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Weltfamilientreffen 2018
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Weltfamilientreffen 2018 in Irland
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Kultur
Paperon de’ Paperoni: der italienische Dagobert Duck und sein Namensvetter

Vom Bischof von Foligno zum Onkel von Donald Duck

Fresko von Bischof Paparone de’ Paparoni
Von Felice Accrocca

An den Titel kann ich mich nicht erinnern, aber eine Geschichte von Walt Disneys Donald Duck hat sich mir ins Gedächtnis eingeprägt: In ihr ärgert Onkel Dagobert, der legendäre Fantastilliardär von Entenhausen, sich schwarz darüber, dass sein Gegenspieler Klaas Klever im Club der Milliardäre mit einem Grafentitel aufwarten kann. Ich erinnere mich auch nicht – viele Jahre sind vergangen, seit ich die Geschichte gelesen habe! –, wie Klaas Klever zu dem Adelsprädikat gekommen ist, aber sicher ist, dass die Angelegenheit Dagobert vor Neid erblassen lässt. Nach einem waghalsigen Abenteuer, in dessen Verlauf es dem Besitzer der legendären »Nummer eins« – seines ersten selbstverdienten Geldstücks (im Wert von 10 Kreuzern!) – gelingt, ein kleines Reich im Alten Europa vor dem Untergang zu retten, erhält er als Gegenleistung von dessen Herrscher den Herzogstitel. So kann Onkel Dagobert Klaas Klever wieder schlagen – nicht nur im Hinblick auf die Milliarden, sondern auch auf den Adelstitel.

Dagobert Duck war also ein Herzog. Noch überraschender ist jedoch die Entdeckung, dass er sich mit einem Bischof in Verbindung bringen lässt. Tatsächlich gab es vor vielen Jahren mitten in Mittelitalien einen Bischof, der den Namen trug, unter dem Dagobert Duck in Italien bekannt ist: »Paperone«. Wie Konrad Eubel in seiner Hierarchia Catholica (I, 256) bezeugt, stand ein Bischof mit diesem Namen zwei Jahrzehnte lang, von 1265 bis 1285, der Diözese Foligno vor: also im Pontifikat Clemens’ IV., der ihn auf diesen Bischofssitz ernannt hatte, und Honorius’ IV.

Aber wer war er? Und vor allem: Kann es eine Verbindung zwischen ihm und der berühmten Comicfigur geben? Man darf nicht vergessen, dass der Zeichner Carl Barks sich für sein Geschöpf in Wirklichkeit von Ebenezer Scrooge inspirieren ließ, der Hauptfigur aus Charles Dickens’ Erzählung Eine Weihnachtsgeschichte – und nicht von einem italienischen Bischof, der im tiefsten Mittelalter lebte.

Zunächst muss gesagt werden, dass der Bischof in den spärlichen Quellen, die es über ihn gibt, immer nur den Namen »Paparone« trägt, ohne irgendeinen Hinweis auf seinen Herkunftsort oder seine Familie. Seine Zugehörigkeit zur römischen Familie Papareschi – ein im Stadtteil Trastevere ansässiges Geschlecht, das es in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts zu Besitz und Ansehen gebracht hatte – erscheint erst in späteren Quellen, ohne von irgendwelchen Dokumenten gestützt zu sein und entbehrt daher der notwendigen Grundlage.

Den vom Historiker Emilio Panella gesammelten Daten zufolge gehörte Paparone der römischen Ordensprovinz des Predigerordens (auch Dominikaner genannt) an und wurde 1251 – wie aus den Entscheidungen des Provinzkapitels, das in diesem Jahr in Siena abgehalten wurde, hervorgeht – zum Generalprediger ernannt, zusammen mit Giacomo da Amiterno, Nicola Orso und Gregorio Senense. Um in dieses Amt berufen zu werden, musste man mindestens 25 Jahre alt sein und seit wenigstens drei Jahren Theologie studieren, wie bereits in den von Raimund von Penyafort kodifizierten Konstitutionen des Ordens bezeugt wird. Wir können daher annehmen, wenn wir bei Paparone von einem gewöhnlichen Lebenslauf ausgehen, dass dieser um das Jahr 1225 geboren wurde und circa 1240 in den Predigerorden eintrat. [...]
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