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aktuelle Doppelausgabe 28-29/2026
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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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Informationen
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| Bücher & mehr |
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| Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano |
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Unsere aktuelle Doppelausgabe 28-29/2026 vom 10. Juli 2026 mit folgenden Themen:
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| Aus dem Vatikan |
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| Ansprache von Papst Leo XIV. beim Angelusgebet am Sonntag, 5. Juli |
Schule der Freiheit in der Nachfolge Christi
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Liebe Brüder und Schwestern,
einen schönen Sonntag!
Das Evangelium der heutigen Liturgie (Mt 11,25-30) lädt uns dazu ein, in den Lobpreis einzustimmen, den Jesus dem Vater, dem »Herrn des Himmels und der Erde« (vgl. V. 25), entgegenbringt. Der Mensch gewordene Sohn Gottes offenbart seine Liebe, indem er jedes Geschöpf in diese Danksagung einbezieht.
Die Einfachheit einer so spontanen und freudigen Geste entspricht der Art Gottes, der es liebt, sich den »Unmündigen« zu offenbaren, während er »den Weisen und Klugen« verborgen bleibt (vgl. V. 25). Diese sind nämlich so sehr von ihren eigenen Ideen eingenommen, dass sie die Gegenwart Christi nicht erkennen, des Messias, der sein Volk besucht. Menschliche Weisheit wird dann zu Arroganz, und die Lehre verkommt zu Hochmut. Die wahre Weisheit Gottes offenbart sich hingegen in der Demut des Fleisches, und seine Unterweisung richtet sich an jene, die sich am schwersten tun: »Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid« (V. 28), sagt der Herr.
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| Kirche in der Welt |
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| 165 Jahre italienische Tagesausgabe »Osservatore Romano« |
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| Eine Zeitung, die Fragen stellt |
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Von Andrea Monda
»Zu welchem Zeitpunkt nimmt der L’Osservatore Romano seinen Platz unter der unermesslichen Anzahl italienischer Zeitungen ein? Das ist eine Frage, die zweifellos bei der Ankündigung unseres Osser vatore aufkommen wird. Und es ist eine Frage, die wir selbst in ihrer ganzen Wucht gespürt haben und auf die wir antworten mussten, bevor wir uns zu dem Unterfangen entschlossen, das wir nun in Angriff nehmen.« So begann am 1. Juli 1861, vor genau 165 Jahren, das Abenteuer [der italienischen Tagesausgabe] des »Osservatore Romano«. Das Zitat ist der Anfang des Leitartikels, prominent abgedruckt auf der Titelseite der ersten Ausgabe. Es war der Beginn einer langen Geschichte, denn die Ausgabe vom 1. Juli 2026 trägt mittlerweile die Nummer 50.253.
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| Dokumentation |
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| Verleihung der Freiheitsmedaille durch das National Constitution Center, Philadelphia |
| Dem gemeinsamen Traum treu bleiben |
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Vatikanstadt/Philadelphia. Am Vorabend des 250. Geburtstags der Vereinigten Staaten wurde der erste in den Vereinigten Staaten von Amerika geborene Papst »für sein lebenslanges Engagement für die Förderung der Religionsfreiheit sowie der Gewissens- und Meinungsäußerungsfreiheit« ausgezeichnet. Leo XIV. erhielt die »Liberty Medal« des National Constitution Center, das sich in Philadelphia befindet, wo am 4. Juli 1776 die amerikanische Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde. Die Zeremonie der Preisverleihung an den Papst wurde via Livestream übertragen. Bei dem Festakt in Philadelphia sprachen Vertreter aus Judentum, Islam und Christentum, unter ihnen der Erzbischof von Philadelphia, Nelson J. Pérez. Die Medaille, die der Papst bei der Ansprache am blau-weiß-roten Band über seinem Brustkreuz trug, hatte er bereits im April erhalten, wie in einem eingespielten Video zu sehen war. Damals war eine Delegation der privaten Bildungseinrichtung, die sich der Verbreitung des Wissens über die US-Verfassung widmet, in den Vatikan gereist, um sie dem Papst zu überreichen. Frühere Träger des seit 1988 verliehenen Preises waren unter anderen Lech Walesa, Nelson Mandela, Michail Gorbatschow, Kofi Annan und der Dalai Lama.
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| Kultur |
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| San Pietro in Carcere |
| Das Gefängnis der Apostelfürsten |
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Von Ulrich Nersinger
Zwischen dem Kapitolinischen Hügel und dem Forum Romanum erhebt sich auf einer kleinen Anhöhe die Kirche San Giuseppe dei Falegnami, ein dem heiligen Josef, dem Nährvater Christi, geweihtes Gotteshaus. Es waren die »Falegnami«, die Schreiner und Zimmerleute der Ewigen Stadt, die im 16. Jahrhundert den Bau des Gotteshauses erwirkt hatten. An der Errichtung waren so berühmte Architekten wie Giacomo della Porta, Giovanni Battista Montano und Antonio del Grande beteiligt, und erlesene Kunstschätze schmücken es – doch sein bedeutendster Schatz liegt im »Untergrund«.
Düsterer Kerkerbau
Die Kirche ist errichtet an einer geschichtlichen Stätte, nämlich über dem antiken römischen Staatsgefängnis, dessen Ursprünge sich bis in das 4. Jahrhundert vor Christus zurückverfolgen lassen, möglicherweise sogar bis in die römische Königszeit hinein. Der von außen sichtbare Teil des Gebäudes besitzt eine Fassade aus Travertin; eine Inschrift mit den Namen der Konsuln C. Vibius Rufinus und M. Cocceius Nerva verrät, dass sie in der Kaiserzeit, unter der Regierung des Tiberius, errichtet wurde. Eine Rampe mit Stufen führt auf die Höhe des antiken Niveaus. Der innere Teil des Gebäudes besteht aus zwei übereinander liegenden Komplexen; der obere trägt den Namen lautumiae (Steinbrüche), weil er in die antiken Tuffsteinbrüche hineingehauen ist.
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Papst Leo XIV.
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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