottesvolk. Und wie immer beginnen wir mit dem Advent. Der Abschnitt aus dem Evangelium (vgl. Mt 24,37-44) führt uns in eines der ergreifendsten Themen der Adventszeit ein: der Besuch des Herrn bei der Menschheit. Der erste Besuch – wir alle wissen es – hat sich mit der Menschwerdung, mit der Geburt Jesu in der Grotte von Bethlehem vollzogen. Der zweite geschieht in der Gegenwart: der Herr besucht uns ständig, alle Tage, er geht an unserer Seite und ist eine trostreiche Gegenwart. Schließlich wird es den dritten, den letzten Besuch geben, den wir jedes Mal bekennen, wenn wir das Glaubensbekenntnis sprechen: »Er wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten.« Der Herr spricht heute zu uns von diesem seinem letzten Besuch, jenem Besuch, zu dem es am Ende der Zeiten kommen wird, und er sagt uns, wohin unser Weg führen wird.

Das Wort Gottes lässt den Kontrast zwischen dem normalen Ablauf der Dinge, der alltäglichen Routine, und dem unvermittelten Kommen des Herrn hervortreten. Jesus sagt: »Wie die Menschen in den Tagen vor der Flut aßen und tranken und heirateten, bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging, und nichts ahnten, bis die Flut hereinbrach und alle wegraffte, so wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein« (V. 38-39). Dies also sagt Jesus. Es macht uns immer betroffen, an die Stunden zu denken, die einem großen Unheil vorangehen: Alle sind ruhig, sie tun das Übliche, ohne sich klar zu sein, dass ihr Leben dabei ist, umgeworfen zu werden. Das Evangelium will uns gewiss keine Angst machen, sondern unseren Horizont für die weitere, größere Dimension öffnen, die einerseits die alltäglichen Dinge relativiert, aber sie gleichzeitig kostbar, maßgebend macht. Die Beziehung mit »Gott, der kommt, um uns zu besuchen« verleiht jeder Geste, allen Dingen ein anderes Licht, eine Substanz, einen symbolischen Wert.

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Kirche in der Welt
Botschaft von Papst Franziskus zur Weltklimakonferenz in Marrakesch
Verantwortung gegenüber unserem gemeinsamen Haus

Kirche in der WeltVom 7. bis 18. November fand in der marokkanischen Stadt Marrakesch die 22. Weltklimakonferenz (COP22) statt. Zu diesem Anlass richtete Papst Franziskus eine Botschaft an den Außenminister des Königreichs Marokko und Präsidenten der Konfenz mit dem folgenden Inhalt:


Seine Exzellenz
Salaheddine Mezouar

Exzellenz!

Die gegenwärtige Situation der Umweltzerstörung, die eng mit dem Niedergang auf menschlicher, ethischer und sozialer Ebene verbunden ist (vgl. Enzyklika Laudato si’, 48.56.122), den wir leider täglich erfahren, appelliert an uns alle, jeden in seiner eigenen Rolle und Zuständigkeit, und führt uns mit erneuertem Verantwortungsbewusstsein hier zusammen.

Denn das Königreich Marokko ist Gastgeber der COP22, wenige Tage nach dem Inkrafttreten des Klimaabkommens von Paris, das vor weniger als einem Jahr angenommen wurde. Seine Annahme ist Ausdruck eines starken Bewusstseins dafür, dass angesichts so komplexer Themen wie dem Klimawandel das individuelle und/oder nationale Handeln nicht ausreicht, sondern eine verantwortliche kollektive Antwort in die Tat umgesetzt werden muss, die wirklich darauf ausgerichtet ist, »zusammenzuarbeiten, um unser gemeinsames Haus aufzubauen« (ebd., 13). Andererseits stärkt das rasche Inkrafttreten des Abkommens die Überzeugung, dass wir uns unserer Vernunft bedienen können und müssen, um die Technik zu orientieren sowie unsere Macht auszuüben und auch zu beschränken (vgl. ebd., 78) und sie »in den Dienst einer anderen Art des Fortschritts zu stellen, der gesünder, menschlicher, sozialer und ganzheitlicher ist« (ebd., 112) und der in der Lage ist, die Wirtschaft in den Dienst des Menschen zu stellen, Frieden und Gerechtigkeit aufzubauen, die Umwelt zu schützen. Das Abkommen von Paris hat einen deutlichen Weg aufgezeigt, auf dem die ganze internationale Gemeinschaft aufgerufen ist, sich einzusetzen; die COP22 stellt eine zentrale Etappe auf diesem Weg dar. Das Abkommen wirkt sich auf die gesamte Menschheit aus, insbesondere auf die Armen und auf die zukünftigen Generationen, die von den besorgniserregenden Auswirkungen des Klimawandels am meisten betroffen sind, und ruft uns unsere ernsthafte ethische und moralische Verantwortung in Erinnerung, unverzüglich zu handeln, möglichst frei von politischem und wirtschaftlichem Druck, wobei Eigeninteresse und Partikularverhalten überwunden werden müssen.

