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Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

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Ein Katalog der römischen Konsuln des Humanisten Johann Cuspinian (Mai.XI.C.IX.25, R.I.II.950)


Apostolische Reise
nach Afrika 2026

Apostolische Reise nach Afrika
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge
zur Reise
nach Afrika



Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



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Apostolische Reise nach Benin
Begegnung mit den Mitgliedern der Regierung, Vertretern der staatlichen Institutionen, mit dem Diplomatischen Korps und mit Vertretern der wichtigsten Religionen im Präsidentenpalast in Cotonou
Beraubt eure Völker nicht der Hoffnung
Ansprache von Papst Benedikt XVI. am 19. November
 
Sehr geehrter Herr Präsident!
Werte Vertreter des öffentlichen und politischen Lebens und der Religionsgemeinschaften!
Meine Damen und Herren Leiter der diplomatischen Vertretungen!
Liebe Brüder im Bischofsamt, meine Damen und Herren, liebe Freunde!

Doo noumi! [feierliche Grußformel in der Landessprache Fon]. Sie, Herr Präsident, wollten mir die Gelegenheit zu dieser Begegnung vor einer namhaften Versammlung von Persönlichkeiten geben. Es ist ein Privileg, das ich sehr zu schätzen weiß, und ich danke Ihnen von ganzem Herzen für die freundlichen Worte, die Sie im Namen des ganzen Volkes von Benin an mich gerichtet haben. Ebenso danke ich der Repräsentantin der staatlichen Institutionen für ihre Willkommensworte. Ich entbiete allen Anwesenden, den verantwortlichen Persönlichkeiten auf verschiedenen Ebenen des öffentlichen Lebens in Benin, beste Wünsche.

Oft habe ich in meinen früheren Ansprachen das Wort Afrika mit dem Begriff Hoffnung verbunden. Dies habe ich vor zwei Jahren in Luanda und schon in einem Zusammenhang mit der Bischofssynode getan.
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Übergabe des Nachsynodalen Schreibens
Die Barmherzigkeit des Vaters und das Licht des Heiligen Geistes widerspiegeln
Worte von Papst Benedikt XVI. nach der heiligen Messe am 20. November
 
Meine Herren Kardinäle,
verehrte Mitbrüder im bischöflichen und im priesterlichen Dienst,
liebe Brüder und Schwestern!

Im Laufe dieser feierlichen Liturgie haben wir dem Herrn Dank gesagt für das Geschenk der Zweiten Sonderversammlung der Bischofssynode für Afrika, die im Oktober 2009 unter dem Thema Die Kirche in Afrika im Dienst der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens: »Ihr seid das Salz der Erde … ihr seid das Licht der Welt« (Mt 5,13–14) veranstaltet wurde. Ich danke allen Synodenvätern für ihren Beitrag zu den Arbeiten dieser Synodenversammlung. Gewiß gebührt der Dank ebenso dem General - sekretär der Bischofssynode, Erzbischof Nikola Eterović, für die vollbrachte Arbeit und für die Worte, die er in Eurem Namen an mich gerichtet hat.

Nachdem ich gestern das Nachsynodale Apostolische Schreiben Africae munus unterzeichnet habe, freue ich mich heute, es durch die Präsidenten der nationalen und regionalen Bischofskonferenzen Afrikas und die Präsidenten der Synoden der katholischen Ostkirchen allen Teilkirchen übergeben zu können.
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Begegnung mit den Bischöfen Benins
Dem missionarischen Bewußtsein Kraft verleihen
Ansprache von Papst Benedikt XVI. in Cotonou am 19. November
 
Meine Herren Kardinäle,
lieber Herr Erzbischof Ganyé, Präsident der Bischofskonferenz von Benin,
liebe Mitbrüder im bischöflichen Dienst!

Es ist mir eine große Freude, Euch alle gemeinsam an diesem Abend zu treffen, die Ihr die Hirten der katholischen Kirche in Benin seid. Ich danke dem Präsidenten Eurer Bischofskonferenz, Erzbischof Antoine Ganyé von Cotonou, für die brüderlichen Worte, die er soeben in Eurem Namen gesprochen hat. Mit Euch freue ich mich, dem Herrn in dem Moment danken zu können, da Ihr den 150. Jahrestag der Anfänge der Evangelisierung Eures Landes feiert. In der Tat geschah es am 18. April 1861, daß die ersten Missionare der Gesellschaft der Afrikamission in Ouidah an Land gingen und damit ein neues Kapitel der Verkündigung des Evangeliums in Westafrika begannen. Allen Missionaren, Bischöfen, Priestern, Ordensleuten, Laien – aus anderen Ländern stammend oder hier gebürtig –, die von damals bis heute einander gefolgt sind, ist die Kirche besonders dankbar. Sie haben großherzig ihr Leben hingegeben, manchmal auf heldenmütige Weise, damit die Liebe Gottes allen verkündet werde.

