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Chefredakteurin Astrid Haas
gesprochen von Astrid Haas, Chefredaktion
Die Gebetsanliegen
Gebetsanliegen von Papst Benedikt XVI.
von
Papst Benedikt XVI.
für das Jahr 2012
Die Themen
des Osservatore Romano

Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.

Die Grußworte von
Erzbischof Dr. Robert ZollitschDr. Robert Zollitsch, Erzbischof der Diözese Freiburg, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
Bischof von Rottenburg-Stuttgart
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kardinal Lehmann,
Bischof von Mainz
Erzbischof Alois KothgasserAlois Kothgasser,
Erzbischof von Salzburg
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Apostolische Reise nach Portugal
Feier der Vesper mit den Priestern, Ordensleuten, Seminaristen und Diakonen in der Dreifaltigkeitskirche in Fátima
Prüft gut, was ihr erstrebt und was euch bewegt
Ansprache von Papst Benedikt XVI. am 12. Mai
 
Papst Benedikt XVI. hat am 12. Mai den ersten Teil seiner viertägigen Reise nach Portugal beendet. Am Mittwochnachmittag kehrte er nach der Begegnung mit der Welt der Kultur im Kulturzentrum Belém in die Apostolische Nuntiatur zurück, wo ein privates Treffen mit Ministerpräsident José Socrates stattfand. Über das Treffen gab es keine offiziellen Pressemitteilungen. Am Nachmittag verabschiedete sich der Heilige Vater in der Nuntiatur und flog mit dem Hubschrauber nach Fátima, dem Hauptziel seiner Reise. In dem ca. 120 Kilometer nördlich von Lissabon gelegenen Marienwallfahrtsort traf er am frühen Abend ein. Gleich nach seiner Ankunft besuchte er die Erscheinungskapelle auf dem Gelände des Marienheiligtums. An schließend zelebrierte der Papst die Vesper mit den Priestern, Ordensleuten, Seminaristen und Diakonen in der Dreifaltigkeitskirche von Fátima. Dabei hielt er die folgende Ansprache:

Liebe Brüder und Schwestern!

»Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau […] damit wir die Sohnschaft erlangen« (Gal 4,4–5). Die Zeit war erfüllt, als der Ewige in die Zeit eingetreten ist; durch das Wirken und die Gnade des Heiligen Geistes wurde der Sohn des Höchsten empfangen und ist Mensch geworden im Schoß einer Frau: der Jungfrau und Mutter, Typus und klarstes Urbild der glaubenden Kirche. Sie hört nicht auf, neue Söhne im Sohn hervorzubringen, der nach dem Willen des Vaters der Erstgeborene unter vielen Brüdern sein sollte. Jeder von uns ist aufgerufen, mit Maria und wie Maria ein demütiges und schlichtes Zeichen der Kirche zu sein, die sich stets neu als Braut in die Hände ihres Herrn begibt.

Euch allen, die ihr euer Leben Christus geschenkt habt, möchte ich heute abend die Wertschätzung und die Anerkennung der Kirche bekunden. Danke für euer oft stilles und keineswegs leichtes Zeugnis; Danke für eure Treue zum Evangelium und zur Kirche. In Jesus, der in der Eucharistie bei uns ist, schließe ich meine hier versammelten Brüder im Priestertum und die Diakone, die gottgeweihten Frauen und Männer, die Seminaristen und die Mitglieder der Bewegungen und der neuen kirchlichen Gemeinschaften in die Arme. Der Herr möge, so wie nur er es kann, all jenen ihre Mühen vergelten, die uns ermöglicht haben, hier bei Christus in der Eucharistie zu sein, besonders der Bischöflichen Kommission für Berufungen und pastorale Dienste mit ihrem Vorsitzenden, Bischof António Santos, dem ich für die freundlichen und brüderlichen Worte zu Beginn der Vesper danke. Hier in Fatima, das ideell ein »Abendmahlssaal« des Glaubens ist, zeigt uns die Jungfrau Maria den Weg für unsere reine und heilige Aufopferung in die Hände des Vaters. [...]

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