Aus dieser Perspektive heraus richte ich meinen Gruß an Sie, Herr Präsident, sowie an alle Teilnehmer an dieser Konferenz, vereint mit meiner aufrichtigen Ermutigung, auf dass die Arbeiten dieser Tage von demselben Geist konstruktiver Zusammenarbeit, der auf der COP21 zum Ausdruck gekommen ist, beseelt sein mögen. Nach dieser Konferenz hat die Umsetzungsphase des Abkommens von Paris begonnen: ein schwieriger Augenblick gegenseitigen Gedankenaustauschs, in dem die konkretere Erarbeitung der Regeln, der institutionellen Mechanismen und der notwendigen Elemente für eine korrekte und wirksame Umsetzung aufgenommen wird.


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Dokumentation
Apostolisches Schreiben von Papst Franziskus
Misericordia et misera
zum Abschluss des Außerordentlichen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit
DokumentationFranziskus
erbittet allen Lesern dieses Apostolischen Schreibens Barmherzigkeit und Frieden

Misericordia et misera – die Barmherzigkeit und die Erbärmliche, das sind die beiden Worte, die der heilige Augustinus gebraucht, um die Begegnung zwischen Jesus und der Ehebrecherin zu beschreiben (vgl. Joh 8,1-11). Eine schönere und schlüssigere Formulierung als diese konnte er nicht finden, um das Geheimnis der Liebe Gottes verständlich zu machen, wenn diese dem Sünder begegnet: »Es blieben nur zwei: die Erbärmliche und die Barmherzigkeit.« Wie viel Erbarmen und göttliche Gerechtigkeit liegt in dieser Erzählung! Ihre Lehre wirft ein Licht auf den Abschluss des Außerordentlichen Jubiläums der Barmherzigkeit und zeigt zugleich den Weg auf, den wir in Zukunft gehen sollen.

1. Dieser Abschnitt aus dem Evangelium kann zu Recht als Bild dessen übernommen werden, was wir im Heiligen Jahr, einer Zeit reich an Erbarmen, gefeiert haben. Und dieses Erbarmen verlangt, weiter in unseren Gemeinschaften gefeiert und gelebt zu werden. Die Barmherzigkeit kann nämlich im Leben der Kirche nicht ein bloßer Einschub sein, sondern sie ist ihr eigentliches Leben, das die tiefe Wahrheit des Evangeliums deutlich und greifbar werden lässt. Alles wird in der Barmherzigkeit offenbart; alles wird in der barmherzigen Liebe des Vaters gelöst.

Eine Frau und Jesus begegnen einander. Sie, eine Ehebrecherin und nach dem Gesetz zur Steinigung verurteilt; er, der mit seiner Verkündigung und seiner Ganzhingabe, die ihn ans Kreuz bringen sollte, das Gesetz des Mose auf seine echte ursprüngliche Absicht zurückgeführt hat. Im Mittelpunkt stehen nicht das Gesetz und die legale Gerechtigkeit, sondern die Liebe Gottes. Sie versteht, im Herzen eines jeden Menschen zu lesen, um seine verborgenste Sehnsucht zu erfassen, und muss vor allem den Vorrang haben.

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Kultur
Eine neue Bildform der »Werke der Barmherzigkeit« bei Pieter Bruegel d. Ä. (1559)
Mitleid und Bewunderung
KulturVon Ralf van Bühren,
Päpstliche Universität Santa Croce, Rom

Das Thema der »Werke der Barmherzigkeit« wurde vom 12. bis 16. Jahrhundert als Zyklus in einzelnen Medaillons oder rechteckigen Bildfeldern dargestellt. Dagegen fassten die Künstler der Spätrenaissance die Barmherzigkeitswerke im einzelnen Bild zusammen. Niederländische Künstler der Druckgraphik entwickelten diesen neuen Kompositionstyp zwischen 1550 und 1560.

Das Interesse an der Simultandarstellung zeigt sich auch in der Zeichnung »Caritas und die sieben Werke der Barmherzigkeit« von Pieter Bruegel dem Älteren (um 1525-1569). Unten links ist das Blatt mit »BRVEGEL 1559« bezeichnet und datiert (Rotterdam, Museum Boymansvan Beuningen).

Pieter Bruegel stellte das Thema als figurenreiches Treiben auf einem Dorfplatz dar. Die Szene ist sehr lebhaft und erweckt den Eindruck, als ob die ganze Ortschaft gleichzeitig die Barmherzigkeit ausübe. Dabei sind die einzelnen Barmherzigkeitswerke räumlich gruppiert. Auf dem weiten Platz im Vordergrund vollziehen sich die meisten Handlungen. Einige Werke erblickt man im Hintergrund vor Häusern oder in Gebäuden (von links nach rechts: Nackte bekleiden, Hungrige speisen, Kranke besuchen, Fremde beherbergen, Durstige tränken, Gefangene besuchen und Tote begraben).

Deutung in christlicher Perspektive

Auf den ersten Blick vermittelt die Bilderzählung den Eindruck eines einfachen Sozialeinsatzes. Die übernatürliche Bedeutung scheint zu fehlen, denn – anders als im Mittelalter – stellte Bruegel das Thema ohne das Jüngste Gericht dar. Im Zentrum des Geschehens steht allerdings eine weibliche Gestalt. Sie ist inschriftlich mit »CAYRITAS« bezeichnet und legt eine Deutung in christlicher Perspektive nahe. Als traditionsreiche Personifikation der christlichen Liebe, einer theologischen Tugend, verkörpert diese rhetorische Figur das Grundthema der einzelnen Werke: son actos exteriores de la caridad o benevolencia cristiana.

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