Die Feier dieses Jubiläums muß für Eure Gemeinden und für jedes ihrer Mitglieder der Anlaß zu einer tiefen geistlichen Erneuerung sein. Und Euch als Hirten des Volkes Gottes kommt es zu, deren Leitlinien im Licht des Wortes Gottes auszumachen.
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Pressekonferenz mit Papst Benedikt XVI. auf dem Flug nach Benin
Das Christentum – universale Botschaft, daß es Gott gibt
 
Wie bei den Apostolischen Reisen üblich antwortete Papst Benedikt XVI. während des Flugs in das westafrikanische Land Benin auf Fragen von mitreisenden Journalisten. Er habe das Land als Reiseziel ausgewählt, weil es über stabile und funktionierende demokratische Strukturen verfüge und Religionsfreiheit gewährleiste, sagte der Heilige Vater.

Pater Lombardi: Heiliger Vater, willkommen unter uns, in dieser Gruppe von Journalisten, die Sie nach Afrika begleiten. Wir sind Ihnen sehr dankbar, daß Sie uns auch diesmal etwas Zeit widmen. Hier an Bord befinden sich etwa 40 Journalisten, Fotografen und Kameraleute verschiedener Presse- und Fernsehagenturen, und außerdem sind auch die vatikanischen Medien vertreten, die Sie begleiten: insgesamt etwa fünfzig Personen. In Cotonou erwarten uns an die tausend Journalisten, die die Reise vor Ort verfolgen werden. Wie üblich richten wir an Sie einige Fragen, die wir in diesen Tagen unter den Kollegen eingeholt haben. Die erste Frage stelle ich auf französisch, da ich meine, daß es auch für die Hörer und Fernsehzuschauer in Benin eine willkommene Sache sein kann, worüber sie sich bei der Ankunft freuen werden.

Pater Lombardi: Heiliger Vater, diese Reise führt uns nach Benin. Aber es ist eine sehr wichtige Reise für den ganzen afrikanischen Kontinent. Warum haben Sie gemeint, daß gerade Benin das geeignete Land sei, um eine Botschaft an das ganze Afrika von heute und morgen zu richten?

Heiliger Vater: Dafür gibt es verschiedene Gründe. Erstens, Benin ist ein Land, in dem Frieden herrscht, äußerer und innerer Friede. Es gibt funktionierende demokratische Institutionen, die im Geist der Freiheit und Verantwortung verwirklicht worden sind, und daher sind Gerechtigkeit und die Arbeit für das Gemeinwohl möglich und werden vom Funktionieren des demokratischen Systems und vom Verantwortungs bewußtsein in Freiheit gewährleistet. Der zweite Grund ist, daß in Benin wie im Großteil der afrikanischen Länder verschiedene Religionen nebeneinander bestehen und es ein friedliches Zusammenleben zwischen diesen Religionen gibt.
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Die ausgestreckte Hand
 
Die Reise von Benedikt XVI. wird im Gedächtnis bleiben. Und das werden auch die Bilder und die Worte des Papstes, der nach Afrika zurückgekehrt ist, nachdem er den Kontinent das erste Mal besucht hatte, um in Yaoundé das Vorbereitungsdokument der Synodenversammlung zu übergeben. Und jetzt ist er wiedergekommen, um das abschließende Apostolische Schreiben zu unterzeichnen. »Gegeben zu Ouidah in Benin, am 19. November 2011, im siebten Jahr meines Pontifikats«, lautet die feierliche Formel, die am Schluß des langen Textes zu lesen ist, einer echten Magna Charta, die realistisch und hoffnungsvoll die Zukunft eines Teils der Welt skizziert, der nur zu oft ausgebeutet wird, und die zugleich die Aufgabe aufzeigt, die die katholische Kirche zu übernehmen berufen ist.

Realismus und Hoffnung sind die beiden Schlüssel zum Verständnis des Dokuments und des Papstbesuches in diesem Land, das sicherlich nicht groß und zudem von Armut gekennzeichnet ist, aber vor allem ist es jung und lebendig.
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