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50 Jahre Deutsche Wochenausgabe
L'Osservatore Romano


50 Jahre Osservatore Romano

Die Grußworte und Glückwünsche der Bischöfe finden Sie hier.



Lesen Sie hier Beiträge zum 50jährigen Jubiläum der Deutschen Wochenausgabe von L'Osservatore Romano


Apostolische Reise nach
Budapest und in die Slowakei
2021

Apostolische Reise nach Budapest und Slowakei 2021
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge zur Reise nach Budapest und in die Slowakei


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche

Eine lateinische
Übersetzung
von Homers Ilias
durch den
Neolatinisten
Helius Eobanus Hessus (R.G.Classici.V.196)


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Die Themen
des Osservatore Romano


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Dokumentation
Heilige Messe anlässlich der Eröffnung der Vollversammlung des Rats der Europäischen Bischofskonferenzen

Mit unterschiedlichen Visionen die Einheit wahren

Predigt von Papst Franziskus am 23. September
Mit unterschiedlichen Visionen die Einheit wahren
Bei einer heiligen Messe im Petersdom forderte der Papst die Bischöfe Europas auf, beim Bau des gemeinsamen europäischen Hauses zur »prophetischen und gemeinschaftlichen« Vision der Gründerväter zurückkehren.
Es gibt drei Verben, die das Wort Gottes uns heute bietet und die uns als Christen und Hirten in Europa herausfordern: nachdenken, wiederaufbauen, sehen.

Vor allem zum Nachdenken lädt uns der Herr durch den Propheten Haggai ein: »Überlegt […], wie es euch geht!«. Zweimal sagt er dies zum Volk (Hag 1,5.7). Über welche Aspekte des eigenen Verhaltens aber sollte das Volk Gottes nachdenken? Hören wir auf das, was der Herr sagt: »Ist etwa die Zeit gekommen, dass ihr in euren getäfelten Häusern wohnt, während dieses Haus in Trümmern liegt?« (v. 4). Die aus dem Exil zurückgekehrten Menschen waren damit beschäftigt, sich wieder in ihren Behausungen einzurichten. Und jetzt sitzen sie bequem und ruhig zu Hause, während der Tempel Gottes in Trümmern liegt und niemand ihn wiederaufbaut. Diese Aufforderung zum Nachdenken fordert uns heraus: In der Tat sind wir Christen in Europa auch heute versucht, es uns in unseren Strukturen, in unseren Häusern und in unseren Kirchen bequem zu machen, in unseren Sicherheiten, welche die Traditionen geben, in der Befriedigung eines gewissen Konsenses, während sich um uns herum die Gotteshäuser leeren und Jesus immer mehr vergessen wird.

Denken wir darüber nach: Wie viele Menschen hungern und dürsten nicht mehr nach Gott! Nicht, weil sie schlecht sind, nein, sondern weil es an Menschen fehlt, die ihnen Appetit auf den Glauben machen und in ihnen wieder jenen Durst hervorrufen, den es im Herzen des Menschen gibt: jenen »uns mitgegebene[n] unstillbare[n] Durst«, von dem Dante spricht (Paradies, II, 19) und den die leichte, aber erstickende Diktatur des Konsumismus zu stillen versucht. Viele sind soweit, dass sie nur noch materielle Bedürfnisse verspüren, nicht aber das Fehlen Gottes. Das beschäftigt uns natürlich, aber wie sehr beschäftigen wir uns wirklich damit? Es ist leicht, über diejenigen zu urteilen, die nicht glauben, es ist bequem, die Gründe für Säkularisierung, Relativismus und viele andere Ismen aufzuzählen, aber letztlich ist das unfruchtbar. Das Wort Gottes veranlasst uns, über uns selbst nachzudenken: empfinden wir Zuneigung und Mitgefühl für diejenigen, die nicht die Freude hatten, Jesus zu begegnen, oder die diese Freude verloren haben? Sind wir beruhigt, weil uns ja im Grunde genommen nichts Lebensnotwendiges fehlt, oder sind wir beunruhigt, wenn wir sehen, dass so viele Brüder und Schwestern weit weg sind von der Freude Jesu?

Durch den Propheten Haggai fordert der Herr sein Volk auf, über eine weitere Sache nachzudenken. Er sagt: »Ihr esst und werdet nicht satt; ihr trinkt, aber zum Betrinken reicht es euch nicht; ihr zieht Kleider an, aber sie halten nicht warm« (V. 6). Kurz gesagt, das Volk hatte, was es wollte, und es war nicht glücklich. Was fehlte ihnen? Jesus gibt uns die Antwort, sie erinnert an die Worte Haggais: »Ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben […]; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben« (Mt 25,42-43). Der Mangel an Nächstenliebe macht unglücklich, denn nur die Liebe sättigt das Herz. Nur die Liebe sättigt das Herz. Die Einwohner Jerusalems, die auf ihre eigenen Interessen fixiert waren, hatten den Geschmack der Unentgeltlichkeit verloren. Das kann auch unser Problem sein, dass wir uns auf die verschiedenen Positionen in der Kirche konzentrieren, auf Debatten, Agenden und Strategien und dabei das eigentliche Programm, das des Evangeliums, aus den Augen verlieren: den Elan der Nächstenliebe, den Eifer der Unentgeltlichkeit. Der Ausweg aus den Problemen und aus aller Verschlossenheit ist immer die unentgeltliche Gabe. Es gibt keinen anderen Ausweg. Denken wir darüber nach. [...]
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