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Apostolische Reise nach Thailand und Japan 2019

Apostolische Reise nach Thailand und Japan 2019
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Aus dem Vatikan
Generalaudienz in der »Aula Paolo VI« am 21. Oktober

Mit dem Herzen beten

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Wegen des Coronavirus müssen wir heute die Gestaltung dieser Audienz etwas verändern. Ihr haltet Abstand und tragt auch Schutzmasken, und ich bin hier etwas weiter entfernt und kann nicht das tun, was ich immer tue: nahe zu euch kommen. Denn immer, wenn ich euch nahekomme, rückt ihr alle zusammen, der Abstand geht verloren, und für euch besteht Ansteckungsgefahr. Es tut mir leid, das zu tun, aber es geschieht zu eurer Sicherheit. Statt dass ich nahe zu euch komme und euch die Hände schüttle, um euch zu begrüßen, begrüßen wir einander aus der Ferne, aber ihr sollt wissen, dass ich euch mit dem Herzen nahe bin. Ich hoffe, ihr versteht, warum ich das tue.

Sinnbild der Zärtlichkeit

Außerdem hat, während die Lektoren den Abschnitt aus der Bibel gelesen haben, das weinende Kind – ein Junge oder ein Mädchen – meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Und ich habe gesehen, dass die Mutter das Kind liebkost und gestillt hat, und ich habe gedacht: »So macht Gott es mit uns, wie diese Mutter«. Wie zärtlich hat sie versucht, das Kind zu wiegen, zu stillen. Das sind wunderschöne Bilder. Und wenn so etwas in der Kirche passiert, wenn ein Kind weint, dann weiß man, dass dort die Zärtlichkeit einer Mutter ist, wie heute, dass dort die Zärtlichkeit einer Mutter ist: das Sinnbild der Zärtlichkeit, die Gott uns entgegenbringt. Wenn ein Kind in der Kirche weint, darf man es nie zum Schweigen bringen, nie, denn es ist die Stimme, die die Zärtlichkeit Gottes anzieht. Danke für dein Zeugnis.

Wir schließen heute die Katechese über das Psalmengebet ab. Zunächst sehen wir, dass in den Psalmen oft eine negative Gestalt erscheint, die des »Frevlers«: also jenes Menschen – Mann oder Frau –, der so lebt, als gäbe es Gott nicht. Es ist der Mensch ohne jeden Bezug zur Transzendenz, der seine Arroganz nicht zügelt, der über das, was er denkt und was er tut, kein Urteil fürchtet.

Aus diesem Grund präsentiert uns der Psalter das Gebet als die grundlegende Wirklichkeit des Lebens. Der Bezug auf das Absolute und Transzendente hin – die Lehrer des geistlichen Lebens sprechen von der »Ehrfurcht vor Gott« – ist das, was uns wirklich menschlich macht, ist die Grenze, die uns vor uns selbst rettet und verhindert, dass wir uns räuberisch und gierig auf dieses Leben stürzen. Das Gebet ist die Rettung des Menschen.

Gewiss gibt es auch ein falsches Gebet, ein Gebet, das nur dazu dient, von den anderen bewundert zu werden. Wer nur zur Messe geht, um zu zeigen, dass er katholisch ist, oder um das neueste Modell zu präsentieren, das er erworben hat, oder um gesellschaftlich einen guten Eindruck zu machen, der geht zu einem falschen Gebet. Jesus hat nachdrücklich davor gewarnt (vgl. Mt 6,5-6; Lk 9,14). Wenn jedoch der wahre Geist des Gebets aufrichtig angenommen wird und in das Herz einzieht, dann lässt es uns die Wirklichkeit mit Gottes Augen betrachten. [...]
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