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Apostolische Reise
nach Mexiko und Kuba
Apostolische Reise nach Mexiko und Kuba
Lesen Sie hier die Ansprachen der Apostolischen Reise
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Chefredakteurin Astrid Haas
gesprochen von Astrid Haas, Chefredaktion
Die Gebetsanliegen
Gebetsanliegen von Papst Benedikt XVI.
von
Papst Benedikt XVI.
für das Jahr 2012
Die Themen
des Osservatore Romano

Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.

Die Grußworte von
Erzbischof Dr. Robert ZollitschDr. Robert Zollitsch, Erzbischof der Diözese Freiburg, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
Bischof von Rottenburg-Stuttgart
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kardinal Lehmann,
Bischof von Mainz
Erzbischof Alois KothgasserAlois Kothgasser,
Erzbischof von Salzburg
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Unsere aktuelle Ausgabe 20/2012 mit folgenden Themen:
Aus dem Vatikan
Botschaft von Papst Benedikt XVI. zum 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim

Wahrer Aufbruch besteht im Gehorsam und Vertrauen gegenüber Gott

Aus dem Vatikan Meinem verehrten Bruder Robert Zollitsch, Erzbischof von Freiburg,
den Bischöfen, Priestern, Diakonen und Ordensleuten
sowie allen Teilnehmern am Katholikentag in Mannheim

Liebe Brüder und Schwestern in Christus!

»Einen neuen Aufbruch wagen« – unter diesem Leitwort versammeln sich in diesen Tagen zahlreiche Gläubige zum 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim. In Verbundenheit grüße ich euch alle, die ihr zur feierlichen Eröffnung auf dem Marktplatz im Herzen der Stadt zusammengekommen seid. Mein besonderer Gruß gilt dem Erzbischof von Freiburg und Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Dr. Robert Zollitsch, den anwesenden Kardinälen und Bischöfen sowie dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken, das gemeinsam mit dem Erzbistum Freiburg Gastgeber dieses Katholikentags ist. Ebenso grüße ich die Vertreter der Ökumene, des öffentlichen Lebens und alle, die über die Medien mit euch verbunden sind. Bei dieser Gelegenheit erinnere ich mich gerne und mit großer Dankbarkeit an meinen Pastoralbesuch im vergangenen Jahr in unserem Heimatland und an die vielen bereichernden Begegnungen mit Menschen aus allen Teilen der Bevölkerung bei diesem großen Fest des Glaubens.

»Einen neuen Aufbruch wagen« steht über eurer Zusammenkunft in Mannheim. Was will uns dieses Wort eigentlich sagen? Aufbrechen heißt sich in Bewegung setzen, sich auf den Weg machen. Vielfach ist damit aber auch eine Entscheidung zur Veränderung und Erneuerung mitgemeint. Aufbrechen kann nur, wer bereit ist, Altes zurückzulassen und sich auf Neues einzulassen. Was aber bedeutet dies dann für die Gemeinschaft der Kirche, die nach dem Apostel Paulus der geheimnisvolle Leib Christi ist?
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Kirche in der Welt
Hildegard von Bingen wurde offiziell in das Verzeichnis der Heiligen aufgenommen
Eine große Intellektuelle
Kirche in der WeltVon Lucetta Scaraffia

Hildegard von Bingen wurde endlich von der Kirche offiziell zur Heiligen proklamiert, und dies nach Jahrhunderten, in denen sie – seit dem Augenblick ihres Todes – als solche verehrt worden ist, insbesondere innerhalb des Benediktinerordens, dem sie angehörte. Ihre erhabene und komplexe Persönlichkeit sticht heraus aus dem Panorama des so leidgeprüften 12. Jahrhunderts, in dem ihre weise und prophetische Gegenwart eine große und für eine Frau sicherlich bisher ungekannte Rolle spielte.

Nonne, Äbtissin und Gründerin von zwei neuen Klöstern, die dann von ihr mit sicherer Hand geleitet werden, erlebt sie von Kindesbeinen an mystische Visionen und hat den Mut, ihre prophetischen Visionen zu veröffentlichen – sie sollte Kaiser Friedrich Barbarossa schreiben: »Du benimmst dich wie ein Kind.« Neben Büchern über Mystik und Theologie verfaßte sie auch Abhandlungen über Medizin und Untersuchungen zu Naturphänomenen, zum Kosmos und zum Menschen, und sie machte dabei ganz neue Lösungsvorschläge und hatte bahnbrechende Intuitionen.

Von der Gewißheit getragen, Botin der göttlichen Botschaft zu sein, widmet sie sich auch der Verkündigung, wobei sie durch verschiedene Gegenden Deutschlands zieht und sogar in Kirchen spricht. Sie spornt die Päpste zur Reform an und kritisiert sie mitunter sehr scharf, wobei sie erklärt, daß der Heilige Geist durch sie – eine Frau – spreche, da die von Männern geführte Kirche in verschiedenerlei Hinsicht ihr Wesen und ihre Sendung verraten habe.

