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Die Themen
des Osservatore Romano |
Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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| Die Grußworte von |
Dr. Robert Zollitsch, Erzbischof der Diözese Freiburg, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz |
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Dr. Gebhard Fürst, Bischof von Rottenburg-Stuttgart |
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Kurt Koch,
Kurienkardinal |
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Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz |
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Alois Kothgasser, Erzbischof von Salzburg |
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| finden Sie hier. |
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| Apostolische Reise nach Portugal |
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| Eucharistiefeier in Lissabon auf dem »Terreiro do Paço« |
| Es ist schön, ein Freund Jesu zu sein |
| Homilie von Papst Benedikt XVI. am 11. Mai |
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Liebe Brüder und Schwestern!
Liebe junge Freunde!
»Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; […] und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt« (Mt 28,19.20). Diese Worte des auferstandenen Christus haben hier in der Stadt Lissabon eine besondere Bedeutung, von wo in großer Zahl Generationen und Generationen von Christen – Bischöfe, Priester, Gottgeweihte und Laien, Männer und Frauen, junge und weniger junge Menschen – aufgebrochen sind und dem Ruf des Herrn folgten. Sie waren bloß mit dieser Gewißheit ausgestattet, die er ihnen hinterlassen hat: »Ich bin bei euch alle Tage.« Portugal hat sich durch seinen Dienst für die Verbreitung des Glaubens einen Ruhmesplatz inmitten der Nationen erworben: In den fünf Erdteilen gibt es Ortskirchen, die von der portugiesischen Missionstätigkeit herrühren.
In der Vergangenheit hat euer Aufbruch auf der Suche nach anderen Völkern die Bande mit dem, was ihr gewesen seid und geglaubt habt, weder behindert noch zerstört. Im Gegenteil, in christlicher Weisheit ist es euch gelungen, Erfahrungen und Eigentümlichkeiten zu verpflanzen und euch zugleich – in scheinbarer Schwäche, die Stärke bedeutet – dem Beitrag der anderen zu öffnen, um ihr selbst zu sein. Heute nehmt ihr am Aufbau der Europäischen Gemeinschaft teil, und dazu tragt ihr mit eurer kulturellen und religiösen Identität bei. So wie Jesus Christus sich den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus beigesellt hat, geht er heute mit uns gemäß seiner Verheißung: »Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.« Wenngleich anders als bei den Aposteln, machen auch wir eine echte und persönliche Erfahrung des auferstandenen Herrn. Die Distanz der Jahrhunderte wird überwunden, und der Auferstandene lebt und wirkt durch uns im Heute der Kirche und der Welt. Dies ist unsere große Freude. Im lebendigen Strom der Tradition der Kirche ist Christus nicht zweitausend Jahre von uns entfernt, sondern wirklich unter uns gegenwärtig und schenkt uns die Wahrheit, schenkt uns das Licht, das uns leben und den Weg in die Zukunft finden läßt. Gegenwärtig in seinem Wort, zugegen bei der Versammlung des Volkes Gottes mit seinen Hirten, und in herausragender Weise gegenwärtig im Sakrament seines Leibes und Blutes ist Jesus hier bei uns. [...]
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