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Apostolische Reise
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2017

Apostolische Reise nach Fatima 2017
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Kultur

Atemberaubende Adelsresidenzen

Der mit Büsten und Reliefs geschmückte Innenhof des Palazzo Mattei di Giove.
Im Gassengewirr des Ghettos liegt etwas verborgen auf der Piazza Mattei als Mittelpunkt der Schildkrötenbrunnen, den wir in der letzten Folge eingehend betrachtet haben. Der Platz ist aber nicht nach ihm benannt, sondern nach der uralten Adelsfamilie Mattei, deren Häuser und Residenzen den Brunnen umgeben. Hier entdecken wir die »Insula Mattei«, den Häuserblock, der, über dem Theater des Balbus entstanden, einem der mächtigsten Adelsgeschlechter der Urbs gehörte.

Von Silvia Montanari

Auf der Nordostseite des Platzes sticht vor allem der Palazzo Mattei Paganica oder »di Giove« ins Auge. Er ist Teil eines Häuserblocks, der, nach der mächtigen Familie »Insula Mattei« benannt, über den Ruinen des Theaters des Balbus entstand. Von der Piazza Mattei ausgehend erstreckt er sich über die Via dei Funari und die Via Michelangelo Caetani bis zur Via delle Botteghe Oscure und schließt den Kreis mit der Via Paganica, die von der Via della Botteghe Oscure zur Piazza Mattei führt.

Schillernder Treffpunkt

Die Via Caetani erinnert an Michelangelo Caetani, einen Spross der Adelsfamilie Caetani- Sermoneta. Im Jahr 1804 in Rom geboren, genoss er eine erstklassige Erziehung durch Privatlehrer. Später unterhielt er Kontakte zu internationalen Persönlichkeiten wie Chateaubriand, Stendhal, Liszt, Balzac, Ampère, Mommsen, Gregorovius und vielen anderen und machte seine Residenz zum schillernden Treffpunkt für Künstler, Literaten, Wissenschaftler und Politiker. Auch er selbst war künstlerisch begabt, besuchte er doch unter anderem das Atelier von Bertel Thorvaldsen und das des Goldschmieds Pio Castellani. Die Schmuckstücke in antikem etruskischem Stil, die Pio Castellani und seine Söhne schufen, kann man heute noch im »Museo Nazionale Etrusco« in der Villa Giulia in Rom bewundern.

Aufgrund seines Ranges war Caetani für politische Aufgaben prädestiniert. So war er 1846 bis 1848 Polizeiminister. Als gemäßigter Liberaler wurde er nach der Einnahme von Rom durch die italienischen Truppen 1870 – nach der Einigung Italiens – zum ersten Gouverneur der Ewigen Stadt. Bemerkenswert sind auch seine Studien über Dante Alighieri. Sein Sohn Onorato war Bürgermeister von Rom und 1896 Außenminister. An Michelangelo Caetani erinnert eine Gedenktafel an der Hausnummer 32. Der Familie Caetani gehört heute noch der Palazzo an der Ecke Via delle Botteghe Oscure und Via Michelangelo Cae - tani. Über dem Hauptportal an der Via delle Botteghe Oscure prangt in riesigen Lettern der Name »CAETANI«. [...]
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