In ihren prophetischen Visionen bilden die menschliche und die göttliche Wirklichkeit eine Einheit, die von der Liebe gewährleistet wird, die Frauen zu verkörpern wissen. Sie sieht und beschreibt Gott als »lebendiges Licht«, ein Licht, das auch zum Menschen gehört: sich selbst bezeichnet sie als »Schatten des lebendigen Lichtes«.
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Dokumentation
Audienz für die Päpstliche Schweizergarde und ihre Familienangehörigen aus Anlaß der Vereidigung der neuen Rekruten
Wachst in der Freundschaft mit Christus
Ansprache von Papst Benedikt XVI. am 7. Mai

DokumentationPapst Benedikt XVI. hat die neuen Schweizergardisten und ihre Angehörigen in Audienz empfangen. Im feierlichen Rahmen der Sala Clementina des Apostolischen Palastes erinnerte der Heilige Vater die frisch vereidigten Rekruten an ihre Verantwortung im Dienst des Papstes und der Kirche. Die 26 jungen Schweizer hatten am Sonntag, 6. Mai, nach einer Messe im Petersdom mit Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone in der vatikanischen Audienzhalle ihren Diensteid auf den Papst abgelegt. Die Vereidigungszeremonie findet jährlich am Gedenktag der Päpstlichen Schweizergarde statt.

Sehr geehrter Herr Kommandant,
hochwürdiger Herr Gardekaplan,
meine Herren Offiziere,
liebe Schweizergardisten,
verehrte Gäste,
liebe Brüder und Schwestern!

Sehr herzlich begrüße ich Sie alle. Insbesondere heiße ich die Rekruten willkommen, heute im Kreis ihrer Eltern, Verwandten und Freunde. Ebenso grüße ich die offiziellen Repräsentanten aus der Schweiz, die zu diesem frohen Anlaß gekommen sind. Ihr, liebe Gardisten, habt das Privileg, für einige Jahre im Herzen der Christenheit zu arbeiten und in der Ewigen Stadt zu leben. Eure Familienangehörigen und alle, die diese Festtage mit euch verbringen, haben die Teilnahme an der Feier der Vereidigung mit einer Wallfahrt zu den Gräbern der Apostel verbunden. Allen wünsche ich, daß sie hier in Rom die einzigartige Erfahrung der Universalität der Kirche machen und den Glauben stärken und vertiefen, vor allem in den Momenten des Gebets und in den Begegnungen, die diese Tage prägen.
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Kultur
500 Jahre Wallfahrt zur Schmerzhaften Mutter in Maria Luggau im Lesachtal
Wo sich Pilger aus Tirol, Kärnten, Slowenien und Italien treffen
KulturDas 500-Jahr-Jubiläum der Wallfahrt zur Schmerzhaften Muttergottes in Maria Luggau wirft bereits seine Schatten voraus. Im kommenden Jahr wird an dieses Ereignis erinnert und ein Jubiläumsjahr veranstaltet. Persönlich dazu eingeladen wurde auch Papst Benedikt XVI., der als Kardinal im Jahre 1990 den Wallfahrtsort besucht hatte.

Der Wallfahrtsort zur Schmerzhaften Muttergottes in Maria Luggau liegt in 1170 m Meereshöhe im obersten Lesachtal in Kärnten an der Grenze zu Osttirol. Der Name »Luggau« stammt von den nördlich der Kirche gelegenen zwei Urhöfen Ober- und Unterluggau (Lukas von der Aue). Der Legende nach ist die Muttergottes im Jahre 1513 der Bäuerin Helena Unterluggauer im Traum erschienen und hat ihr den Auftrag erteilt, auf dem Kornfeld, auf dem sie schlief, eine Kapelle zu errichten. Erwacht, wollte sich die arme Frau den Traum aus dem Sinne schlagen, da es ihr unmöglich erschien, einen solchen Auftrag ausführen zu können. Aber sie wurde den Gedanken nicht los und beschloß, die Übernatürlichkeit ihres Traumes zu erproben, indem sie auf dem dem Wind ausgesetzten Acker eine brennende Kerze aufstellte. Sollte die Kerze nicht erlöschen, so wolle sie für wahr halten, daß sie dem Ruf einer höheren Macht zu folgen habe. Die Kerze brannte drei Tage und drei Nächte im Wind. Nun war Helena überzeugt, und kein Hindernis vermochte sie von der Durchführung des im Traum an sie ergangenen Auftrages abzuhalten. Dies war die Geburtsstunde des Wallfahrtsortes Maria Luggau.

Beginn der Wallfahrt nach Maria Luggau

Nun besorgte sich Helena eine kleine Statue der Schmerzensmutter und erbat die Hilfe der Nachbarschaft zur Errichtung eines hölzernen Bildstockes. Sie kam aber schlecht an. Ja, man berief sich auf das beobachtete Kerzenwunder als Zauberei und machte der guten Frau als Hexe den Prozeß. Sie wurde aber freigesprochen und erhielt die Erlaubnis zum Kapellenbau.
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